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Der Deutsche Bank Mitarbeiterverband (DBV) hat die Rolle der Bundesregierung bei einer möglichen Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank kritisiert. „Wir finden es bemerkenswert, um nicht zu sagen bedauerlich, dass der Staat als größter Einzelaktionär der Commerzbank in seiner Doppelrolle einen solchen Druck auf eine offensichtlich wirtschaftlich unsinnige Maßnahme ausübt, die darüber hinaus Tausende von Arbeitsplätzen kosten würde“, schreibt DBV-Chef Stephan Szukalski in einem Brief an die im „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) berichteten Mitglieder. Szukalski, der auch im Aufsichtsrat der Deutschen Bank sitzt, spielt damit auf die Aussagen von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) an, der kürzlich die Gespräche zwischen beiden Banken öffentlich gemacht hat.

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