SPIEGEL & BILD – Massenentlassungen, Auflagenrückgang

Epoch Times, Freitag, 4. Dezember 2015 11:53

Der SPIEGEL muss ein Fünftel seiner Belegschaft entlassen und die Springer-AG kämpft gegen den massiven Auflagenrückgang. „Es sind harte und schmerzliche Einschnitte, die wir vor uns haben.“

Die Beliebtheit der Leitmedien liegt klar im Abwärtstrend: Unlängst wurde bekannt, dass die Auflagen und die Umsätze der BILD-Zeitung, ein Produkt des Springer-Verlags, enorm eingebrochen sind. Jetzt gibt das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ an, massive Sparmaßnahmen durchzuführen. Mehr als ein Fünftel der Mitarbeiter müsse gekündigt werden.

Schon seit einigen Monaten kämpft die Spiegel-Gruppe mit sinkenden Einnahmen, während die laufenden Kosten des Unternehmens aber weiterhin auf hohem Niveau liegen. Deshalb sieht sich der Konzern dazu gezwungen mehr als ein Fünftel seiner Belegschaft zu entlassen, berichten verschiedene Medien übereinstimmend.

Demnach will der Verlag insgesamt 149 von 727 Stellen abbauen. Es sollen 35 Mitarbeiter aus der Redaktion, 100 beim Verlag und 14 aus der Dokumentationsabteilung entlassen werden.

„Es sind harte und schmerzliche Einschnitte, die wir vor uns haben. Aber es gibt leider keine Alternative zu diesem Abbau von Stellen, wenn wir die wirtschaftliche Zukunft unseres Unternehmens sichern wollen“, sagte Spiegel-Verlagsgeschäftsführer Thomas Hass zur „Zeit“. …

Das Magazin „COMPACT“ meint, der „Spiegel“ verlor nicht zuletzt wegen der einseitigen Russland-Berichterstattung das Vertrauen bei der Leserschaft. Überschriften wie „Stoppt Putin jetzt!“, die sofort nach dem Abschuss der Malaysia Airlines MH17 die Frontseite des Magazins zierten, obwohl bis heute unklar ist wer das Passagierflugzeug tatsächlich abgeschossen hatte, ließ das Blatt an Glaubwürdigkeit verlieren. Auch Schlagzeilen wie „Putin greift an – Russlands Weltmachtspiele“, nachdem Russland auf Bitten des syrischen Machthabers Baschar al-Assad Ende September damit begann, die Stellungen des Daesh (Islamischer Staat) anzugreifen, würden die einseitige Berichterstattung zeigen.  …….

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