Türkei entwirft „Krisenszenario“ – "Korridor für Flüchtlinge"

Gelingt die Balkanisierung Syriens?

Kommentar:

Der „Plan“ des CIA-Sondergesandten Kofi Annan ist heimtückisch und muss scheitern, weil der Westen wieder einmal mit gezinkten Karten spielt.
Der Plan fordert von Assad den Abzug der syrischen Truppen aus den infiltrierten Gebieten und eine Feuereinstellung zum 10. April; auf der anderen Seite weigern sich die von Westen eingeschleusten Terroreinheiten und Heckenschützen (Freie Syrische Armee), eine schriftliche Erklärung an die syrische Regierung abzugeben, ebenfalls das Feuer einzustellen. Was wäre an einer schriftlichen Erklärung so außergewöhnlich, wenn man wirklich Frieden wünschte?  Tatsache ist, dass ein Friede gar nicht gewollt ist.
Der „Freien Syrischen Armeesteht das Wasser bis zum Halse und der Westen ist in Panik. Assad nutzt die Gunst der Stunde. Schließlich möchte er seinem Land das Schicksal Libyens ersparen und sich und seiner Familie das Schicksal Gaddafis und dessen Familie .
Noch vor einigen Monaten drohte das Gründungsmitglied des „Syrischen Nationalrates„, der Anwalt  Haitham Maleh, zugleich auch Präsident der „Human Rights Association“ (Soros-Gesindel):  “Assad und seine Familie werden in Syrien umgebracht. Ihre nächsten Schritte werden sehr blutig sein. Vor zwei Monaten haben wir ihm angeboten, uns alleine zu lassen und zu gehen, anstelle dessen wollte er Blut seines Volkes. Sein Ende wird sein, dass er getötete wird, wie Gaddafi,” sagte Maleh in einem Interview mit dem britischen Blatt “The Telegraph“.
Umso mehr schlägt die westliche Pressehurerei mit Schlagzeilen wie „Syrische Soldaten schießen auf Flüchtlinge“  die Propagandatrommel für die Saboteure. „Allein am Samstag wurden nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte fast 130 Menschen getötet, mehr als 85 von ihnen Zivilisten,“ kann man lesen. Wissen Sie, was es mit dieser „Beobachtungsstelle“ (immer wieder in sämtlichen gleichgeschalteten Westmedien zitiert!) auf sich hat? Das können Sie hier lesen: Der “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte”-Klamauk.
Human Rights Watch„, eine der unzähligen NGOs des Verbrechers George Soros ist auch am Ball – wie überall, wo es in der Welt um Zersetzung und Unruhestiftung geht – und „dokumentiert Hinrichtungen“ des Assad-Regimes. So wie es die erlogenen Hinrichtungen Gaddafis „dokumentiert“ hat?  Wo war Human Rights Watch (HRW), als in Libyen zehntausende von unschuldigen Menschen vom NATO-Bomben massakriert wurden? Wo sind die Berichte über die ethnischen Säuberungen, die in Libyen an Schwarzafrikanern ausgeführt werden? Es gibt massenhaft Informationen über von der NTC-Mörderbande verfolgte und gelynchte Schwarzafrikaner – hier ist einer. Wieso strengt HRW keine Gerichtsverfahren gegen Cameron, Sarkozy, Obama und andere Schwerverbrecher an, die an der Zerstörung des Landes aktiv teilnahmen?
Hat HRW die Opfer der ausländisichen Heckenschützen in Syrien dokumentiert?
Im Übrigen, das Dümmste, was Assad jetzt tun könnte, wäre, irgendwelche Hinrichtungen zu vollziehen. Man kann getrost davon ausgehen, dass es sich bei diesen „Dokumentationen“ um Lügen handelt.
Wie auch immer, der Westen muss handeln, bevor seine Kräfte in Syrien vollkommen aufgerieben werden. Der schon lange im Gespräch befindlich Plan eines „humanitären Korridors“ wird nun aktuell. Als Handlanger darf die Türkei auftreten, deren „Führer“ Erdogan, eine Marionette der City of London, die schon lange die Völker gegeneinander aufhetzt.
Die Rechnung bezahlen – wie immer – die von ihren Parasiten beherrschten Völker.
[Kommentar Ende]

ANKARA, 09. April (RIA Novosti).

Die türkische Regierung hat unter Teilnahme des Außenministeriums und des Generalstabes ein „Krisenszenario“ für den Fall entworfen, dass der Plan des Uno-Sondergesandten Kofi Annan zur Regelung der Syrien-Krise scheitert, teilte die Milliyet-Zeitung am Montag mit.
Laut diesem Szenario sollen auf dem syrischen Territorium an der Grenze zur Türkei „sichere Gebiete“ und „Korridore für humanitäre Hilfe“ gebildet werden, in denen Einheiten der türkischen Armee die Sicherheit gewährleisten sollen, schreibt die Zeitung.
Dieser Plan ist für den Fall gedacht, wenn die Armee von Baschar al-Assad eine großangelegte Operation gegen die Zivilbevölkerung in der Nähe der syrischen Grenzstadt Aleppo startet und die Zahl der syrischen Flüchtlinge auf dem türkischen Territorium auf 50 000 ansteigt. Ankara ist auch bereit, einen Antrag an die Uno und an andere Länder zu richten, um sich deren Unterstützung zu sichern.
Laut Angaben per 8. April hat die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien, die sich vorwiegend in Zeltlagern in den türkischen Grenzgebieten niedergelassen haben, 24 500 erreicht.
In der vergangenen Woche appellierte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu an die Uno und die Weltgemeinschaft, sich im Fall eines zunehmenden Zustroms von Flüchtlingen aus Syrien in die Türkei in die Situation einzuschalten.
Zuvor hatte Kofi Annan, der Syrien-Sonderbeauftragte der Uno und der Arabischen Liga, dem Uno-Sicherheitsrat angeboten, am 10. April mit der Umsetzung des Friedensplans für Syrien zu beginnen.
Der Plan, den der Uno-Sicherheitsrat am 21. März einhellig unterstützt hatte, sieht die Beendigung der Gewalt durch die Regierungskräfte und die Opposition, einen Abzug der Regierungstruppen aus den Städten, einen Dialog zwischen Regierung und Opposition Syriens und einen freien Zugang für Hilfsgüter vor.
Syrien wird seit mehr als einem Jahr von gewaltsamen Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad erschüttert. Assad hatte zwar Reformen angekündigt, setzt jedoch Gewalt gegen die Demonstranten ein. Täglich berichten die Medien über immer neue Opfer sowohl unter den Zivilisten als auch unter den Soldaten und Polizisten. Laut UN-Angaben sind bei den Gefechten insgesamt bereits fast 9000 Menschen ums Leben gekommen. Den syrischen Behörden zufolge sind mehr als 2000 Soldaten und Polizisten bei Zusammenstößen mit bewaffneten Oppositionellen, die von den Behörden als Banditen bezeichnet werden, getötet worden.
http://de.rian.ru/politics/20120409/263309118.html