Syrien: USA bereiten eine Pufferzone von Jordanien aus vor

Im Nachgang zum Artilleriekrieg der Türkei an der syrischen Grenze zur Errichtung einer Pufferzone auf syrischen Boden, haben die USA nun militärische Spezialkräfte nach Jordanien entsendet, um an der syrisch-jordanischen Grenze eine ähnlich geartete Pufferzone vorzubereiten. Die Zone auf der syrischen Seite der Grenze soll von jordanischen Truppen „durchgesetzt“ und von den USA logistisch und politisch unterstützt werden. Dies berichtet die New York Times.

Die Times beschreibt die vorgesehene Verletzung der nationalen Souveränität Syriens als noblen Versuch der USA, den Flüchtlingsexodus aus Syrien in den Griff zu kriegen und als Vorbereitung für den Fall, dass Syrien die Kontrolle über seine chemischen Waffen verlieren sollte. Weiterhin wolle man sich für den Falle einer Ausweitung des Konfliktes positionieren.

Dazu ist zu sagen, dass der Flüchtlingsexodus sofort zum Erliegen käme, wenn der Westen die Inflitration der NATO-Todesschwadronen nach Syrien stoppen würde. Und an wem würde Syrien die Kontrolle seiner chemischen Waffen verlieren? Eben an die Mordbanden der NATO, die sich schon lange chemischen Waffen aus libyschen Beständen gesichert haben und in der Türkei bereits im Sommer dieses Jahres Anschläge unter falscher Flagge mit Chemiewaffen übten, die dann dem Assad-Regime in die Schuhe geschoben werden sollen….

Im Juni gab der israelische Kriegstreiber-Minister Ehud Barak seinen Senf zur anti-syrischen Propagandainitiative, indem er behauptete, die Hisbollah im Libanon würde nach dem Falle Assads chemische Waffen erhalten. Ein paar Wochen danach kündigte das Pentagon an, militärische Spezialkräfte nach Syrien einzuschleusen, um syrische Chemiewaffendepots zu sichern. Wie aber der britische Daily Star berichtete, waren vorher schon 200 Mann der britischen SAS und SBS in oder um Syrien stationiert, um nach Assads Massenvernichtungswaffen zu suchen. Mit von der Partie waren auch Kräfte des CIA, des MI6 sowie französische sowie amerikanische Soldaten.

Die Südfront gegen Syrien und die Hisbollah

Die USA haben schon im Dezember 2011 Truppen für die geplante Offensive gegen Syrien an die syrisch-jordanische Grenze entsandt. Die bekannte amerikanische Informantin Sibel Edmonds berichtete am 11- Dezember, dass hunderte ausländischer Militärangehöriger in der jordanischen Stadt al-Mafraq zehn Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt Stellung bezogen hätten.

Im Mai diesen Jahres führten die USA das gr0ße Manöver „Eager Lion“ in Jordanien durch. Etwas 12.000 Mann aus 19 Staaten nahmen an dem Manöver teil, darunter Spezialtruppen.

Die Zeichen stehen nicht gut für Syrien.

Quellen:

http://www.infowars.com/u-s-moves-to-impose-buffer-zone-inside-syria-near-jordan-border/