in Medien

Der Chefredakteur der Wochenzeitung „ZEIT“ übt drastische Kritik an den Medien in der Hochphase der Flüchtlingskrise. Sowohl sein Blatt als auch Andere hätten „zu uniform“ berichtet, weil sie „geradezu beseelt von der historischen Aufgabe“ gewesen seien.

Kritik wird lauter

In Zeiten drastisch sinkender Auflagen für die großen Tages- und Wochenzeitungen, Magazine und politischen Illustrierten dieses Landes, ist Selbstkritik in den Reihen der Alpha-Journalisten immer lauter zu vernehmen. Zuletzt äußerte sich das Mitglied der „STERN“-Chefredaktion, Hans-Ulrich Jörges, kritisch und betonte bei einer Podiumsdiskussion im Juni:

„Es ist etwas faul in unserer Branche. […] Vor allem was die schreckliche Erscheinungsform des Rudeljournalismus angeht. Wir haben es mit einer veränderten Medienhierachie zu run. Es sind die Online-Medien, die mittlerweile den Takt vorgeben. Was am Morgen Top-Thema bei Spiegel Online ist, läuft am Abend ihn ähnlichem Stil in der Tagesschau. Wir lügen nicht – wir sind schlampig, denkfaul und ein bisschen propagandistisch.“

Auch in der „FAZ“ werden die Töne zunehmend kritischer. Der Redakteur Michael Hanfeld bescheinigte den „Öffentlich-Rechtlichen“ im Zuge der Flüchtlingskrise eine Art des „Willkommens-Journalismus“, der Distanz vermissen lasse: „’Wir schaffen das‘ – die drei Worte scheinen bei ARD und ZDF seit einiger Zeit zur inoffiziellen Programmleitlinie geworden zu sein,“ schrieb er in einem Beitrag.

ZEIT-Chefredakteur gesteht Fehler ein

In der „ZEIT“, der größten deutschen Wochenzeitung, zeigt man sich zunehmend selbstkritisch. Der Chefredakteur Giovanni di Lorenzo schreibt in einem Gastbeitrag für das Monatsmagazin „Cicero“:

„Wir waren aber zumindest in der Anfangszeit geradezu beseelt von der historischen Aufgabe, die es nun zu bewältigen galt. Damit einher ging die Missachtung der Ängste in der Bevölkerung. Noch problematischer war die kritiklose Übernahme der Erklärungen einer Bundesregierung, der nun jedes Wort recht war, sich etwas nachträglich schönzureden, was in Wirklichkeit ungeplant passiert war.“

In der Folge, beklagt di Lorenzo, sei es zu einer „Vergiftung der Gesellschaft“ und zu einem „Vertrauensverlust gegenüber den Eliten“ gekommen. Zudem sei in der Flüchtlingsfrage die „Fähigkeit zur Differenzierung“ abhanden gekommen:

„Ohne Not haben wir uns wieder dem Verdacht ausgesetzt, wir würden mit den Mächtigen unter einer Decke stecken, wir würden so uniform berichten, als seien wir gesteuert; wir würden die Sorgen und Ängste der Menschen ignorieren, die nicht selbst zur Flüchtlingshilfe oder zur politischen Klasse gehören.“

Einseitigkeit in der Flüchtlingsfrage nachgewiesen

Di Lorenzo spielt in seinem Beitrag unter anderem auf einen Titel der „ZEIT“ an, wo es im September in großen Worten hieß: „Willkommen!“. Die darauf folgenden Leitartikel ignorierten die Probleme, die mit einer derartig großen Anzahl von Migranten einhergehen könnte und pflegten eine rein positiv-moralische Konnotation. So schreibt beispielsweise Gero von Randow in der „ZEIT“ vom 4. September: „Aber hat Deutschland schon in vollem Umfang begriffen, welches Glück ihm gerade selbst widerfährt? (..) Deutschland wird sich bald verjüngt und ethnisch bunter wiederfinden als je zuvor.“

Der Medienjournalist Stefan Niggemeier kommt auf der Online-Plattform „Übermedien“ zudem zu dem Eindruck, dass auch die „Tagesthemen“ der ARD zu „überemotionalen Darstellungen, denen sachliche Distanz fehlt[e]“, neigten:

