Chinesischer Oberst: Neues Vogelgrippe-Virus ist eine US-Biowaffe

politaia.org

Ein chinesischer Luftwaffenoberst beschuldigte am Samstag die USA, mit einem neuen Erregerstamm der Vogelgrippe China anzugreifen.

Oberst Dai Xuvon von der Chinesischen Volksbefreiungsarmee behauptete auf seinem Blog am Samstag, dass die USA den H7N9-Vogelgrippevirus gezüchtet hätten, welcher nun in Teilen Chinas krassiere. Dies sei eine Attacke biologischer Kriegsführung.
Der Vorwurf wurde zuerst in der kantonesischen Staatszeitung Southern Metropolis Daily erhoben und anschließend von mehreren asiatischen Zeitungen weiterverbreitet.
Der Sprecher des State Departments Jason Rebholz dementierte die Vorwürfe gegenüber dem Washington Free Beacon.
Bis zum Dienstag wurde in den staatlichen Medien 7  Todesopfer aufgrund des Vogelgrippeausbruchs gemeldet. Weitere 24 Personen sollen in Shanghai, Jiangsu, Zhejiang, und Anhui infiziert worden sein.

In der Provinz Jiaxing sollen in den vergangenen zwei Monaten mehr als 20 000 Schweine verendet sein.


Die chinesischen Behörden versuchen, die Angst in der Bevölkerung vor einer größeren Epidemie herunterzuspielen und behaupten, es gäbe keinen Hinweis, dass die Viruserkrankung ansteckend sei. Die Regierung sagte weiterhin, dass der Krankheitsausbruch nichts mit den rund 20.000 toten Schweinen zu tun haben, die  aus Flüssen rund um die Millionen-Metropole Shanghai gezogen wurden. Die Gerüchte über einen Zusammenhang wurden von der Tatsache genährt, dass sich unter den Grippe-Toten ein Schweineschlächter befindet.
Der Vorwurf der biologischen Kriegsführung gegen China taucht zu einer Zeit auf, in der das Pentagon engere militärische Verbindungen mit China aufbauen will. Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs, Armeegeneral Martin Dempsey, will Ende des Monats zu Gesprächen mit der chinesischen Militärführung nach China reisen.
Oberst Dai Xuvon ist Militärstratege, der in der Vergangenheit schon den Konflikt zwischen China und USA suchte. Im August 2012 meinte er in der Global Times, dass China um die von Japan beanspruchten Senkaku-Inseln Krieg führen sollte.
Auf der Twitter-ähnlichen Mikroblogseite Sina Weibo schrieb Dai, dass der neue Vogelgrippe-Erreger als biologische Waffe gezüchtet wurde – so wie der SARS-Erreger, den er ebenfalls als US-Biowaffenentwicklung bezeichnete und der das Land 2003 heimsuchte.
Laut Dai sollte der neue Grippeausbruch keinen Grund zur Besorgnis geben. Die nationale Führung sollte dem nicht zuviel Beachtung schenken, sonst würde sich die Situation so entwickeln, wie 2003 bei dem SARS-Ausbruch, meinte Dai.
„Zu der Zeit befand sich Amerika im Kampf im Irak und fürchtete, dass China die Lage nutzen würde, um sich anderweitig Vorteile zu verschaffen,“ sagt Dai. „Deshalb setzen sie bio-psychologische Waffen gegen China ein. Ganz Chian geriet in Aufregung und genau das wollten die USA. Heute versuchen die USA denselben Trick auszuspielen…….“.
Analysten meine, die Bemerkungen Dais spiegelten die wachsende Xenophobie im chinesischen Militär wider, das in den USA den Hauptfeind sehen würde.
http://www.topagrar.com/news/Schwein-News-Schwein-China-Bereits-16-000-tote-Schweine-in-Fluessen-angeschwemmt-1121343.html
http://freebeacon.com/the-american-flu/