in Medien

Kai Gniffke ist vielen Medienkritikern in Deutschland ein Dorn im Auge. Der Chefredakteur „ARD-aktuell“ ist nun auch noch ein Kandidat für das Amt des Intendanten des SWR, also des „Südwestdeutschen Rundfunks“. Auf den „NachDenkSeiten“ haben nun die beiden bekannten Kritiker Friedhelm Klinkhammer sowie Volker Bräutigm ihre Meinung kundgetan. Gniffke, so legen die Aussagen nahe, sei nicht „unabhängig“.

Nur zwei Kandidaten

Für das Amt des Intendanten gibt es lediglich zwei Kandidaten. Neben Gniffke ist dies die Direktorin des Funkhauses, Stefanie Schneider. Aus der Liste der ursprünglich 15 Kandidaten sind 13 ohne nennenswerte Begründung im Vorfeld „ausgesiebt“ worden, so Klinkhammer. Dr. Gniffke hingegen sei von einer „Findungskomission argumentationslos privilegiert“ worden, ohne dass sich die sonstigen Auserwählten auch nur hätten vorstellen können.

Gniffke gilt in diesen Kreisen als „unabhängig“. Nach Meinung von Friedhelm Klinkhammer jedoch sei dies lediglich eine „Sprechblase“. Dessen Redaktion habe sich als „stramm regierungshöriges Nachrichteninstitut“ gezeigt. Dazu zitiert er den früheren ARD-Auslandskorrespondenten Christoph Fröhder: „Diese Strukturagenten ersticken den Journalismus. Es herrscht Kleinstaaterei“, es ginge lediglich um mehr Macht.

Volker Bräutigam als zweiter Interviewpartner bezweifelt die Kompetenz Gniffkes. Dieser stünde seit langer Zeit in der Kritik. Beispielsweise für die „fälschende Bildauswahl vom Trauermarsch in Paris“, als es um den Terroranschlag auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ ging. Regierende hatten ihren eigenen Straßenmarsch abgehalten. Zunächst unbemerkt. „Gefälschte Filmreportagen aus der Ukraine“. Eine verfälschende Darstellung des russischen Präsidenten Putin während einer Konferenz, als dieser als „isoliert“ dargestellt wurde – und dies sei nur ein Baustein in der russlandfeindlichen Berichterstattung.

Und jüngst die Berichte um den US-Hilfskonvoi, der auf einer Grenzbrücke nach Venezuela mit Molotow-Cocktails angegriffen worden war. ARD-aktuell hatte diesen Anschlag den Anhängern des Staatschefs Maduro zugeschrieben. Tatsächlich war die ARD auf „gezielte CNN-Falschmeldungen“ hereingefallen.

Aktuell blamiere sich die Nachrichtenredaktion der ARD damit, dass zwei Gutachten des „Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages“ der Merkel-Regierung und damit Außenminister Heiko Maas eine „völkerrechtswidrige Einmischungspolitik“ in Venezuela vorwerfen. Und dieser Gniffke wird protegiert.

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