in Medien

Bittere Kritik müssen sich derzeit die Medien in Deutschland – vor allem dann, wenn sie zu den großen Institutionen rechnen – anhören. So berichtete der „Deutschlandfunk“ (selbst) über die Kritik des Medienwissenschaftlers Otfried Jarren. Der ist als emeritierter Professor des „Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich“ vom Fach. Der Experte meint in einem Beitrag für den Fachinformationsdienst „epd Medien“, dass die stets gleichen Experten und Politiker sich präsentieren dürften.

„Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht“, so zitiert der „Deutschlandfunk“. Zudem würden die Medien damit eine Art des „Systemjournalismus“ betreiben. Ihm persönlich würde vor allem der „NDR“ durch eine „besondere Form der Hofberichterstattung“ auffallen.

Chefredaktionen haben sich verabschiedet

Der Wissenschaftler meint, die Chefredaktionen hätten abgedankt. Es fehlten in den Berichten jeweils „alle Unterscheidungen, die zu treffen“ seien und nach denen die Berichterstatter jeweils fragen müssten. Es ginge darum, jene zu präsentieren, die eine größtmögliche Expertise hätten. Zudem müsse die Frage beantwortet werden, „wer in welcher Rolle“ auftreten würde.

Zudem würden „größtenteils einzelne Statements“ gesendet werden, nicht etwa Debatten. Dieselbe Aussage trifft im Kern nach dem Bericht des „Deutschlandfunks“ auch der Medienjournalist Andrej Reisin. Auch in den Krisenzeiten hätten die Medien nicht die Funktion, einen „verlängerten Arm der Regierung“ zu übernehmen und „Kampagnen“ zu inszenieren, auch wenn es eine „Wir vs. Virus“-Kampagne wäre. Die Tagesschau habe genau dies allerdings in den sozialen Medien gemacht, so Reisin.

Die Aufgabe von Redaktionen sei es, auch in solchen Zeiten zwar die Angelegenheit und Situation nicht zu verharmlosen, auf der anderen Seite jedoch auch die Handlungen der Regierungen „weiter distanziert zu begleiten“. Dazu gehöre, diese ggf. auch zu kritisieren. Wir ergänzen: Es ist „wie immer“. Hier erfahren Sie mehr.

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11 Kommentare

  1. Wen wundert das, nach der Einführung einer linientreuen Propaganda Medienlandschaft durch die Merkel Marxistin? Ich frage mich manchmal, ob diese Politiker und sog. Experten, die in die Talkshows eingeladen werden und deren Bullshit dann auf Kommando beklatscht wird, wenn die rote Lampe an der Decke angeht, ob diese Leute eigentlich auch noch Zeit haben ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen? Es sind immer die gleichen Leute die da immer wieder das gleiche Blabla von sich geben. Das ist wie mit den Werbesendungen, die man, ob man will oder nicht, nach einer bestimmten Anzahl verinnerlicht hat. So betreibt unsere Diktatur politische Schulung am ganzen Volk. Gehirnwäsche!

    • Danke für Ihre Beitrag, er spricht mir aus dem Herzen! Und genau so schlimm sind die Hofberichterstatter, die aus allen Teilen der Welt unvollständig, verdreht und manchmal auch wissentlich (oder aus Blödheit?) falsch berichten! Man kann ja gar keine Nachrichten mehr gucken, die strotzen nur so von Wunderlichkeiten und wesentliche Dinge werden weggelassen! Naja, mal schauen, wo das noch hinführt?

  2. Ich sehne mich zurück an die Zeit, wo ich meinen Volksempfänger eingeschaltet habe und dann bestens über alles informiert wurde. Man sollte sich ein Beispiel an den Nationalsozialisten in den 30 ger Jahren nehmen. Die haben wenigstens etwas für die Gesellschaft getan! Es ging vielen im Laufe der Jahre wesentlich besser als vor 1933. Der Wert der Familie, der Jugend und Erziehung, der Bildung und der Rückhalt der Deutschen durch eine starke Führung zur Lenkung der Politik zum Wohle der deutschen Bevölkerung ist extrem wichtig für einen funktionierenden Staat. Demokratie „Adieu“ und zurück zur Diktatur wie 1933 wäre jetzt besser. Man muss ja nicht alles 1:1 übernehmen und könnte sich die Rosinen aus der damaligen Zeit herauspicken.

    • Sie haben den Stand der Dinge wohl noch nicht so ganz mitbekommen. Statt „Führer spricht“ heißt es jetzt „Merkel spricht“ und alle sehen und hören ergriffen zu, wie uns diese Dame ins DDR 2.0- Zeitalter „führt“
      Die Diktatur hat gefühlt schon angefangen, und jetzt werden noch durch die Corona- Kampagne die juristischen Grundlagen geschaffen. Merke: nicht die rechtlichen Grundlagen!!

