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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands oberster Verbraucherschützer fordert, Mieter länger vor den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu schützen. „Viele Verbraucherinnen und Verbraucher sind auch nach den Lockerungen weiter durch die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise belastet, in Teilen existentiell“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). Es sei wichtig, für existentielle Krisen „Überbrückungsmöglichkeiten“ zu bieten.

„Nötig ist daher eine zeitnahe Verlängerung der Moratorien für Kredite, Miet- und Energiezahlungen“, mahnte Müller. Die Moratorien laufen am Dienstag aus. „Die Zeit drängt also.“ Der Bundestag hatte im März zur Abmilderung der Pandemie-Folgen beschlossen, dass Mietern vom 1. April bis zum 30. Juni dieses Jahres nicht gekündigt werden darf, wenn sie wegen der Coronakrise die Miete nicht zahlen können. Auch bei privaten Krediten und Rechnungen für Strom oder Gas ist für diesen Zeitraum ein Zahlungsaufschub möglich.

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Kommentar

  1. Der VZBV meint wohl einzig und alleine, dass dann die Konzerne nie mehr Miete zahlen müssen weil man den Drecksäcken nicht Kündigen darf, gell?

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  • VZBV will Verlängerung des Mieterschutzes in Coronakrise – Die Welt 30. Juni 2020

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