Die Chemiewaffen-Totalüberraschung: Israel hat Beweise gegen Assad

Kommentar: Wer hätte das nun wieder gedacht???  Wenn es einen Superlativ von „ausgerechnet“ gäbe, dann wäre er hier am Platz. Probieren wir es einmal:
Ausgerechnetst Israel hat ihn gefunden! Den ultimativen Beweis, dass Assad Chemiewaffen eingesetzt. Man darf gespannt sein, was sich der Mossad da wieder hat einfallen lassen. Hoffentlich was besseres als bei der Sache mit dem Boing-Fahrgestell.
Beim Zeigen mit Fingern auf andere ist Israel Weltmeister, obwohl es in jeder Beziehung im Glashaus bzw. in der Gülle sitzt. Aber wer glaubt Israel noch? Niemand. Diejenigen, die es doch zu tun vorgeben, werden dazu gezwungen.
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TEL-AVIV, 29. April (RIA Novosti).

Israel verfügt über unwiderlegbare Beweise dafür, dass das syrische Regime Chemiewaffen gegen seine Gegner eingesetzt hat, schreiben israelische Online-Medien unter Hinweis auf eine anonyme hochrangige Quelle in der Landesführung.
Die US-Administration hatte angekündigt, dass eine Bestätigung für den Vorwurf der Anwendung von C-Waffen, die zuvor mehrmals an die Adresse der Anhänger von Syriens Präsident Baschar al-Assad gerichtet worden war, die „Spielregeln“ für die Weltgemeinschaft ändern würde, die bisher beteuert, keine direkte Einmischung in den Konflikt oder Waffenlieferungen an die Opposition anzustreben.
„Das sind keine Geheimdienst-Enschätzungen, (…) sondern eher Beweise oder sogar mehr als das. Es handelt sich um gewichtige materielle Bestätigungen für einen Einsatz von chemischen Waffen durch die Assad-Armee. Sie sind allen Aufklärungsdiensten bekannt, sie alle sind informiert. Niemand hat Zweifel in dieser Sache“, zitiert die Online-Ausgabe der „Haaretz“ die namentlich nicht genannte Quelle.
In der Vorwoche hatte der israelische General der Militäraufklärung, Itai Brun, Assads Regime des C-Waffeneinsatzes beschuldigt. Seine Behauptungen belegte er mit den Fotos von Todesopfern mit Schaum vor dem Mund, was nach seinen Worten von der Anwendung des Gases Sarin zeugt.
Zuvor hatte die syrische Regierung der Opposition vorgeworfen, am 19. März in der Provinz Aleppo chemische Kampfstoffe eingesetzt zu haben. Die Assad-Gegner hingegen werfen dem Regime vor, im Dezember des Vorjahres in Homs zu C-Waffen gegriffen zu haben. Die syrische Regierung verweigerte vor diesem Hintergrund einer UN-Expertenkommission, die die Vorwürfe untersuchen sollte, die Einreise. Eine Ermittlung der beiden Vorfälle wurde noch nicht eingeleitet.
http://de.rian.ru/security_and_military/20130429/266032360.html