EUdSSR-Kommission: Deutschland rutscht in Rezession

Goldman-Dragi -- Chef der kriminellen Vereinigung Europäische Zentralbank. Draghi ist Mitglied der "Group of Thirty" - kurz G30 genannt. Dem Club gehören hochrangige Vertreter der Finanzwelt an, mit denen Draghi womöglich zu eng oder gar in deren Interesse zusammenarbeitet. Macht aber nix, wir finden, dass Mario ein sympathischer Mensch ist, mit dem man gerne eine Flasche Montepulciano leeren möchte.

Kommentar: Die Politik der Globalisten zielt auf eine Verschärfung der Krise ab, um die Wirtschafts- und Währungsdiktatur durchzusetzen. Für die Bankster läuft alles bestens. Über die Bodenschätze Zyperns und Griechenlands wird nicht gesprochen und die Plünderei der Nordstaaten, vor allem Deutschlands, geht weiter. Die Bürger werden nicht gefragt, was sie wollen und offensichtlich wollen sie hierzulande  gar nicht gefragt werden. Bis die inszenierte Krise Deutschland voll erwischt hat. Dann ist es zu spät für Proteste vor dem Reichstag. [Kommentar Ende]
MOSKAU, 08. November (RIA Novosti)

Die Hiobsbotschaften reißen nicht ab: Die Rezession in der Eurozone wird offenbar auch vor Deutschland nicht Halt machen, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Donnerstag.

Die EU-Kommission hat ihre Prognose für die Wirtschaftskraft (BIP) Deutschlands von 1,7 auf 0,8 Prozent und für das BIP aller EU-Länder von 1,0 auf 0,1 Prozent nach unten korrigiert.

Bislang habe die deutsche Wirtschaft die Schwierigkeiten der Nachbarn nicht gespürt, doch nach den neuesten Zahlen gehöre sie ebenfalls zur Krisenzone, sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi bei einem Wirtschaftstreffen in Frankfurt.

Wie es in dem am Mittwoch in Brüssel veröffentlichten Herbstgutachten heißt, wird sich die Rezession im kommenden Jahr auf Griechenland, Spanien, Italien, Zypern, Portugal und Slowenien ausdehnen. Nordeuropa soll von der Wirtschaftsflaute verschont blieben, doch die Spannungen zwischen dem Norden und Süden sollen zunehmen. Die Arbeitslosenquote in Europa soll auf ein Rekordhoch steigen: 2012 auf 11,3 Prozent und 2013 auf 11,8 Prozent. In diesem Jahr wird eine Inflationsrate von 2,5 Prozent erwartet. Im kommenden Jahr soll sie sich auf 1,8 Prozent verlangsamen.

Außerdem wird mit einer Ausweitung der Schuldenkrise gerechnet. Die Staatsschulden in der Eurozone würden 2014 von 88,8 auf 94,3 Prozent des BIP steigen, heißt es aus Brüssel. Spitzenreiter bleibt Griechenland (176,7 Prozent des BIP in diesem Jahr und 188 Prozent des BIP 2013/2014). Auf Platz zwei folgt Italien (126,5 Prozent des BIP im Jahr 2012). In diesem Jahr werden die Staatsschulden Portugals und Irlands die 100-Prozent-Marke erreichen. Belgiens Schulden werden in diesem Jahr zwar bei 99,9 Prozent liegen, im kommenden aber die 100-Prozent-Marke überschreiten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel gibt sich trotz der pessimistischen Zahlen kämpferisch. Alle offenen Fragen zu den Antikrisenmaßnahmen müssten beim EU-Sondergipfel im Dezember geklärt werden, so Merkel.

Sie werde ihre europäischen Amtskollegen dazu bringen, den ehrgeizigen Fahrplan zur Schaffung einer Wirtschafts- und Währungsunion zu billigen, der in zwei bis drei Jahren umgesetzt werden soll. Es ist bereits ein Abkommen zur Schaffung einer einheitlichen Bankenaufsicht unterzeichnet worden. Zudem soll ein Abkommen über die Finanzreform der Eurozone und die Umverteilung der Vollmachten zur Haushaltskontrolle zwischen EU-Kommission und den nationalen Finanzministerien geschlossen werden.

In der Eurozone sei im kommenden Jahr eine Rezession zu erwarten. Bislang habe man den Eindruck gehabt, dass die europäische Wirtschaft sich wiederbelebe. Doch die Hoffnungen hätten sich zerschlagen, so Julia Zepljajewa von BNP Paribas.

Ihr zufolge wird Russland die Folgen der europäischen Krise zu spüren bekommen. Bis 2008/2009 habe man sich der Illusion hingegeben, dass die russische Wirtschaft wegen der hohen Ölpreise geschützt sei. Doch die Situation in Europa zeige, dass die Krise zum Rückgang der Rohstoffnachfrage führe. „Europa ist der größte Absatzmarkt für russische Energieträger. Die Einnahmen aus dem Export werden sinken, was sich negativ auf den Haushalt auswirken wird“, sagte die Expertin.