in Medien

Sind Sie 50 Jahre alt oder älter? Dann sollten Sie sich vor den Forderungen der links-alternativen „Tageszeitung“ bzw. zumindest einer von der Redaktion zugelassenen „Kommentatorin“ hüten. Die nach Meinung von Beobachtern deutlich anti-demokratische Haltung der Eine-Wahrheit-Kämpfer für mehr Klimaschutz (und Co.) macht jetzt vor dem Wahlrecht keinen Halt mehr. Die Forderung lautet, dass den Alten, weil sie nicht richtig wählten, das Wahlrecht entzogen oder reduziert werden solle. Die „Alten“ wählen anders als die „Jungen“ weniger Grün und haben dem Vernehmen nach ohnehin ein geringeres Interesse an einer gesunden Umwelt.

Kolumnistin Johanna Roth offenbart diktatorische Grundsätze

Die Kolumnistin sieht das „Alter“ kritisch. Nassforsch im Stil, diktatorisch in der Gesinnung. Denn das Wahlrecht könne man ja ähnlich abgeben wie den Führerschein. Ja, sie wisse, dies sei ein Menschenrecht. Aber „es sollte doch auch für uns Junge ein Menschenrecht darauf geben, mindestens Ende siebzig zu werden wie der durchschnittliche Mensch in Europa“ heutzutage. Ohne Sturmfluten und Waldbrände, wie die Autorin betont.

Ihr Selbstmitleid greift weiter um sich: „Liebe Mitwählende über 60“, setzt sie an. Sie, ihre Generation, die unter 30jährigen, hätten gerne auch einen Teil von dem Wohlstand, da sie ja ohnehin bereits ärmer sind als ihre Elterngeneration es je gewesen sei.

Die Autorin betont somit, wie schlecht es ihrer Generation auch in Deutschland ginge, wie ungerecht die Last in der Zukunft verteilt sei und dass das Wahlrecht dementsprechend reguliert werden müsse. Dass diese Meinung in der „TAZ“ Unterschlupf findet, gilt zunächst als erstaunlich. Hält die „TAZ“ doch die Basisdemokratie, die Selbstbestimmung historisch sehr hoch. Ein Mindestmaß an Verständnis für die demokratischen Spielregeln, eine Stimme für „jeden“, setzen Leser in der Regel voraus. Dass persönliche Rahmendaten über Sein oder Nicht-Sein als Wähler zu bestimmen haben, kennt man sonst allerdings eher aus der extremeren Ecke. Dort sollte man schon einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppierung angehören, wahlweise der Arbeiterschaft oder aber auch einer bestimmten Nationalität, bevor man wählen darf. Die in jenem Punkt noch liberale linke Vorzeigefrau Rosa Luxemburg hielt vor etwa einem Jahrhundert gegen solche Diktatur: „Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden.“ Offenbar nicht für die „Taz“. Jedenfalls nicht mehr in „Gretas Zeiten“.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Multinationalen Ökosozialisten haben aus der Geschichte nichts gelernt. Die gleichen Vorgehensweisen wie bei den Nazis und der angeblich demokratischen DDR.
    Aber es sind ja „Die Guten“. Die dürfen totalitäre Zustände vorschlagen und umsetzen.
    Und wie vor 80 Jahren springt die Mehrheit auf deren Propagandazug auf und düsen immer weiter in ein System, dass sie mit der EU angeblich bekämpfen wollen.

    Die Zukunft wir düster werden.

  2. Die älteren Mitbürger sind gefährlich!

    Sie haben meist eine ordentliche Schulbildung, an den Hochschulen und Universitäten gab es oft noch die freie Wissenschaft.

    Sie wurden vom Elternhaus, der Schule, in der Lehre und beim Studium angehalten selbständig zu denken und vorgegebene Sachverhalte zu hinterfragen.

    Am gefährlichsten sind aber ihre Kenntnisse über die Geschichte und ihre Lebenserfahrung.

    Das alles stört nur das linksrotgrüne Weltbild, also muss man Stimmung gegen die Älteren machen, sonst könnten ja unter Umständen die Jüngeren den Älteren mehr glauben, als den dumpfen, zerstörerischen Ideologien der Berufsfunktionäre.

    Divide et impera!

    In diesem Fall eben Alte gegen Junge.

  3. Die jungen verstehen wohl auch nicht die Lage der Alten… Jeder Neurentner darf heute sagen: Er mußte mehr einzahlen als alle Neurentner vor ihm, und seine ausgezahlte Rente ist geringer als die aller Neurentner vor ihm. Das ist Fakt und in sich auch schon eine Ungerechtigkeit. Wenn man genau hinsieht, müssen alle Abstriche machen, bloß den Jungen aus der Laschigeneration fällt das ungemein schwer… Bald kommt vielleich ein Gesetz, daß derjenige, der einen Rentner umlegt, eine Prämie von der Rentenversicherung erhält…

  4. Die ältere Generation hat natürlich keine Enkel, denen sie eine sichere Zukunft wünschen … unglaublich!

    Nach den LT-Wahlen im Herbst könnte man ja noch auf die Idee kommen, den Wählern, zuforderst in Sachsen, das Wahlrecht für die nächste BT-Wahl zu entziehen. Da wird ja wohl jeder vierte die AfD wählen und die Grünen werden wohl nur einstellig aus der Wahl hervorgehen. Das geht ja wohl gar nicht.

  5. Und wo sind die wirklichen Intellektuellen in unserem Land? Sie wissen genau, wohin die Politik dieser Deutschlandhasser bereits geführt hat und halten dennoch aus Mangel an Courage ihren Mund. Sie, die einiges bewirken könnten, sehen untätig zu, wie auch die Zukunft ihrer eigenen Kinder und Kindeskinder verspielt wird. Was für erbärmliche Zeitgenossen!
    Meine größte Hochachtung genießen die wenigen klugen Köpfe, die sich unter Inkaufnahme gravierender beruflicher und persönlicher Nachteile gegen diesen Verrat am eigenen Volk stemmen.

  6. Es ist doch gar nicht ganz so verkehrt den über 50 Jährigen das Wahlrecht zu entziehen, sind es doch jene, die 1990 bereits wahlberechtigt waren und in diesem Jahr die Reisefreiheit und die Marshallplanwährung D-Mark gewählt haben, anstatt eine volksherrschaftliche Verfassung. Sie haben sich einen erstunken und erlogenen verfassungsgebenden Kraftakt, der seit damals in der Präambel zum GG steht, wie dem Esel die Möhre vor die Nase hängen lassen. Als Ersatz haben nun Behinderte das Wahlrecht vom 3 x G bekommen, Behinderte, die im guten Glauben dem Willen ihrer Betreuer unterliegen und diese natürlich bridgerecht geschult sind. Außerdem dürfen inzwischen an verschiedenen Orten die 16 Jährigen wählen und man spricht sogar schon davon, dass ein Jeder das Wahlrecht bekommen soll. Somit Kinder und Jugendliche gleich Klassenweise mit dem augendienendem Lehrkörper an die Urne dürfen. Dann ist doch dafür gesorgt, dass es trotzdem noch genug Wähler gibt, obwohl die Älteren davon ausgeschlossen sind. Und nur so kann es weiter funktionieren, zum Nutzen der wichtigen Männer

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  • „TAZ“ polterte: Nehmt den „Alten“ das Wahlrecht… - Leserbriefe 11. Juni 2019

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