Akif Pirincci vor Gericht: Er bezeichnete Flüchtlinge als „Invasoren“ und warnte vor einer „Umvolkung“

Dem deutsch-türkischen Autor Akif Pirincci wird Volksverhetzung vorgeworfen. Wegen einer scharfen Rede bei einer Pegida-Kundgebung vor zwei Jahren muss er sich nun vor Gericht verantworten.

Epoch Times21. September 2017

Er bezeichnete Flüchtlinge als „Invasoren“ und warnte vor einer „Umvolkung“: Wegen einer „Hassrede“ gegen Muslime und Ausländer bei einer Pegida-Kundgebung vor zwei Jahren muss sich der deutsch-türkische Autor Akif Pirincci ab Montag vor dem Dresdner Amtsgericht verantworten.

Die Anklage wirft dem 57-Jährigen Volksverhetzung vor. Es sind zwei Verhandlungstage geplant, das Urteil soll voraussichtlich am 2. Oktober fallen.

Pirincci trat am 19. Oktober 2015 auf Einladung von Pegida-Gründer Lutz Bachmann bei einer Kundgebung in Dresden auf. Dort hat er eine äußert scharfe Rede gehalten, von der sich im Nachhinein sogar Bachmann distanzierte.

Pirincci bezeichnete Flüchtlinge als „Invasoren“ sowie „künftige Schlachter“ Deutschlands und nannte Politiker „Gauleiter gegen das eigene Volk“. Zuvor hatte er auf seiner eigenen Website angekündigt, er werde in Dresden „einen hübschen Text vorlesen, der in Sachen Wutrede in diesem Lande Maßstäbe setzen wird“.

Pirincci erhielt wegen seiner Äußerungen bereits im Februar einen Strafbefehl und sollte 11.700 Euro zahlen. Dagegen legte er Einspruch ein, weshalb es nun zum Prozess kommt.

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