„Als roter Faden zog sich durch die Berichterstattung vor einem Jahr die Überzeugung, dass es nicht möglich ist, Flüchtlinge aufzuhalten, und dass es – solange die Fluchtursachen nicht beseitigt sind – deshalb keine andere Möglichkeit gebe, als sie hier willkommen zu heißen. […] Und damit stellten sie die Politik der Kanzlerin implizit als weitgehend alternativlos dar.“

Auch eine neuer Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Berichterstattung sehr einseitig verlief. Das Projektteam an der Hamburg Media School (HMS) rund um Michael Haller, emeritierter Professor der Universität Leipzig, hat mehr als 34.000 Pressebeiträge ausgewertet und kommt zu einem scharfen Ergebnis: Insgesamt seien 82% der Beiträge zur Flüchtlingsdebatte „positiv konnotiert“ gewesen. Die Medien hätten sich, so die Studie, das Motto der Bundeskanzlerin – „Wir schaffen das!“ – zu Eigen gemacht.

Die übergroße Mehrzahl der Leitmedien (zwei Drittel) haben, so Haller, am Anfang „übersehen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in großer Zahl und die Politik der offenen Grenzen die Gesellschaft vor neuen Problemen stellt“. So wurde aus dem Begriff der „Willkommenskultur“ ein Dissensbegriff, an dem sich gegenwärtig die Geister scheiden.

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54 Kommentare

  1. Die Massenzuwanderung wurde ideologisch und organisatorisch lange und gut vorbereitet.
    „Asyl“ ist Vorwand und gesetzlich nicht gerechtfertigt.
    Die Folgen der Massemzuwanderung sind grundsätzlich und langwirkend und waren absehbar. In der absehbaren Wirkung dürfte auch die Motivation der Organisation der Massenzuwanderung liegen.
    Durch diese Art der Massenzuwanderung wird eine Gesellschaft zerstört.

    In den MSM ist es für Journalisten als auch für Poster nicht möglich,
    die Massenzuwanderung grundsätzlich zu kritisieren (der Nazi Hammer/Zensur wartet)

    • Was soll ich da großartig sagen? Selten so viel Quatsch auf einmal gelesen! Man sieht, dass sie auf die AfD-Propaganda abfahren! Wenn möglich, fangen sie mal selber an zu recherchieren und denken, anstatt immer nur das bereits Vorgekaute noch einmal durchzukauen!

  2. Nichts weiter als Frechheiten und dreiste Lügen sind diese Selbstdarstellungen!
    „wir würden so uniform berichten…“ – Haben sie!
    „Wir lügen nicht…“ – Sagen aber nicht die Wahrheit!
    „kritiklose Übernahme“ – Dafür würd‘ ich auch gern bezahlt!
    Da fällt keiner mehr drauf‘ rein!

  3. Die Leute sollten sich den Begriff Lügenpresse abgewöhnen, der ist fast immer falsch. Kampagnenpresse ist, glaube ich, überaus zutreffender, der faule Arbeitslose, der faule Grieche, der böse Putin und der gute Migrant/Flüchtling. Es wird ein Bios/Narrativ medial in Gang gesetz und wohlwollend begleitet, auch wenn das von der Bevölkerung abgelehnt wird. Ständige wiederholung des Bios/Narrativ, soll dazu dienen das ganze auch zu glauben. Ein anders Mittel ist weglassen von wichtigen Informationen, dadurch soll das Bios/Narrativ in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Bei Kenfm ist ein interessantes Interview mit Professor Mausfeld zu dem Thema. Der Ken Jebsen ist zwar ziemlich links, das Interview trotzdem sehr interessant und lehrreich.

      • Eine gute Lügen hat auch was für sich, besonders wenn Sie mit einem gute Schuss Wahrheit kombiniert wird, ist aber zu oft leicht zu entdecken. Bei unseren Medien wird deshalb eher weniger gelogen, als die Wahrheit verfremdet und aus Kontext gerissen und je weniger Kontext desto eher kann man die Leute hinter die Fichte führen. Vielleicht zum Thema Flüchtlinge, kann ich mal die Einzelfallmap empfehlen. Es sieht so aus, das es keine rechtsradikale Seite ist. Dort werden Taten aus dem Jahr 2016, grösstenteils von Flüchlingen begangen aufgeführt, mit den Links zu den Medien(Polizeipressestellen, lokale Zeitungen eher sollten unsere Premiummedien). Viel Spass damit.

