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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der nächsten Runde der Bauernproteste gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung hat die neue stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher mehr finanzielle Unterstützung für die Landwirte gefordert. „Wir müssen genau darauf achten, was wir Landwirten abverlangen können und wo wir ihnen unter die Arme greifen müssen. Wenn sich die Landwirte beim Düngen oder beim Insektenschutz bewegen müssen, müssen sie dafür einen Ausgleich bekommen“, sagte Breher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben).

Landwirte könnten viel für Klima- und Umweltschutz tun. „Wir sollten ein Anreizsystem einführen, um ihnen das zu erleichtern.“ Es müsse klar sein, „wer ihnen ihre Zusatzleistung bezahlt“, sagte Breher. „So lange wir dazu nicht bereit sind, haben wir ein Problem.“ Zu einer Demonstration von Landwirten in Berlin werden am Dienstag mehrere 1.000 Teilnehmer erwartet. Der Protest richtet sich unter anderem gegen die von der Regierung beschlossene Einschränkung von Unkrautvernichtungsmitteln, die dem Insektenschutz dienen soll. Kritisiert wird auch, dass Landwirte zum Schutz des Grundwassers weniger Gülle ausbringen sollen. Breher war auf dem CDU-Parteitag am Freitag zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Partei gewählt worden. Die Niedersächsin rückte auf den Platz von Ursula von der Leyen nach, die als EU-Kommissionspräsidentin nach Brüssel wechselt. Breher hat mehrere Jahre als Geschäftsführerin eines Bauernverbandes gearbeitet.

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