in Afrika

Experten gehen davon aus, dass die Zahl der sogenannten ″Flüchtlinge″ in den nächsten Monaten wieder steigen wird. Die Balkanroute ist zwar dicht gemacht worden, doch dafür kommen immer mehr Menschen aus Nordafrika in Richtung Europa.

Der momentane Ausgangspunkt ist Libyern, deswegen kreuzen an der Küste Libyens immer mehr Anti-Schlepper-Schiffe. Doch die EU befürchtet, dass sich der Schwerpunkt jetzt von Libyen nach Ägypten verlagern könnte. Ägypten könnte zu einem der größten Transitstaaten für Migranten auf ihrem Weg nach Europa werden, befürchtet man in Brüssel. Ein EU-Diplomat sagte: „Es gibt konkrete Hinweise darauf, dass die Migrationsströme aus Ägypten zunehmen.“

Auch Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Vizepräsident des EU-Parlaments, sieht das so, denn er sagte: „Es besteht die große Gefahr, dass nicht nur Libyen, sondern auch der Westen Ägyptens zu einer Durchgangsregion für Flüchtlinge wird.“ Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Vizepräsident des EU-Parlaments, sagte: „Es besteht die große Gefahr, dass nicht nur Libyen, sondern auch der Westen Ägyptens zu einer Durchgangsregion für Flüchtlinge wird. (…) Es müssen alle an einem Strang ziehen. Die EU muss sofort handeln. Man kann nicht erst mit den Vorbereitungen beginnen, wenn die Flüchtlingsströme aus Ägypten schon eingesetzt haben.“

Elmar Brok (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, sagte: „Wir müssen in allen Staaten, wo Flüchtlingsrouten entstehen können, Vorkehrungen treffen. Ägypten ist ein interessantes Transitland für Flüchtlinge aus dem Sudan, Eritrea und Somalia. (…) Eine Ausweitung der EU-Mittelmeermission in Richtung Ägypten kann helfen, die Schleuser zu bekämpfen. (…) Wenn Menschen erst einmal auf dem Meer sind, dann kann man sie nach meinem christlichen Verständnis nur noch retten. (…) Viele Flüchtlinge stammen aus Ländern, die nicht den Prinzipien des Bundesverfassungsgerichts folgen. Wir müssen aber mit diesen Staaten reden und kooperieren, auch im Interesse der Flüchtlinge.“

Die ″Welt″ will Informationen darüber erhalten haben, dass mehrere EU-Mitgliedsstaaten eine Ausweitung des EU-Militäreinsatzes „Sophia“ nach Osten in Richtung Ägypten und Kreta gefordert haben. „Sophia“ war bisher nur in internationalen Gewässern im Einsatz, speziell vor der libyschen Küste. Doch gegen solche Pläne hat Griechenland sein Veto eingelegt, da man befürchtet, dass auf der Insel Kreta ein neues großes Flüchtlingslager entstehen könnte.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. „Dann kann man sie nach seinem christlichen Verständnis nur noch retten“
    Ja, würd ich auch so machen, aber muss man Gerettete unbedingt mit nach Hause nehmen ?
    Ich würd sie wieder heim bringen und für meine Mühe und Kosten das Boot behalten !
    Australien ist auch christlich geprägt und macht es anders, obwohl dort viele Muslime leben und das Land Platz ohne Ende hat !
    Jetzt mal ehrlich, die EU-Deppen sind doch nur noch bekloppt ! Wollen die ganz Afrika vor der Küste abholen ?
    Ja, macht nur so weiter, dann ist wenigstens der Bürgerkrieg gesichert und eure Tage sind gezählt !
    Ja, Soros, auch deine ! – Du zählst dich grad selber an !

  2. Die Abermilliarden, die jetzt für die Flickschusterei an den EU-Außengrenzen verplempert werden, müssten
    konsequent in den Heimatländern der Zuwanderer für ihre Existenzsicherung investiert werden. Statt dessen sehen wir zu, dass die Globalisierung ihnen alle eigene Wirtschafskraft raubt.

    All unsere Schwätzer in der Politik sollten den Mund halten, solange sie nicht verkünden können, was konkret und sofort für die Bekämpfung der Ursachen der Wanderbewegungen getan wird.

    • Zu spät ! Die Afrikaner wollen JETZT ins gelobte Land !
      Die warten nicht mehr auf 3 Euro 50 die unten ankommen, obwohl zig Mrd. schon in die Länder flossen, – beim Militär landeten und in schwarzen Löchern verschwanden. Das treffendste Synonym für Afrika ist Korruption !
      Selbst bei Überwachung der eingesetzten Mittel, – Afrikaner sind es gewohnt angeleitet zu werden, – verlässt die Anleitung im guten Glauben, die Schützlinge wüssten nun was zu tun sei, das Land, brechen innerhalb kürzester Zeit, alle Projekte in sich zusammen, wie ein leerer Sack Reis ! ( wenige Ausnahmen bestätigen die Regel !)
      Afrikanische Mentalität lebt von heute auf morgen, und von der Hand in den Mund. Wir haben die Uhren und sie die Zeit !

  3. Warum wird von den EU Politikern, ich nenne sie EU-Parasiten so getan, als wüssten sie nichts von dem Treffen der Schlepper Bosse letzten Monat in Kabul. Dort wurde das Treffen von internationalen Geheimdienste beobachtet und abgehört. Die neuen Routen sind bereits genannt worden. UND was machen die unfähigsten aller EU Politiker? Nichts.
    Also alles wie immer , lehnen sie sich entspannt zurück und warten sie auf das Unausweichliche.

  4. bisher sammeln und jagen 57 kriegsschiffe der EU, lol. zwischen Griechenland und der Türkei die Schlepper und sammeln Flüchtlinge ein die zurückgebracht werden. 57 Schiffe??? na ja, die haben nicht kapiert dass nun 14 x soviele Flüchtlinge (sagt Frontex) übers Mittelmeer kommen. die 57 Schiffe der Krieger lol. sollten dort keine grünen Heringe mehr erschrecken, sondern in richtung Italien schippern. lol. da gibts vielleicht mehr böse Schlepper, gell?