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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, hat den Abbruch der Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank begrüßt. „Der Abbruch der Fusionsgespräche zwischen Deutscher Bank und Commerzbank ist ein Sieg der Vernunft und eine Niederlage für Finanzminister Olaf Scholz“, sagte Theurer dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). Die Bundesregierung hätte gut daran getan, sich von vornherein aus den Fusionsgesprächen herauszuhalten.

Für den FDP-Politiker waren die Gespräche von Beginn an zum Scheitern verurteilt: „Wenn zwei Schwache zusammengehen, kommt dabei nicht automatisch ein Starker heraus. Diese Erkenntnis hat sich auch in den Chefetagen der beiden Banken herumgesprochen. Man muss sagen: Gott sei Dank“, so Theurer weiter. Er erhob gleichzeitig schwere Vorwürfe gegen den Finanzminister. „Wenn hier nach den Wünschen von Herrn Scholz ein schwächelnder Riese entstanden wäre, hätte dies fatale Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben können“, sagte der FDP-Fraktionsvize dem „Handelsblatt“. Die Absage an die Fusion eröffne gleichzeitig neue Chancen. „Für die deutsche Bank könnte eine Lösung mit einem europäischen Partner eine echte Zukunftsperspektive darstellen“, so Theurer weiter.

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  1. Es war schon immer so, dass Fusionen 2 er Häuser die Pleite sind, nur einen großen Haufen Sondermüll hergibt! Dabei kam immer nur Mist raus der unendlich viel Geld kostet.

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  • Theurer begrüßt geplatzte Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank - Leserbriefe 26. April 2019

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