Assad zeigt sich mitten im Volk

Der syrische Präsident Baschar al-Assad ist am Mittwochmorgen unerwartet auf einem Platz im Zentrum von Damaskus erschienen, auf dem sich mehrere tausend Demonstranten zur Unterstützung der Regierung versammelt hatten.

„Ich bin gemeinsam mit euch zu dieser Kundgebung auf den Omayad-Platz in Damaskus gekommen, der ein Platz der Freiheit, des Widerstands, der Geschichte und unseres nationalen Stolzes ist. Ich will mit euch sein, denn ich bin einer von euch. Ich bin Syrier und Sohn meines Volkes“, sprach er die jubelnde Menschenmenge an.
Der syrische Staatschef brachte  seine „Dankbarkeit für die Unterstützung und den Patriotismus“ derer zum Ausdruck, die an diesem Tag auf die Straßen und Plätze der syrischen Städte gegangen seien.
Massenkundgebungen der Anhänger von Assad finden am Mittwoch nicht nur in Damaskus, sondern auch in Aleppo, Latakia, Deirezzor, Deraa und as-Suwaida statt.

Am Dienstag, gleich nach der programmatischen Rede des syrischen Staatschefs in der Universität von Damaskus, hatten mehrere Kundgebungen zur Unterstützung des von Assad verkündeten „unabhängigen außenpolitischen Kurses“ und eines Reformprogramms mit Tausenden von Teilnehmern landesweit stattgefunden.

Seit Beginn der regierungsfeindlichen Proteste im März 2011 war Assad ganz selten in der Öffentlichkeit zu sehen. Mitten im Volk erschien er seither überhaupt erstmals.

Der Westen tut seit Monaten sein bestes, um die Situation in Syrien zu destabilisieren, sagt der Journalist Dr. Webster Tarpley. Laut seinen Aussagen haben es die Zivilisten mit Todesschwadronen und blindem Terrorismus zu tun, eine typische Handschrift des CIA.

“Die normalen Syrier über alle ethnischen Gruppen hinweg sagen aus, dass sie von Heckenschützen unter Feuer genommen werden. Leute beschweren sich, dass terroristische Scharfschützen Zivilisten erschießen, das ist blinder Terrorismus mit den einzigen Zweck, das Land zu destablilisieren. Ich würde das keinen Bürgerkrieg nennen – das ist ein sehr irreführender Begriff. Wir haben es hier mit Todesschwadronen zu tun, es sind Terrorkommandos; eine typische CIA-Mothode. In diesem Falle ist es eine gemeinsame Aktion der CIA, des MI6 und des Mossads und das Geld dafür kommt aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar,” erklärte Webster Tarpley.

Er fügte hinzu, dass die syrische Gesellschaft die toleranteste im Nahen Osten sei; es sei der Platz, an dem alle möglichen Religionen und ethischen Gruppen in bemerkenswerter Harmonie zusammenleben, seinen es nun Muslime, Christen, Drusen oder Kurden und Araber.

Syrien ist ein Modell friedlicher Koexistenz von verschiedenen ethnischne Gruppen. Die US-Politik ist gerade dabei, den Nahen Osten nach ethnischen Gesichtspunkten aufzubrechen,” sagte er.

http://de.rian.ru/politics/20120111/262440095.html

https://po.neopresse.com/terror/cia-mi6-und-mossad-vereint-gegen-syrien/