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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, fordert die drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz auf, einen gemeinsamen Vorschlag für das weitere Vorgehen nach der Absage des Wahlparteitags in Stuttgart vorzulegen. Nur so könne es dem neuen Vorsitzenden gelingen, die Partei am Tag nach seiner Wahl zusammenzuhalten, schreibt der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Freitagsausgabe). Er kritisiert sowohl die Verschiebung der Wahl des Vorsitzenden als auch die Reaktion von Friedrich Merz darauf scharf: „Was wir jedoch in der CDU derzeit erleben, sind spaltende Entgleisungen der einen Seite als Antwort auf die Tricksereien auf der anderen.“

Die Partei brauche aber „weder Trickser noch Spalter, sondern Führungspersönlichkeiten, die lösungsorientiert arbeiten, Handlungsfähigkeit beweisen und die zeigen, dass sie ihrer Verantwortung für die CDU, für Deutschland und Europa gerecht werden“. Nach Ansicht Kubans hätte es Möglichkeiten gegeben, den neuen Vorsitzenden auch unter den Bedingungen der Pandemie schon jetzt rechtskonform zu bestimmen. Außerdem fordert er, im Parteienrecht rasch die Möglichkeit digitaler Wahlen zu schaffen. Unter Hinweis auf die Absagen des Parteitags der Linkspartei und mehrerer Landesparteitage der Grünen schreibt Kuban: „Es ist mir unerklärlich, dass nicht auch andere schon längst auf eine gemeinsame Initiative drängen, um digitale Wahlparteitage rechtssicher zu ermöglichen.“

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