        • Statt Lügen wird die Wahrheit entfremdet, aha! Klingt zeitgemäß und besser! Was unten dabei rauskommt, das ist genau das, was auch bei uns Menschen täglich so rauskommt.

    • „Kampagnenpresse“? Sind „Hufeisenplan“/ „Massenvernichtungswaffen“/ „Bin Laden u.Hussein“/ „Brutkasten-Lüge“/ gefälsche Bilder von angeblichen russ.Panzerverbänden, die in die Ukraine einfallen / ein angeblich von russ.Separatischen abgeschossener ukrain.Militärhubscrauber mit 24 Toten, was in Wirklichkeit gefälschte Bilder aus dem Nahen Osten waren / gefälschte „Kiegs-Bilder aus Libyen, welch in Wirklichkeit alte Bilder aus dem Irak waren / … Kampagnen?! Das sind LÜGEN, SCHLIMMSTE KRIEGS-LÜGEN! Was hat Sie denn geritten, solche Lügen auch noch zu verharmlosen? Jeder Krieg des Westens, jeder angezettelte Putsch, wurde mit Lügen initiiert! Gucken Sie sich an wen die Medien gehören u.gucken Sie sich an was John Swinton dazu sagte!

    • In der Liste würde ich vor den kettentrinkenden und alkoholrauchenden faulen Arbeitlosen den bösen. massenvergewaltigenden Serben noch erwähnen. Damit fing es im wiedervereinigten Wirtschaftswunderschland für mich fühlbar an. Die Liste entspricht aber sonst den konstruierten Feindbildern in chronologischer Reihenfolge. Nur sind diese Feindbilder seit dem Krieg in der Ukraine 2014 so schnell wie noch nie kollabiert und ad absurdum geführt worden.

      Die älteren Programmierungen (Serben, Arbeitslose, Griechen) halten sich jedoch noch tapfer in den hohlen Köpfen der intelligenzfernen Unterstschicht. Unsere systemrelevanten Medien geben auch nur das zu, was sie zugeben müssen, und dabei versuchen diese ihr Totalversagen auch noch schön zu reden.

  4. Jörges, wenn ich diesen Namen schon lesen! Was für ein verlogener Heuchler! Dieser System-Vasall u.Merkel-A…kriecher tut auch noch so als ob andere schuld wären, dabei zählt er selber zu den Rudelführern u.Hetzern gegen andersdenkende!
    ANGST es ist es, PURE ANGST, der Journaille, warum sie jetzt so tun als wären sie „selbstkritisch“ u.bei der „Selbstkritik“ auch nur wieder lügen!
    ANGST weil sie immer mehr Leser verlieren u.ANGST dass das System zusammenbricht u.sie kein Platz mehr am Fresstrog haben u.sie evt. gar zur Verantwortung gezogen werden!
    Die Spinger-Journaille soll doch einfach mal ihre Arbeitsverträge offenlegen, das steht es schwarz auf weiß, das sie Systemvasallen von Usrael sind, sie mußten dafür unterschreiben.

  5. „In der Folge, beklagt di Lorenzo, sei es zu einer „Vergiftung der Gesellschaft“ und zu einem „Vertrauensverlust gegenüber den Eliten“ gekommen.“: richtig erkannt, aber bei weitem zu spät und nichts als ein weiterer Ton aus der Flöte des Rattenfängers!
    Alpenguru: „Die Leit glauben nix mehr und sie werden ihre Regierungen wegjagen“. 50% recht hat er schon mal. Tendenz steigend.

  6. Dass die Medien vor einem Jahr vollkommen unkritisch und unisono in den Merkelschen Die-Tür‘-macht-hoch,-die-Tor‘-macht-weit-Chor einstimmten, ist hinlänglich bekannt. Auf der Website des Deutschen Arbeitgeberverbands erschien am 22.08.2016 ein Kommentar mit einem interessanten und nicht gänzlich abwegigen Erklärungsversuch für den Zustand der kollektiven Psyche der Deutschen in der Migrationskrise. Ich möchte nicht behaupten, dass nicht noch weitere Gründe existieren. Jedoch halte ich den Schuld-&-Erlösung-Ansatz für einen wichtigen Baustein: http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/textezurfreiheit/2016_08_22_dav_freiheit_staat.html

    • Nun ja, dieser Artikel spielt auch auf eines meiner liebsten Feindbilder, den politischen Protestantismus an. Er schreibt aber nichts, was ich nicht schon vor einem Jahr so oder so ähnlich gedacht haben. Das liegt aber vielleicht auch an meiner katholischen Erziehung? Es gibt da aber noch was anderes …

      Unabhängig von weltanschaulichen und Glaubensfragen war bereits lange vor der Einwanderungswelle klar: Es gibt in der kapitalistischen Verwertungslogik keine ökonomischen Nischen für die Mehrzahl der Einwanderer, es reicht nicht mal für die Einheimischen, also Bio-, Neo-, Un- und Antideutsche. Verteilungskriege um die wenigen Nischen sind nun alternativlos geworden.

