in Medien

Der Klimastreit in Deutschland führt teils absurde Züge. Die Diskussion um Grenzwerte bei Dieselmotoren zeigt, wie auf beiden Seiten verbissen um die Wahrheit gerungen wird. Die Szenarien sind in der Regel etwas grobschlächtig: Untergang der Erde oder umgekehrt einfaches Achselzucken. Das ZDF in Deutschland leistet aktuell leider seinen Beitrag dazu, dass die Diskussion oft auf Falschannahmen beruht. Sogar auf falschen Nachrichten, wie in diesem Fall.

Falsches Modell

Nach einem Bericht auf „sciencefiles.org“ publiziert der Diplom-Meteorologe und Redakteur der ZDF-Wetterredaktion einen Text, der schlicht falsch ist. Es sei im November eine Studie aufegtaucht, wonach die Ozeane „in den vergangenen Jahrhunderten noch mehr Wärme aufgenommen haben, als bisher vermutet wurde“. Demnach habe die Studie, die diesen Umstand aufgedeckt hat, eine „neue und genauere Messmethode“ gewählt. Die durchschnittlich gemessenen Werte würden 50 % höher sein als bislang angenommen. Die Schlussfolgerung: Die Erde würde „offensichtlich viel empfindlicher auf das Verbrennen fossiler Brennstoffe“ reagieren, als dies bislang angenommen worden ist. Daher müssten die Emissionen von CO2 schneller und erheblicher reduziert werden. So die Studie.

Grundlage der Aussagen ist eine Schätzung, wonach die Ozeane zwischen 1991 und 2016 60 % mehr Wärme gespeichert hätten als angenommen. Die Klimamodelle, also die Berechnungsgerüste, müssen auf solche Daten naturgemäß stark ausschlagen. Genau das passiert. Nun hat umgekehrt auf Basis der veröffentlichten Daten ein „unabhängiger britischer“ Forscher die Schätzung geprüft. Er fand Tippfehler für die eingegebenen Zahlen. Er fand einen erheblichen Unsicherheitsfaktor. Und er rechnete neu. Das Ergebnis: Die gesamte Analyse ist ausgesprochen falsch.

Die Autoren der Studie haben inzwischen sogar öffentlich eingeräumt, dass die Studie falsch sei. Sie berichtigten die Behauptungen. Die hysterische Aussage, die wir anfangs zitierten, ist also falsch. Das ändert nichts daran, dass die ZDF-Redaktion ihre Nutzer mit einer falschen Information versorgen.

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Kommentar

  1. Ein Fossil ist etwas , was einst in Urzeiten über der Erdoberfläche war und inzwischen in der Erde gefunden wird, eben wie die Bäume der Braunkohle. Mitnichten aber ist Öl und Gas so etwas. Diese Kohlenwasserstoffe entstehen unter dem Druck und Hitzeverhältnissen innerhalb der Erde genau wie Diamanten, die aus reinem Kohlenstoff sind. Weiter dürfte inzwischen die Stickstoff- und Kohlendioxidlüge bekannt sein. Ja es gibt nun einmal nur 0,04% CO2 in der Luft der Erde und alles was weniger wäre, würde den Pflanzen nicht zugute kommen. Die tödliche Menge CO2 fängt für den Menschen bei 2% Gehalt in der Luft an, das wäre das 50fache. Und selbst das gab es in Urzeiten schon in höheren Prozentsätzen. So ist der ganze Klimawandel einfach nur ein Schwindel. Denn tatsächlich gibt es nur eine Klimaverschiebung, die mit HAARP und Geoengineering betrieben wird, um sie als Wetterkrieg zu nutzen. Ein überaus bekanntes Beispiel ist der Tsunami aus dem Jahr 2004 in Indonesien. Und das jüngste Beispiel die Überschwemmung in Mocambique.

  2. Z entrale
    D er
    F instersnis

    In deren Köpfen brennt nur noch eine alte Öllampe. Auf Sparflamme natürlich … wegen des CO2.