in Medien

Bis heute findet sich in ARD-Nachrichtensendungen oder Polit-Magazinen wie Tagesschau & Co. keinerlei Kritik an der völkerrechtswidrigen US-Politik gegenüber Venezuela. Bereits 2017 kündigte der damalige CIA-Direktor und heutiger US-Außenminister Mike Pompeo die „Ansprüche“ der USA an das lateinamerikanische Land an. Er sagte damals, die „USA müssten sicherstellen, dass ein wirtschaftlich so potentes Land wie Venezuela stabil bleibe. Daran müssten die USA hart arbeiten“. Wir wissen seit Monaten, was mit der Aussage gemeint ist: Die USA wollen die venezolanische Regierung stürzen und den Zugriff auf billiges Erdöl nicht verlieren.

Die beiden Medienexperten Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam schreiben in einem Bericht für „RT Deutsch“, wie sich die USA fortwährend über Völkerrecht hinwegsetzen. Die jüngsten Drohungen an Russland: „Raus aus Venezuela“ sorgten erneut für Empörung. Schon die Androhung von Gewalt sei gemäß UN-Charta unzulässig und verstoße somit gegen das Völkerrecht. Und die Bundesregierung habe nichts Besseres zu tun, als „den USA dabei zu assistieren“: Merkels Regierung hat den selbsternannten Interimspräsidenten „Guaidó“ offiziell anerkannt.

Die beiden Medienexperten Klinkhammer und Bräutigam stellen fest, dass die Berichterstattung der ARD, der es an jeglicher Kritik gegenüber der gefährlichen Kriegstreiberei der USA fehlt, „einer wachsenden Zuschauerzahl auf die Nerven geht“. Sofern Tagesschau & Co. überhaupt über das Thema Venezuela berichten würden, entledige sich der öffentlich-rechtliche Sender jedoch seiner Pflicht, kritisch über das Vorgehen der USA zu berichten.

Über die „dreiste“ Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates, ausgesprochen von einem US-CIA-Chef, finde die Tagesschau keinerlei Erwähnung. „Auf die politisch einseitige Berichterstattung in der Nachrichtenredaktion von Kai Gniffke sei eben Verlass“, so die Autoren. Vielmehr hätten Gniffke und „seine gleichgeschalteten Kollegen in den deutschen Medienhäusern die kriminellen Machenschaften gegen den rechtmäßig gewählten Präsidenten Maduro als legitimen Machtkampf präsentiert“.

Seit zwei Jahrzehnten verliere die ARD kein Wort über die anhaltenden Aggressionen gegenüber Venezuela, beklagen die RT Deutsch-Autoren. Anstatt über die wahren Interessen der USA an Venezuela, die ökonomischer und geopolitischer Art sind, zu berichten, stelle man den „Machtkampf“ als einen Kampf „Demokratie gegen Diktatur“ dar.

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