Syrien benötigt mehr und bessere Öffentlichkeitsarbeit in den Nato-Ländern!

Liebe Leser, zum Dauerbrenner-Thema Syrien lässt sich vieles sagen. Eines ist ganz sicher nicht zu bezweifeln: Da die Nato-Bevölkerungen von ihren willfährigen Regierungen und Mainstream-Medien zu diesem Thema fast ausschließlich Propaganda-Meldungen erhalten, die die tatsächlichen Verhältnisse grob verzerren, gelingt es nicht, innerhalb der Nato nennenswerten Widerstand gegen die US-geführte Aggression am Mittelmeer zu mobilisieren.

Hier nur ein kleines Beispiel, mit welch billigen Methoden westliche Medien in der Syrien-Berichterstattung (und nicht nur dort) arbeiten: Die österreichsische Kronenzeitung brauchte wohl ein besonders "aussagekräftiges" Bild, um die angeblichen Horrortaten Assads ins "rechte Licht" zu stellen. Man griff zu Photoshop und montierte sich ein Bild (http://www.infowars.com/wag-the-dog-media-publish-photoshop-to-sell-image-of-war-torn-syria/)

Bisher hat sich die syrische Führung geweigert, hier das Nötige zu tun, jetzt ist dieser Gedanke jedoch bei den bisher in dieser Frage ebenfalls zögerlichen Bundesgenossen Russland und China durchgedrungen. Unser Autor Christoph Hörstel wurde am vergangenen Freitag von seinem russischen Partner-Sender „Russia Today“ um einen Gastbeitrag zur Lage in Syrien gebeten (http://www.rt.com/news/us-foreign-policy-horstel-277/), in dem Hörstel noch einmal seinen Standpunkt zu notwendigen syrischen Kurskorrekturen klarmachte (Deutsche Fassung bei uns: https://po.neopresse.com/terror/abenteurertum-der-us-ausenpolitik-auf-dem-weg-zu-neuen-rekorden/). Am Montag Abend meldete sich der iranische Rundfunk IRIB (Englischer Service) bei Hörstel, mit dem offen geäußerten Wunsch, die gleiche Kritik wie bei den Russen noch einmal per Interview zu erhalten (http://english.irib.ir/analysis/interviews/item/95860-current-developments-in-syria). Daraus zieht Hörstel nun den Schluss, dass diese beiden Länder offenbar Schwierigkeiten haben, mit ähnlichen Wünschen und Vorstellungen bei ihren syrischen Freunden durchzudringen. Deshalb plant Hörstel, demnächst in Moskau und Teheran anzuklopfen, um die dortigen Partner und Freunde zu bitten, sich nun ihrerseits in Damaskus für seine nächste Reise dorthin einzusetzen – zum Gespräch beim Präsidenten al-Assad.

Dieser Plan kann mit Ihrer Unterstützung, liebe Leser, kräftig befördert werden. Meine Bitte ist nun: Auf den Zähler auf dieser Website clicken: http://syria-help.blogspot.de.

Das kann durchaus ein Argument werden, um die Reise und ENDLICH brauchbare PR-Arbeit durchzusetzen. Hörstel sagte mir: „Es geht doch gar nicht darum, dass ich persönlich damit beauftragt werde. Es geht darum, dass Syrien endlich an diese Aufgabe im Eiltempo herangeht! Denn die nächste amerikanische Propaganda-Aktion kann schon den Luftkrieg über Syrien bringen, mit allen Gefahren für die ganze Region und weit darüber hinaus – vom Leid der vielen Menschen ganz zu schweigen.“

Ich meine, ein solcher Vorstoß kann viele positive Veränderungen bringen, nicht nur was das Thema der fürchterlichen Lage in Syrien anbelangt. Daher möchte ich mich für Ihre Mitwirkung an dieser Stelle sehr herzlich bedanken.

Mit besten Wünschen und Grüßen

Ihr Hermann Breit

http://syria-help.blogspot.de

http://www.infowars.com/wag-the-dog-media-publish-photoshop-to-sell-image-of-war-torn-syria/