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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der Verhaltensökonom Dominik Enste hält ein bedingungsloses Grundeinkommen gerade in Krisenzeiten für keine gute Lösung. Der Kern dieses Finanzkonzeptes sei „unfair“, da es Ungleiches gleichbehandele, ließ sich der Ökonom am Montag vom Institut der deutschen Wirtschaft zitieren. „Verteilt der Staat mit der Gießkanne Geld, kommt es bei vielen an, die es gar nicht brauchen.“

Es sei wichtig, Geld gezielt an die zu geben, die in einer Notlage seien und es so an eine Bedingung zu knüpfen, so der Verhaltensökonom weiter. Gerade mit Blick auf die Coronakrise sei dies wichtig, um die Pandemie auch wirtschaftlich überstehen zu können. Bei einem Grundeinkommen von 1.000 Euro lägen die Kosten allerdings bei fast einer Billion Euro. „Dies wäre mehr als die gesamten Staatsausgaben für Sozialleistungen. Um diese gigantische Summe aufzubringen, müsste Deutschland also alle bisherigen Sozialversicherungen abschaffen und seine Rentner enteignen“, sagte Enste. Gerade in Krisenzeiten, wie in der aktuellen Corona-Pandemie, brauche es zielgenaue Hilfen, um die Pandemie auch wirtschaftlich zu überstehen, sagte Enste.

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