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Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Energiegewerkschaft IG BCE hat den Umgang mit den RWE-Mitarbeitern kritisiert. „Sie erleben seit Jahren eine Bereitschaft zur Gewalt, gerade im Hambacher Forst“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Vassiliadis der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Da sehe es manchmal nach Bürgerkrieg aus.

Es werde mit zweierlei Maß gemessen: „Aktionen von Waldschützern wird maximales Verständnis entgegengebracht, die Sorgen der Beschäftigten dagegen werden oft ausgeblendet“, so Vassiliadis. In der Klimadebatte werde RWE behandelt „als sei das Unternehmen ein Gegner der Gesellschaft“, so der Gewerkschaftsvorsitzende. Etwas flexibler zeigte sich Vassiliadis, der Mitglied der Kohlekommission ist, in der Diskussion über einen Fahrplan für den Braunkohleausstieg. Als „frühesten“ Termin nannte er das Jahr 2038 und näherte sich damit einem Vorschlag des Co-Vorsitzenden Ronald Pofalla an, der den Korridor von 2035 bis 2038 ins Gespräch gebracht hatte. Einen Ausstieg bis 2042 halte er aber immer noch für realistischer, so Vassiliadis.

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