Querdenkerdemos und Corona-Pandemie-Verbreitung: Statistischer Unsinn

Vor kurzem machte eine Studie des ZEW (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschatsforschung) die Runde: Zwei Wissenschaftler präsentierten als Ergebnis ihrer Studie, dass zwei Veranstaltungen der Querdenker-Bewegung im vergangenen Winter für 16.000 bis 21.000 Mehr-Infektionen verantwortlich gewesen seien. Die Teilnehmer, von den „Forschern“ als Corona-Leugner bezeichnet, würden somit die Ausbreitung des Virus massiv begünstigt haben. Diese Aussage machte auch in Medien als angeblich wissenschaftlicher Befund die Runde. Tatsächlich gibt es inzwischen Stimmen von Wissenschaftlern, die diese vermeintliche Studie inhaltlich als Unsinn abqualifizieren. Darüber berichtete auch der „Nordkurier“.

Studie sieht Zusammenhänge zwischen AfD-Wähler, Demo und Inzidenz

Die Studie hatte im Umfeld der Demonstrationen entlang konstruierbarer Haltestellen eines Reiseunternehmens Mehrinfektionen vorgefunden und nahm an, dass die AfD-Wähler in den betreffenden Ortschaften Teilnehmer der Demonstration gewesen wären. Diese Konstruktion ist fragwürdig. Der Dortmunder Statistik-Professor Walter Krämer sprach dem Nordkurier gegenüber davon, dass die 21.000 Mehrinfektionen „auf jeden Fall grober Unfug“ seien. Dies sei eher das Ergebnis eines „ausgefeilten statistischen Modells“. Dieses beruhe auf Schätzungen und müsse schon notwendig entsprechende Statistikfehler enthalten.

Im wahren Leben seien diese Mehrinfektionen niemals beobachtet worden, sie sind „Artefakt eines statistischen Modells“. So sieht es auch der Mathematiker Prof. Thomas Rießinger. Dem Nordkurier gegenüber sagte er: „Sie haben keine Ahnung, wie viele Leute in den Bussen saßen, sie wissen auch nicht, in welcher Weise sie in den Bussen saßen. Sie wissen über diese Busse gar nichts – außer, dass es Haltestellen an verschiedenen Orten gab. Das ist als Input für so weitreichende Aussagen für meine Begriffe ein bisschen wenig.“

Einen Zusammenhang zwischen politischer Präferenz und der Inzidenz sah er gleichfalls kritisch. Die Studie habe eine eindeutige politische Schlagseite. Man habe als Input etwas hineingesteckt, was man am Ende herausfinden wollte.

Ergänzung dazu: Es gibt zumindest eine Untersuchung, wonach die Teilnehmer von Querdenker-Demos ohnehin zu einem guten Teil dem linken und grünen Lager zugeordnet sind. Zweite Ergänzung: Ein normales wissenschaftliches Verfahren würde ein Peer Review durch andere Wissenschaftler vorsehen. Das gab es hier nicht.

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