Globalist Nabil al-Arabi: Uno muss Intervention in Syrien genehmigen

Kommentar: Die City of London hat ihre Agenten überall platziert, so auch den Agenten Nabil al-Arabi, Chef der „Arabischen Liga„. „Zionistische Liga“ wäre der zutreffendere Ausdruck. [Kommentar Ende]

Londons Wasserträger Nabil al-Arabi -- Chef der "Arabischen" Liga

KAIRO, 05. Juli (RIA Novosti).

Die Gewalt in Syrien kann laut Nabil al-Arabi, Generalsekretär der Arabischen Liga, nur durch die Anwendung des Kapitels 7 der Uno-Charta (Gewaltanwendung Artikel 39 ff) gestoppt werden, der unter anderem die Gewaltanwendung bei einer Gefährdung des Weltfriedens vorsieht.

„Die Gewalt in Syrien wird andauern, bis der Uno-Sicherheitsrat eine verbindliche Resolution beschließt, die eine Anwendung des Kapitels 7 der Uno-Charta in Bezug auf Syrien zulässt“, äußerte er am Mittwoch.

„Ungeachtet der andauernden bewaffneten Auseinandersetzungen in Syrien würde ich jedoch nicht behaupten, dass diese sich in einen Bürgerkrieg ausarten“, betonte al-Arabi.

In Bezug auf die Meinungsunterschiede zwischen einzelnen syrischen oppositionellen Gruppen, die bei der Konferenz der syrischen Oppositionskräfte in Kairo zutage getreten waren, räumte al-Arabi ein, dass diese auf die „Forderungen einzelner nationaler Organisationen, insbesondere der kurdischen“, zurückzuführen seien. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit, die Einheit des syrischen Volkes zu bewahren und dessen Zerspaltung in einzelne ethnische Gruppen zu verhindern.

Die Vertreter der syrischen Opposition, die an der Kairoer Konferenz am 2. und 3. Juli teilgenommen hatten, hatten es nicht zustande gebracht, über ihre Positionen abzustimmen. Stein des Anstoßes war die Frage einer Intervention zum Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad.

Während die einen der Meinung sind, dass die Syrer mit eigenen Kräften das Regime stürzen müssen, denken die anderen, dass die Konfrontation in Syrien ohne eine militärische Außenhilfe noch lange dauern würde.

Kurz vor Ende der Konferenz verließen alle kurdischen Parteien das Treffen aus Protest dagegen, dass die Wortverbindung „kurdisches Volk“ aus den Abschlussdokumenten gestrichen wurde. Die Verfasser des Dokuments beschränkten sich auf der Redewendung „alle Vertreter des syrischen Volkes“.

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Wer ist Nabil al-Arabi?

Nabil Elaraby absolvierte sein Studium bis 1955 an der Universität Kairo und anschließend an der New York University, an der er 1969 einen LL.M.-Abschluss erwarb und zwei Jahre später auch promovierte. 1978 zählte er zu den ägyptischen Juristen, die mit Israel das Camp-David-Abkommen ausgehandelt hatten.[1]

Von 1991 bis 1999 war Elaraby ägyptischer Botschafter bei den Vereinten Nationen, von 1994 bis 2004 war er Mitglied der Völkerrechtskommission der Vereinten Nationen. 1990 wurde Elaraby zum Richter beim Schiedsgericht der Organisation der arabischen Erdöl exportierenden Staaten ernannt, von 1999 bis 2001 war er Kommissar bei der United Nations Compensation Commission in Genf. Von 2001 bis 2006 gehörte er als Richter dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag an.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Nabil_Elaraby)