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Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Tarifgespräche zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sind abgebrochen worden. Das teilte die Gewerkschaft am Samstag mit und kündigte Warnstreiks an. Die Bahn kritisierte die Entscheidung der Gewerkschaft als „völlig überflüssige Eskalation“.

„Bei diesem Angebot den Verhandlungstisch zu verlassen, ist nicht nachvollziehbar“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler nach der fast dreitägigen Runde. Zum DB-Angebot hätten eine Entgelterhöhung in Höhe von insgesamt 5,1 Prozent in zwei Stufen und eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro gehört. Außerdem sei vorgesehen gewesen, dass der Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge um 1,1 Prozent steige und die Reisezeit bei Firmenreisen vergütet werde, teilte das Unternehmen mit. Sowohl EVG als auch die Lokführergewerkschaft GDL, mit der separat verhandelt wurde, hatten 7,5 Prozent mehr Geld gefordert.

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