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Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder nimmt dem verstorbenen langjährigen Volkswagen-Chef Ferdinand Piëch den eigenen Rausschmiss als Konzernchef nicht übel. „Wir waren uns in einigen wenigen Punkten nicht einig, aber ansonsten haben wir uns gut verstanden“, sagte Pischetsrieder dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). Gegensätze hätte es bei beiden in Fragen des Führungsstils und über die Rolle der Stuttgarter Sportwagentochter Porsche gegeben.

Nach seinem Abschied aus Wolfsburg sei der Kontakt zwischen Piëch und ihm nie abgerissen. „Deshalb gibt es keinen Grund, etwas Negatives über Ferdinand Piëch zu sagen“, so der frühere VW-Chef weiter. Piëch sei zwar kein einfacher Vorgesetzter gewesen, die klare und direkte Linie habe er an ihm aber „immer geschätzt“, sagte Pischetsrieder. Als damaliger Aufsichtsratschef hatte Piëch seinen Nachfolger Pischetsrieder Ende 2006 an der VW-Konzernspitze abgesetzt. Martin Winterkorn wurde zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. „Zu spät habe ich erkannt, den Falschen gewählt zu haben. Das habe ich mit Mühe im vergangenen November korrigiert“, sagte Piëch später Anfang 2007 auf der VW-Hauptversammlung.

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