Russlands Militär packt über Potenzen des neuen Raketenradars an der Ostsee aus

DUNAJEWO, 29. November (RIA Novosti).

Der neue Raketenabwehr-Radar, den Russland am heutigen Dienstag in seiner Ostsee-Exklave Kaliningrad in Betrieb gesetzt hat, hat eine Reichweite von 6000 km und ist in der Lage, gleichzeitig bis zu 500 Ziele zu kontrollieren.
Dies teilte Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow während einer Militärberatung mit Präsident Dmitri Medwedew in Dunajewo nahe Kaliningrad mit.
Der Minister bestätigte, dass das russische Luft- und Weltraumverteidigungssystem, das im Ergebnis einer Reform entstanden ist, am 1. Dezember den Dienst antreten werde. Der neue Radar in Kaliningrad sei ein wichtiger Bestandteil dieses Systems.
Ein Radar des Typs „Woronesch“ war am Dienstag in Kaliningrad in Betrieb gegangen. Bei der Zeremonie war Präsident Dmitri Medwedew zugegen. Nach seinen Worten stellt die Anlage keine Bedrohung für den Westen dar, sondern signalisiert die Bereitschaft Russlands, eine angemessene Antwort auf den US-Raketenschild zu geben.
Nach Angaben des Militärs ist der neue Radar wesentlich wirksamer als die Vorläufermodelle „Dnjepr“ und „Darjal“ und lässt sich kontinuierlich weiter modernisieren. Die Anlage strahlt im Dezimeterbereich und kann die Daten über einen möglichen Raketenangriff direkt an die Staats- und Militärführung übermitteln.
Zuvor hatte der Befehlshaber der russischen Luft- und Weltraumverteidigung, Oleg Ostapenko, gesagt, der neue Radar könne ganz Europa und den Atlantik abtasten.
http://de.rian.ru/security_and_military/20111129/261612604.html

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