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Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Die Kultusminister der Länder fordern mehr Mittel des Bundes für die Schaffung des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule. „Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird einen Schub für die Ganztagsgrundschulen geben und das ist wichtig“, sagte die neue Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstagsausgaben). Für die Länder werde dies allerdings „auch eine enorme Kraftanstrengung, die dauerhaft finanziert werden“ müsse.

„Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, deshalb sehen wir den Bund hier mit in der Pflicht“, so die KMK-Präsidentin. Mit Blick auf den Bund führte sie weiter aus: „Bisher hat er zwei Milliarden Euro für den Ganztagsanspruch vorgesehen. Die Einführung ist mit 7,5 Milliarden Euro allerdings um ein vielfaches teurer“, sagte Hubig, die Bildungsministerin in Rheinland-Pfalz ist. „Nach unseren Zahlen kommen dazu nochmals 4,5 Milliarden laufende Kosten pro Jahr“, so die SPD-Politikerin weiter. Klar sei also, man brauche „mehr Mittel – dazu sind wir aber gerade auch in konstruktiven Gesprächen mit dem Bund“, sagte Hubig den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

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