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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Doktoranden in Deutschland fühlen sich laut einer aktuellen Studie finanziell ausreichend abgesichert und forschen mit großer Leidenschaft. Für die Erhebung, über welche die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtet, befragte das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) mehr als 20.000 Promovierende. Die Hälfte von ihnen hält den Doktortitel für die eigene Karriereplanung für notwendig.

Ihren Lebensunterhalt bestreiten die Doktoranden, die im Schnitt 31 Jahre alt sind, überwiegend mit befristeten Teilzeitstellen. 60 Prozent sind an einer Hochschule oder Forschungseinrichtung angestellt, 17 Prozent arbeiten außerhalb der Wissenschaft. 16 Prozent der Doktoranden erhalten ein Stipendium; 13 Prozent werden von Familie oder Partnern unterstützt. Prekäre Umstände aber beklagen nur wenige: Über 70 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich finanziell ausreichend abgesichert fühlen. Auffällige Unterschiede gibt es zwischen den Fächergruppen: Während 77 Prozent der Doktoranden in den Ingenieurswissenschaften an den Hochschulen eine Vollzeitstelle haben, müssen sich 84 Prozent der Geisteswissenschaftler mit Teilzeitstellen begnügen. Angesichts paralleler beruflicher Verpflichtungen bleibt allerdings für viele junge Doktoranden wenig Zeit. Jeder Fünfte kann nicht mal zehn Stunden pro Woche für sein Forschungsvorhaben aufwenden.

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