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Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat trotz eigener weitergehender Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor dem Hintergrund der umfassenderen Öffnungspläne seines Thüringer Amtskollegen Bodo Ramelow (Linke) vor Rückschritten gewarnt. Sachsen-Anhalt werde stetig und berechenbar das öffentliche Leben schrittweise wieder hochfahren, ab dem 28. Mai könnten weitere Öffnungen verantwortet werden, sagte Haseloff der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Auf die Frage nach seiner Bewertung des Vorstoßes von Ramelow, der den allgemeinen Lockdown zum 6. Juni beenden und auf lokale Regeln abhängig vom örtlichen Infektionsgeschehen setzen möchte, mahnte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident aber: „Die niedrigen Infektionszahlen und das insgesamt günstige Infektionsgeschehen sind Ergebnis unseres bisherigen erfolgreichen Kurses und dürfen nicht gefährdet werden.“

Sachsen-Anhalt habe den Kommunen frühzeitig weitreichende Kompetenzen und Eigenverantwortung eingeräumt. Die Entscheidungen würden regelmäßig auf der Grundlage des Infektionsgeschehens mit Ärzten und Fachleuten überprüft, so Haseloff.

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