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Luxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Europäischen Investitionsbank (EIB) bezeichnet das Ziel, bis 2030 eine Billion Euro an Investitionen für Klima- und Umweltschutz zu mobilisieren, als „gigantische Herausforderung“. Solche Versprechen „können einem immer um die Ohren fliegen“, sagte Werner Hoyer der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenendausgabe). „Aber wir dürfen nicht aus Angst darauf verzichten, die Latte hoch zu legen.“

Ursula von der Leyen, die designierte Präsidentin der EU-Kommission, verspricht, die EIB – eine Förderbank, die den EU-Mitgliedstaaten gehört – in die Klimabank Europas zu verwandeln und mit ihrer Hilfe eine Billion Euro grüne Investments anzustoßen. Von der Leyens ehrgeizige Ziele für den Klimaschutz stoßen in einigen osteuropäischen Ländern auf Skepsis, weil deren Energieversorgung stark von Kohle und Gas abhängt. Hoyer sagte, der Abschied von fossilen Energien sei für manche EU-Staaten, vor allem in Osteuropa, „wahnsinnig schmerzhaft“. Seine Bank werde diese Länder und Regionen aber beim Umstieg unterstützen. „Das hat absolute Priorität“, sagte der frühere FDP-Staatsminister. „Zu einigen Regierungschefs in Osteuropa habe ich im Moment quasi eine Standleitung. Die wollen wissen, wie die Bank beim Übergang zu grünen Energien helfen kann. Und daran arbeiten wir bereits ganz konkret.“

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