  7. „Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt niemanden unter Ihnen, der es wagt, seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn er es tut, weiß er im Voraus, dass sie nicht im Druck erscheint. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung herauszuhalten, bei der ich angestellt bin.
    Andere von Ihnen werden ähnlich bezahlt für ähnliche Dinge, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde sofort auf der Straße und müsste sich nach einem neuen Job umsehen. Wenn ich meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung veröffentlichen würde, wäre ich meine Stellung innerhalb von 24 Stunden los. Es ist das Geschäft der Journalisten, die Wahrheit zu zerstören, unumwunden zu lügen, zu pervertieren, zu verleumden, die Füße des Mammon zu lecken und das Land zu verkaufen für ihr tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß, was es für eine Verrücktheit ist, auf eine unabhängige Presse anzustoßen.
    Wir sind die Werkzeuge und Vasallen der reichen Männer hinter der Szene. Wir sind
    die Hampelmänner, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

    • Sie haben recht.In unserer Zeit kann keiner mehr die Wahrheit sagen ohne Nachteile für sich in Beruf oder im Freundeskreis zu erfahren. Überall und über allem steht der Satz: Wir schaffen das. Aber keiner fragt ob wir das auch alle wollen. Sind die Ängstlichen unter uns alle recht eingestellt? Könnte man nicht unsere Hilfe nicht effektiver in den betroffenen Ländern einsetzen? Muß man immer gleich von Intigration reden bevor man über andere Lösungen nachdenkt?Ich denke viele Deutsche helfen sehr gerne, aber sie sehen auch das es auch bei den eigen Leute an Unterstützung fehlt.

  8. Denen brechen die Auflagen ein. Deswegen dieser Firlefanz da. Das ist aber keine Entschuldigung oder Richtigstellung, sondern nur geschönte Reue.

    Wo sind die Eingeständnisse absolute Hetze gegen Russland und seinen Präsidenten betrieben zu haben? Wo ist die lückenlose Aufklärung der Verstrickungen der Leitmedien mit dem Besatzer USA? Nichts davon, also ist der ganze Artikel gar nichts wert.

    • Das große Wunder daran ist der ständige Wahlsieg von SPD, Grünen und Linken egal welches Bundesland seit März 16.
      Kommt Euch das nicht auch komisch vor? Ist die Republik so vernebelt, dass die Menschen nicht erkennen, was und wie gespielt wird?!

  9. Wie lange und wie oft noch sollen wir auf diese erbärmliche Spiel reinfallen?
    Bis zu den BT-Wahlen in einem Jahr wird man wohl von jedem Drecksblatt, genauso von jeder Partei hören, welche Fehler man doch gemacht hat.
    Mea culpa, mea culpa…
    Spätestens bis Ostern wird dann Konsens bestehen, dass ab jetzt alles anders wird.
    Von Ostern bis September wird „Heile Welt“ gespielt, und ein netter Sozialdemokrat als Kandidat gepusht.
    Im September werden wir dann wieder alle zur Wahlurne rennen mit der Überzeugung, das Richtige zu tun.
    Einschneidende Ereignisse werden dann plötzlich und unerwartet wieder alternativlose Maßnahmen erfordern, und wir werden’s wieder alle glauben…
    So, oder so ähnlich ist wohl der Plan.
    Es kotzt einem so an.

  10. Über den transatlantischen Stürmer Zeit braucht man kein Wort zu verlieren. Grundsätzlich gilt, jeder der für gedrucktes Geld etwas tut oder tun muss was für fast alle Menschen gilt ist im Sinne derer die es drucken zwangsweise korumpiert. Deshalb gibt es nur Opportunisten und Schleimer in Politik, Justiz, Medien, Geheimdienste usw. Das gilt natürlich auch für neopresse.

