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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Ben Rhodes, enger Berater von Ex-US-Präsident Barack Obama, hat Deutschland im Falle eines Wahlsiegs Joe Bidens eine schlagartige Verbesserung der Beziehungen zu den USA in Aussicht gestellt. „Natürlich wollen wir, dass alle NATO-Partner das Zwei-Prozent-Ziel erfüllen, aber davon hängt Deutschlands Bedeutung für Amerika und die Welt doch nicht ab“, sagte Rhodes dem Nachrichtenportal T-Online zum Streit über die deutschen Verteidigungsausgaben. Das sei nicht einmal eines der zehn wichtigsten Themen zwischen den USA und Deutschland.

Wichtiger sei es, so Rhodes, gemeinsam beim Klimawandel, dem weltweiten Kampf um Erhalt der Demokratien und beim Umgang mit China zusammenzuarbeiten. „Die Verteidigungsausgaben sind dafür nicht wirklich relevant. Dieses Thema wird unter einem Präsidenten Biden nicht annähernd so wichtig sein“, sagte er T-Online. Obamas Nachfolger Donald Trump hatte den Streit um das Verteidigungsbudget ins Zentrum des deutsch-amerikanischen Verhältnisses gerückt. „Trump ist eindeutig persönlich feindselig gegenüber Merkel eingestellt“, sagte Rhodes. „Allein der Umstand, dass er Richard Grenell als Botschafter geschickt hat, der vor allem die Deutschen quälen sollte, spricht doch Bände.“

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  1. Am Grade der Empörung und Sensationsgier der meisten europäischen Medien kann man sehr zuverlässig einen Sieg für Donald Trump voraussagen. Die Umfragewerte sind mittlerweile ausgeglichen. In Minnesota, einem Bundestaat fest in demokratischer Hand seit über 50 Jahren, liegen die beiden Kandidaten gleich auf. Das wird noch nicht mal knapp. Joe Biden ist einfach keine Alternative, keine Lösung, kein Neuanfang.