Ex-US-Kongressabgeordneter Zeuge bei Köpfungen von Libyern durch europäische Spezialtruppen


Der ehemalige Kongressabgeordnete Walter Fauntroy, der kürzlich von einer privaten Friedensmission aus Libyen zurückkehrte, berichtete, dass es einen Monat lang untertauchte, als er Zeuge der schrecklichen Taten in Libyens blutigen Krieg wurde – ein Krieg, der – wie Fautroy sagt – von europäischen Kräften unterstützt wird.
Das plötzliche Verschwinden Fauntroys nährte Gerüchte, dass er umgebracht worden sei.
In einem Interview, welches der bekannte Menschenrechtler letzte Woche in seinem Haus der Zeitschrift „Afro“ gab, erzählte er, dass er französische und dänische Truppen sah, die spät in der Nacht kleine Dörfer überfielen und sowohl Rebellen als auch Gaddafi-Loyalisten köpften, werstümmelten und töteten um zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
„Was zum Teufel geht hier vor, dachte ich mir. Ich muss hier raus! Und so tauchte ich unter“, sagte Fauntroy.
Laut Fauntroy sagten die europäischen Truppen zu den Rebellen: „Nun seht, was Ihr angerichtet habt!“ Mit anderen Worten, die Franzosen und die Dänen befahlen die Bombardierungen und die Massaker und schoben sie den Rebellen in die Schuhe.
Während seines Aufenthaltes in Libyen führte Fauntroy ein Gespräch unter vier Augen mit Gaddafi. Dieser soll gesagt haben, wenn er die Anschläge überlebe, würde seine Mission, Afrika zu einen, weitergehen.
„Im Gegensatz zu dem, was in der Presse geschrieben wird, mögen 90% der Libyer Gaddafi„, sagte Fauntroy. „Wir glauben, dass das wahre Ziel des Krieges dazu dient, jeglichen Widerstand gegen die Rekolonialisierung Afrikas zu unterbinden.“
Fauntroy’s Aussagen konnten nicht unabhängig vom “Afro” bestätigt werden. Das U.S. Aussenministerium hat zu Fauntroy’s Version der Geschehnisse noch keine Stellung genommen. Fauntroy handelte nicht als offizieller Repräsentant der USA in Libyen. Er kehrte am 31. August nach Washington, D.C. zurück.
Quelle:
http://mathaba.net/news/?x=628601