Die Kriege des Westens: Der georgische Überfall auf Süd-Ossetien — Video

Danke Pandeia für den Link.

Veröffentlicht am 18.07.2012 von

Die Beziehungen zwischen Georgien und Russland haben sich nach Amtsantritt des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili im Jahr 2004 dramatisch verschlechtert. Am 08.08.2008  (man bemerke das seltsame Datum) schickte Saakaschwili, der zuvor den Kurs auf einen Nato-Beitritt verkündet hatte, Truppen in die seit 1991 abtrünnige Republik Südossetien, um diese zurückzuerobern. Der Angriff, bei dem die südossetische Hauptstadt Zchinwali weitgehend zerstört und zahlreiche Zivilisten getötet wurden, konnte erst nach der Intervention russischer Truppen abgewehrt werden.

Nach dem Fünf-Tage-Krieg erkannte Russland Südossetien sowie den anderen De-facto-Staat in Georgien, Abchasien, als unabhängig an. Saakaschwili brach daraufhin die Beziehungen mit Moskau ab. Russland richtete in den beiden Regionen Militärstützpunkte ein.

Die Nato arbeitet seit 2006 mit Georgien im Rahmen des ID-Programms (Intensified Dialogue on Membership Issues) zusammen. 2008 bot das Bündnis Georgien das Nationale Jahresprogramm (ANP) an.

Was die Nato doch für wunderbare Programme hat.

Quellen:

https://po.neopresse.com/kriegsverbrechen/georgien-will-nach-nato-beitritt-russland-aus-%E2%80%9Ebesetzten-gebieten%E2%80%9C-vertreiben/

http://de.rian.ru/politics/20120206/262634909.html

http://de.rian.ru/politics/20111103/261266925.html