      • Unter dem Nationalsozialismus haben die Menschen mehr Rückhalt von der Regierung erhalten. Das ist der Unterschied! Und daher wäre mir der Volksempfänger, aus dem akustisch und inhaltlich Vertrauen und Geborgenheit kam, lieber als dieser ÖR merkeltreue Staatsfunk. Merkel zerstört, anstatt zu bewahren und aufzubauen.

      • „wie uns diese Dame ins DDR 2.0- Zeitalter „führt““

        Wenn die DDR-Bürger gewusst hätten, dass sie eine noch viel schlimmere DDR bekommen, hätten sie wahrscheinlich um ihre alte DDR gekämpft.
        Es gab da ja auch Kräfte, die die Missstände innerhalb der DDR, also ohne Wiedervewreinigung, bereinigen wollten.

    • Wenn ich die Entwicklung der Jugend, die Erziehung, die Sitten und die Disziplin sehe, wundere ich mich nur noch! Aber was solls, wenn in der Schue Dinge getan werden, die mit Erziehung und Leren nichts zu tun haben, liegt es an.
      Franziska Giffey Dr., Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
      Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin also doch nur 3 Jahre Studium und fraglicher Doktortitel!
      Zitat:“Legal aber wertlos! Noch einmal davon gekommen: Die SPD-Politikerin Franziska Giffey darf ihren Doktortitel behalten, so hat es die Prüfkommission der Freien Universität Berlin nach mehr als acht Monaten Beratung entschieden. Auf rund einem Drittel der Seiten hatten die Plagiatsjäger der Internetplattform Vroniplag Wiki Fehler und nicht ordnungsgemäß gekennzeichnete Zitate gefunden. Sie habe die Arbeit „nach bestem Wissen und Gewissen verfasst“, betonte Giffey, nachdem die Vorwürfe bekannt wurden – wobei die Frage, ob jemand bewusst nachlässig arbeitet oder nicht für die Bewertung einer Dissertation selbstverständlich keine Rolle spielt.“ (Spiegel Panorama)

    • Ja, das waren noch ganz andere Zeiten. Da stand das Volk mit einer überwältigenden Mehrheit hinter seinem Führer. Das ist auch der Grund, warum sich Deutschland so gut entwickelt hatte. Es war eine tolle Zeit, von der sich heute so manch einer eine Scheibe abschneiden könnte, vor allem unsere Politiker. Die sind heute aus Latex, damals waren sie aus Stahl, hatten Charakter und Ehrgefühl. Das kennt heute ja niemand mehr.

      • „Da stand das Volk mit einer überwältigenden Mehrheit hinter seinem Führer.“

        Ich denke, es war eher umgekehrt, nämlich dass der Führer hinter seinem Volk stand.
        Wenn wir heute ALLE hinter Merkel stehen würden … – Gott steh uns bei, dass nicht das ganze Volk so dämlich wird und noch ein Teil mit Verstand erhalten bleibt.

  3. Den jetzigen Zustand, haben wir den zwei dümmsten Berufsgruppen zu verdanken. Den Politikern und Journalisten. Die Ersten klammern sich an ihren Posten, weil sie zu keinen anderen Aufgaben fähig sind, und die Zweiten schreiben Horrorszenarios, um jeden Zent herauszupressen.

  4. Ja, es fehlt den „Öffentlich Rechtlichen“ jede Pluralität.
    Die Sender tragen nicht mehr durch Faktenberichte zur Meinungsbildung bei, sondern geben nur noch Meinungen vor!
    Und da ca. 70% der beschäftigten Journalisten aus dem Linken Lager kommen, muss man annehmen, dass der Rundfunk doch regierungsabhängig, bzw. regierungsunterwürfig und nicht neutral ist.
    Somit steht die Pflicht zum Gebührenzwang sehr in Frage und sollte verfassungsrechtlich geprüft werden.
    (Da so ein Antrag unter Haldenwang wohl ins Leere laufen würde, wäre vielleicht eine Klage beim EuGH sinnvoll. Meiner Meinung zahlen wir Gebühren für Kosten der Sender, die mit Rundfunk gar nichts mehr zu tun haben!)

Webmentions

  • „Service“-Journalismus und „System“-Journalismus in Corona-Zeiten…. – Die Welt 29. März 2020

    […] Bittere Kritik müssen sich derzeit die Medien in Deutschland – vor allem dann, wenn sie zu den großen Institutionen rechnen – anhören. So berichtete der „Deutschlandfunk“ (selbst) über die Kritik des Medienwissenschaftlers Otfried Jarren. Der ist als emeritierter Professor des „Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich“ vom Fach. Der Experte meint in einem […] Source link […]