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Im Rennen um den Spitzenkandidaten der Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahlen ist umstritten, ob es auf dem Parteitag in Helsinki eine Debatte zwischen den beiden Kandidaten Alexander Stubb aus Finnland und dem CSU-Politiker Manfred Weber geben soll. „Ich hoffe, wir führen zumindest eine Debatte“, sagte Stubb dem Spiegel. „Der beste Ort, um das zu tun, ist die Helsinki-Bühne.“

Stubb hat am Dienstag in der Fraktionssitzung der EVP in Straßburg Unterstützung für diesen Wunsch erhalten, berichtet der „Spiegel“ weiter. Der Parteivorsitz der EVP war jedoch skeptisch gegenüber dem Antrag. In Helsinki hätten die Kandidaten auch „so viele Möglichkeiten, mit den Delegierten in Kontakt zu treten“, so das Nachrichtenmagazin weiter. Es wird jeweils eine Rede und Videopräsentationen geben. Weber, der auch Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament ist und als Favorit im Rennen gilt, hält laut Nachrichtenmagazin eine Debatte bisher nicht für notwendig. Die EVP will am 8. November in Helsinki ihren europaweiten Spitzenkandidaten bestimmen. Da die EVP nach den Europawahlen wahrscheinlich als stärkste Parteifamilie hervorgehen wird, hat er gute Chancen, Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsident zu ersetzen.

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