  11. …schlampig, denkfaul und ein bißchen propagandistisch…?
    Dröhnendes Schweigen und Halbwahrheiten sind unterlassene Hilfleistung der Medien gegenüber den Lesern.
    Würde ein Arzt so schlecht arbeiten, hätte er jede Woche mindestens einen Kunstfehlerprozeß am Hals.
    Ich habe schon weniger erbärmliche Erklärungen gehört…

    • Sie haben mit allem Recht, nur das Beispiel mit dem Arzt ist sehr unglücklich, denn hier wird so massiv gepfuscht, Patienten sind nur noch eine Nummer, das es nicht bei einem Prozeß pro Woche bleiben würde, wenn wir amerk.Verhältnisse hätten. Aber hier in der BRD haben Ärzte praktisch Narrenfreiheit, werden vom System geschützt u.sind fast unantastbar. Sie verdienen Geld egal ob sie einem helfen oder nicht. Ganz im Gegenteil, die können einen noch kränker machen u.kriegen trotzdem Geld! Von den 100% nachgewiesen Ärztefehlern bekommen trotzdem nur 30% vor Gericht Recht. U.wer diesen jahrelangen Prozeß überlebt hat (in jeder Hinsicht), macht das Selbe dann nochmal mit der Versicherung des Arztes, der Klink, durch! >30 Jahre ist der Rekord.

  12. Aber Herr von Pax, so naiv und unbeleckt wie sie sich heute geben, sind doch deLorenzo und Kollegen nicht. Sie wissen, dass sie die Vorlieben der beileibe nicht so klugen Eigentümer ihrer Blätter beachten müssen – und daher Merkel in ihrer Willkommenattitüde nicht angreifen durften! Als ob sich Merkel oder sonstwer auf deren Ebenen ernsthaft vom Leid einiger Tausend in Ungarn gestrandeter Menschen leiten ließen!

    Solange sich der Eigentümer des Blogs NEOPresse nicht wie schon geschehen persönlich einschaltet, sind die Verhältnisse hier ganz anders, glücklicherweise!

  13. Sehr geehrter Herr von Pax, leider haben Sie aus irgendeiner Quelle eine Falschdarstellung abgeschrieben. Richtig ist: Wir haben anlässlich der Netzwerk Recherche-Konferenz aus unserer HMS-Studie erste Zwischenergebnisse vorgestellt. Und wir haben nicht 34.000 Prssetexte „ausgewertet“, sondern über eine Datenbankrecherche Häufigkeiten ermittelt. Diese ergaben, dass in der deutschen Tagespresse zw. 2010 und Ende 2015 rund 34.000 Berichte das Thema Willkommenkultur (nicht die Flüchtlingsthematik, wie Sie schreiben) überwiegend positiv behandelten. Wenn Sie kritischer Journalist sind, dann möchte man erwarten, dasss Sie die Originalquellen konsultieren.

    • Widmete sich der Begriff ‚Willkommenskultur‘ nicht ausschließlich der Flüchtlingsthematik ?! Oder ging es da um Nachbarschaftsbesuche ?
      Häufigkeiten ermitteln und damit zu dem Ergebnis ‚überwiegend positiv‘ kommen ist also nicht auswerten ???
      Na, dann teilen Sie uns Deppen doch mal mit, was man unter ‚auswerten‘ verstehen darf.

  14. Die Einsicht kommt spät, sehr spät. Viele dieser devoten Hofberichterstatter werden sich nicht darüber beschweren können, daß ihre künftige „Arbeit“ auch unter dem Aspekt einer möglicherweise kniefälligen und distanzlosen, Berichterstattung betrachtet wird.

  15. Lieber Mainstream,
    die Halbwahrheit ist die Königsdisziplin der Lügen. Die Halbwahrheit ist die bösartigste aller Lügen. Das hat nichts mehr mit Naivität oder sonstigem Rausch zu tun.
    Ihr könnt euch glücklich Schätzen wenn es Krieg gibt….ihr habt den Krieg mit euren Lügen/Halbwahrheiten und einfach nicht informieren ermöglicht.
    Eine Volksweisheit zu Permanentlügner wir ihr es seit:
    Und wenn sie/er nichts sagt, ist auch schon gelogen.

