Kriegsverbrechen der NATO mit irren Atom-Waffen

Die USA und vielleicht auch ihre NATO-Verbündeten bombardieren mit Uranmunition. Bei der Explosion entstehen hochgiftige Gase – ein klares Kriegsverbrechen. Ganze Regionen in Irak, Kosovo, Serbien und Afghanistan sind wegen der radioaktiven Kontamination verseucht und eigentlich nicht mehr bewohnbar. Ein Genozid droht.

Autor: Wolfgang Freisleben

 

US-Präsident Donald Trump war stolz als er verkündete, dass die USA die GBU-43/B, die „Mutter aller Bomben“, erstmals über Afghanistan abgeworfen haben, um Tunnel von IS-Terroristen zu zerstören. Es war die größte konventionelle Bombe im US-Arsenal. So wurde es zumindest über die Medien verbreitet.

Doch in Wahrheit dürfte es sich um eine Bombe mit besonders hohem Gehalt an Uran 238 und Uran 236 gehandelt haben. Denn diese geächteten Uran-Waffen, deren Verwendung als Kriegsverbrechen gelten, haben die US Air Force und ihre in der NATO versammelte „willige Allianz“ im Kosovo, in Serbien, Afghanistan, Libyen, Irak eingesetzt.

Im ersten Irakkrieg 1991 haben die alliierten Streitkräfte mindestens 320 Tonnen dieser Uranmunition eingesetzt – im Krieg 2003 sollen es sogar 2000 Tonnen gewesen sein.

US-Regierung bestätigte Bombardierungen mit Uran-Munition

Die US-Regierung hat bestätigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen in Syrien Uran-Munition, also „kleine Atombomben“, verwendet worden war. Zugegeben wurde, dass dies angeblich nur zweimal am 18. und 23. November 2015 geschehen sei. Dabei seien 5.100 Schuss Uranmunition von einem Bodenkampfflugzeug des Typs A-10 Thunderbolt II eingesetzt worden, was einer Menge von 1.530 kg an abgereichertem Uran entspricht.

Das Pentagon begründete dies mit der „Art der Ziele“, ohne näher zu erläutern, welche es gewesen sind. Inzwischen weiß man aber, dass diese Munition in Syrien auch gegen „weiche Ziele“ eingesetzt wurde, wie zum Beispiel gegen Tankfahrzeuge des IS.

Dies beweist, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und seine NATO-Verbündeten unentwegt genau jene Kriegsverbrechen begehen, die sie z. B. dem syrischen Machthaber Assad vorwerfen. Aber was bedeutet es, wenn Politiker in Europa und den USA über den Einsatz der schrecklichsten Waffen der Gegenwart beharrlich den Mantel des Schweigens ausbreiten? Als Mitwisser systematischer Kriegsverbrechen?

Die Antwort muß wohl lauten: Sie sind Komplizen. Und vielleicht sogar Mittäter. Dann nämlich, wenn ihre Kampfflugzeuge die gleiche, in den USA hergestellte und verheerende Munition bei Einsätzen in Afghanistan oder anderswo verwenden wie die US-Air-Force. …..

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