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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem Frankreich die Erstattung homöopathischer Therapien durch Krankenversicherungen verbieten will, fordern die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) auch in Deutschland eindeutige Regeln. „Wie in Frankreich ist der Gesetzgeber gefragt, Klarheit zu schaffen“, sagte der Vorstandschef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Damit es diese Klarheit gebe, müsse der Gesetzgeber „Homöopathie als zusätzliche Leistung der Krankenkassen explizit ausschließen“.

Es gebe „keinen Nachweis in methodisch hochwertigen Studien für die Wirksamkeit von Homöopathie“, so Litsch. Die Krankenversicherungen stünden deshalb „zwischen Baum und Borke“, weil ein Teil der Bevölkerung die Homöopathie als Alternative zur klassischen Schulmedizin schätze.

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