in Medien

TAZ macht sich zum Regierungsorgan: Werbeanzeigen der Regierung…

Die TAZ bezeichnet sich selbst als käuflich, allerdings ist dies mit Blick auf die kritische Leserschaft in der Regel nicht ganz ernst gemacht. Zahlreiche verschiedene Werbekampagnen der Vergangenheit führten zu Diskussionen in der durchaus kritischen Leserschaft. Nun allerdings wird es für das Alternativ-Blatt peinlich. Das Verteidigungsministerium hat geworben. Dabei reklamiert die TAZ für sich, weder rassistische oder antisemitische, sexistische noch militaristische Werbung aufnehmen zu wollen.

Anfrage im Bundestag bringt es ans Licht

Eine Anfrage der AfD hat laut „Junge Freiheit“ nun die von vielen Lesern als peinlich empfundene Werbung durch die Regierung ans Tageslicht gebracht. So hat die Zeitung in den zurückliegenden vier Jahren über 180.000 Euro von unterschiedlichen Ministerien geschaltet. So etwa das Bundesarbeitsministerium, das über 9.000 Euro dafür ausgab, über die „Inklusionstage“ zu informieren. Das Bundeswirtschaftsministerium wiederum hat annähernd 40.000 Euro bezahlt, so ist zu lesen, um etwa über TTIP zu informieren oder die Digitalisierungszusammenkunft der G20-Ministerien.

Auch das Familienministerium ließ sich demnach nicht lumpen. Es hat immerhin einen Betrag in Höhe von 91.000 Euro ausgegeben, um 2014 Informationen über die Leistungen für Familien unter das Volk zu bringen.

Nun sind Anzeigen der Bundesregierung in Medien nicht ungewöhnlich. Dennoch scheint es hier fast schon bizarr, dass sich das Blatt von der Regierung, über die sie kritisch berichtet, mit Anzeigen finanzieren lässt. Besonders das Verteidigungsministerium dürfte hier den Ansprüchen der Leserschaft nicht genügen. Immerhin hat die TAZ im vergangenen Jahr eine größere Anzeige aufgenommen, in der es darum, ging, Nachwuchs für die Bundeswehr zu gewinnen. An sich ein normaler Vorgang – nur in der TAZ ausgesprochen diskussionswürdig.

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Kommentar

  1. Die Publizierung (pseudo-)linker Inhalte bedeutet kein Bekenntnis zu einer sozial gerechteren Welt. Es kann wie bei der taz auch ganz einfach ein Angebot auf eine Nachfrage sein, mit der sich gutes Geld verdienen lässt – nicht anders als beispielsweise mit Hobby- oder Erotik-Magazinen.

  2. Die “ taz “ immer noch ein Stück schlimmer wie BILD und Andere. Im Grunde genommen stehen unsere Medien alle im Dienste des Staates und liefern eine viel schlimmere Hetz ab, wie Presse,Rundfunk und Fernsehen in der kommunistischen DDR unter Ulbricht und Honecker. Ich hätte nie geglaubt, dass ich das einmal mit reinen Gewissen sagen kann.