    • Die hohe Kunst der MSM ist es, den Lesern den Weg in die Hölle so zu beschreiben, das diese Leser sich darauf freuen, dorthin zu gelangen.

  16. Die Oberjournalisten befleissigen sich der angeblichen Selbskritik, sie hätten „zu uniform berichtet“, seien aber nicht gesteuert worden. Diese Betonung macht stutzig, und nachdem die Evidenz der uniformen Berichterstattung nicht wegzudiskutieren ist, versucht man sich am Besten in Schadensbegrenzung. Insofern ist auch an diesem Artikel durchaus was faul…

  17. Warum erwartet eigentlich jeder von unseren Journalisten, dass sie in der Flüchtlingsfrage ihre eigene Meinungen und Ansichten für sich behalten und neutral berichten? Die Presse ist nie neutral, denn sie wird von Menschen gemacht, die eine Meinung haben. Und JA, die Mehrheit der Journalisten hat kein Problem mit der Einwanderung und unterstützt deshalb den Kurs von Angela Merkel. Und der vermeintliche PEGIDA-Schmähruf „Lügenpresse!“ ist eigentlich eine Anerkennung dieser Meinungsstärke, denn die von der SA diffamierte linke Presse hat im Dritten Reich lange Und couragiert Widerstand gegen das Nazi-Regime geleistet.

  18. Wie kann man auch Ausländer auch wenn es Flüchtlinge sind nach Bautzen schicken,da ist es doch für alle nichtdeutsche gefährlich.
    Einige ex DDR Gebiete sind hochgefährlich für sämtliche Menschen
    die nicht nach Deutsch aussehen.
    Wenn Ihr keine Flüchtlinge haben wollt dann schickt Sie nach
    Hoyerswerder oder Leipzig.Kann mich an gewisse Bilder aus Leipzig erinnern wie Viatnamesen im beisein der Polizei über Wochen verprügelt und gejagt wurden ,die Syrer wehren sich halt fertig Punkt.

    • Die Lügenpresse veröffentlicht nur ihre eigene Meinung. Wer ’ne andere Meinung hat, wird darum gesperrt. Det janze nennt sich dann Demokratie und Minungsvielfalt (viele teilen sich in die Einfalt der Presse)

    • Die Lügenpresse veröffentlicht nur ihre eigene Meinung. Wer ’ne andere Meinung hat, wird darum gesperrt. Det janze nennt sich dann Demokratie und Minungsvielfalt (viele teilen sich in die Einfalt der Presse)

  19. was heisst „wir haben zu…..“, das tun sie doch immer noch. Das Flüchtlingsthema ist ja nur eines von vielen Feldern.
    Regierungskonform in der Nato-Politik, der Syrien-Politik, der Russland-Politik, oh nein, die meisten Zeitungen sind wie das öffentlich-rechtliche (auch die Privaten) Fernsehen sehr regierungskonform.
    Mal wirklich darüber berichten, wie die USA die EU und insbesondere Deutschland missbrauchen, mal darüber berichten, dass Russland, obwohl bestimmt Kritik notwendig, nicht der böse Bube ist, der durch die USA so hingestellt wird.
    Objektivität ist verlustig gegangen bei diesen Medien, schon lange. Daher dürfen sie sich nicht wundern, dass alternative Berichterstattungen anderswo gelesen werden

  20. GUTEN Tag.

    Sag ich doch…alle sind dem Meinungsstrom gefolgt..die Reue kommt zu spät..für mich sind alle Medien und Politiker, Stars und Sternchen, die dort mitgemacht haben, ganz unten durch..ihr alle seid mitverantwortlich, an den desaströsen Zustände, die immer deutlicher werden..den Welcome Refugees Idioten Partyteilnehmer sag ich nur..die Party ist vorbei..Ihr alle habt das Deutsche Volk, mein geliebtes Deutschland gedemütigt..Pack, Brauner Dreck..Dunkeldeutschland..dies sind nur einige Demütigungen…
    Es ist vorbei…der Deutsche vergisst nichts..Nun müssen wir uns beklauen, vergewaltigen ,zusammenschlagen und beleidigen lassen, von den armen, traumatisierten Schutzbedürftigen..
    Ich kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen könnte..

  21. Ihr werdet euch noch wünschen ,nie Schreiberlinge für die Kriegstreiber gewesen zu sein. DAs deutsche Volk zumindest die Patrioten ,werden es richten wie immer in der Geschichte!