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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Transatlantikkoordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, hat die Ausgaben des Bundes für US-Truppen verteidigt. „Die Kosten von einer knappen Milliarden Euro in zehn Jahren für die Stationierung der US-Soldaten sind für Deutschland alles andere als zu hoch“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). „Die Präsenz von US-Truppen hat uns in den vergangenen Jahrzehnten ein hohes Maß an Sicherheit garantiert. Diese Sicherheit war und ist das Fundament für unseren wirtschaftlichen Erfolg, unseren Wohlstand, unsere Demokratie“, so Beyer.

Er verwies auch auf den Nutzen für die örtlichen Gemeinden. „Die US-Soldaten geben einen Teil ihres Solds natürlich dort aus, wo sie stationiert sind – im Südwesten Deutschlands – und sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.“ Der ökonomische Gewinn für die Städte und Gemeinden sei viel höher als die Kosten für die Truppenstationierung. Zudem sei der Wert der US-Truppen in Deutschland nicht allein in Geldsummen zu ermessen. „Die Soldaten und ihre Familien sind seit Langem ein fester Bestandteil der Städte und Gemeinden, in denen sie stationiert sind. Sie würden fehlen“, sagte Beyer. Überdies sei die US-Präsenz in Deutschland auch verteidigungspolitisch von großer Bedeutung: „Insgesamt halte ich – wie übrigens auch viele demokratische und republikanische Politiker – die geplante Reduzierung der US-Truppen in Deutschland für einen sicherheits- und bündnispolitischen Fehler“, so Beyer. „Diese eine Milliarde Euro für zehn Jahre ist unter dem Strich eine gute Investition in unsere Sicherheit“, sagte der Transatlantikkoordinator dem RND.

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