Terroristenchef Rasmussen traurig

Nato-Chef enttäuscht über Russlands Raketen-Pläne

BRÜSSEL, 24. November (RIA Novosti).

Die mögliche Stationierung von russischen Raketen nahe den Nato-Grenzen als Antwort auf die Entfaltung eines Raketenabwehrsystems in Europa enttäuscht Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach eigenen Angaben tief.
So kommentierte Rasmussen am Mittwoch die Erklärung des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew über die Verhandlungen mit den USA und der Nato zum Raketenschild.
Laut Medwedew können moderne Angriffswaffensysteme, die die Feuerbekämpfung der europäischen Raketenabwehr sichern, im Westen und Süden des Landes entfaltet werden.

MOSKAU, 16. November (RIA Novosti).

Washington ist zwar bereit, Russland politische Garantien dafür zu gewähren, dass der Raketenschild für Europa nicht gegen Russland gerichtet ist, es wäre aber nach Ansicht von Vendy Sherman, die für politische Fragen zuständige US-Vizeaußenamtschefin, falsch, juristische Garantien zu gewähren, weil diese Frage „die Nato-Länder betrifft“.
„In dieser Situation wäre dies ein falscher Schritt“, äußerte sie in einem am Mittwoch in der Tageszeitung „Kommersant“ veröffentlichten Interview. „Es handelt sich um den Schutz der Nato, und die Frage betrifft die Nato-Länder.“
Washington habe „Vertreter Russlands eingeladen, um Raketenschild-Tests zu beobachten, sie können dabei beliebige Apparaturen mitbringen“.
Für die russische Seite ist es prinzipiell wichtig, dass die Garantien dafür, dass der Raketenschild nicht gegen Russland gerichtet ist, in einer juristisch verbindlichen Form zu Papier gebracht werden. Die Nato ruft indessen Russland auf, sich mit mündlichen Versicherungen zufrieden zu geben.
http://de.rian.ru/security_and_military/20111124/261544528.html
http://de.rian.ru/world/20111116/261431877.html