in Medien

Glaaauuube miaaaaa: Ja, war das nicht die liebe Schlange Kaa aus dem glorreichen Dschungelbuch, wie sie dem kleinen Mogli betörend schöne Augen machte? Natürlich wollte auch sie nur dessen Bestes. Auch Kaa’nzlerin Merkel versteht sich auf diese Taktik. Nicht anders ergeht es heute den Mainstream- und Konzernmedien, die sich im Rahmen der ihnen verbrieften Pressefreiheit wieder mehr den Menschen als ihren Konzern-Herren verpflichtet geben wollen. Wenigstens den Lippenbekenntnissen nach. Ob das jetzt eine Mogel-Packung ist, oder ob die das wirklich so meinen, wird man erst in absehbarer Zeit konkret bewerten können.

Auch die Färbung der Kolumnenschreiberlinge spielt in dieses Thema mit hinein. Man ist versucht, von einer gewissen Form der Konformität zu reden wenn man die ein oder andere Kolumne liest. Als Beispiel hier eine aus dem Spiegel: Angst vor Trump | Jetzt beruhigt euch mal bloß nicht … , bei der offenbar versäumt wurde sie als schwarzen Humor oder noch besser als Spaltschrift in Kolumnenformat zu kennzeichnen.

Die Autorin, Margarete Stokowski, die schon eine halbe Kolumne vor dem Wahltag fertig geschrieben hatte, bezüglich der positiven Wirkung einer Präsidentschaft der Hillary Clintons auf den Feminismus, musste sich nach der Wahl auf dem Absatz umdrehen und nunmehr irgendwie mit der anderen Richtung klarkommen. Der Frust hinterließ entsprechende Schleifspuren, die zunächst in einem grundlegenden Zweifel an der Demokratie gipfelten.

Offenbar ein sich durchziehendes Dilemma für die gesamte Konzern-Presse, die ihr Image vollends verlustig zu gehen drohte, nachdem die Prognosen zum fulminanten Wahlsieg der Hillary Clinton sich einfach nicht bewahrheiten wollten. Fangen wir einmal mit einer zentralen Weisheit der erwähnten Autorin an, die jetzt offenbar dringend nach Pluspunkten für ihren Stand geifert:

Doch der Hass seiner Anhänger, der ihn ins Amt gebracht hat, wird bleiben.

Wenn wir diese Aussage nur ansatzweise ernst nehmen wollten, bedeutet die nichts weniger, als dass rund die Hälfte der US-amerikanischen Bevölkerung von “Hass zerfressen” sein muss, denn nur der hat doch den Donald Trump ins Amt gebracht, oder?

Die andere, unerwähnte Hälfte muss demzufolge wohl liebend und fürsorglich sein, die Hälfte der Amerikaner, die es aufgrund ihrer Sanftheit nicht schaffte, die gütliche Hillary Clinton ins Weiße Haus zu befördern. In ihrer Sanftheit vermöbelte die Hitlary Clinton noch in der Wahlnacht einige Mitglieder ihres Wahlteams: Clinton Had a Violent Meltdown on Election Night … [The Political Insider]. Offensichtlich war Bill Clinton nicht zur Stelle, den sie sonst auch gerne mal verprügelt, wenn etwas nicht zu Ihrer Zufriedenheit abläuft.

Bleiben wir beim friedlichen Teil der Amerikaner, den Hillary-Fans, die anschließend gewalttätig durch die Straßen zogen, weil sie es nicht vermochten auf liebevolle Weise ihre Favoritin ins Weiße Haus zu bringen: BATTLEGROUND AMERICA Donald Trump’s US presidential election win sparks riots by Hillary Clinton fans as fighting erupts outside the White House … [THE SUN]. Das also ist wahre Demokratie? Aber was lernen wir daraus … nochmal die Autorin im O-Ton?

[…] Die Gefahr ist nicht abstrakt, sondern real […] Blöd nur, wenn man dann überrascht wird, dass plötzlich zweistellige Prozentzahlen von Menschen Rechtspopulisten wählen […]

Diese reale Gefahr wäre also an uns vorübergegangen, hätte Hillary Clinton die Wahl am 8.11.2016 gewonnen? Linkspolpulisten, Kriegstreiber und Kriminelle sind also voll ok? Die tun nichts, außer das sie das eigene Team vermöbeln und sich nach verlorener Wahl demokratisch auf der Straße mit der andern Seite prügeln? Hmm, Was ist denn hier nur verkehrt?

Also alles von rechts ist übel, schlecht und populistisch und alles was etwas linker ist, ist liebevoll, menschlich und dient ganz sanft und zuckersüß dem konzernierten System? Die linken sind alles und allem gegenüber super tolerant … außer eben gegenüber den 50 Prozent Hassern, Versagern und rechten Populisten, die in ihrem blinden Wahn den Trump wählten?

Oder möchte die Autorin damit andeuten, dass die USA jetzt nicht mehr demokratisch sind, wo doch der böse Donald Trump ans Ruder gelangte? Dann wäre das also alles bereits so eine Art Widerstand, wie wir den hier nach Grundgesetz Artikel 20 (4) kennen?

Die USA wären aber weiterhin demokratisch geblieben, hätte die Hillary Clinton das Rennen ums Weiße Haus gemacht? Selbst an der Logik ist doch irgendetwas nicht so ganz sauber, oder? Daraus muss man schließen, dass die Presse, wenn auch nur über die Kolumne, bemüht ist ihr neues Image zu festigen.

Das neue Marktsegment AngstPresse

Dieses neue Erscheinungsbild flieht dem Bereich des prophetischen Versagens und sucht sich ein neues “Wahrheits-Feld“. Die Produktion von Angst ist durchaus ein lukratives Geschäft. Sie ist zur Beherrschung der Massen nachweislich unverzichtbar, was für den Sozialismus als auch den noch überlebenden Kapitalismus gleichermaßen gilt. Als wunderbarer Nebeneffekt wird dabei der Spaltkeil noch tiefer in die Gesellschaft getrieben.

Das geht besonders gut indem man über die Unvereinbarkeit von Links und Rechts referiert. Dazwischen darf es einfach kein Platz mehr für die Masse Mensch geben. Angeblich müssen die Menschen jetzt mehr Angst haben als zuvor. Aber hat es denn nicht genügend Leute gegeben, die womöglich gerade wegen der unendlichen Kriegsgeilheit der Hitlary Clinton eben diesen Trump-Trottel wählten?

Insoweit ist die weitergehende Aufforderung, sich “ja nicht zu beruhigen“, doch eine rein linke Durchhalte- und Hetzparole. “Ausgewogenheit” war eine journalistische Tugend, die es im letzten Jahrtausend beim Spiegel wohl einmal gegeben haben muss.

Die Augsteiner Lausbuben können ihrem Gründervater auf ihren Abwegen wohl nicht mehr folgen? Heute macht sich das Edel-BILD-Format vorauseilend zur linksorientierten System-Kurtisane. Dazu gehört scheinbar unverbrüchlich, sich als SpaltPresse / AngstPresse gegenüber den “höheren Interessen” zu verdingen.

Der geschundenen Masse Mensch hilft das jetzt rein gar nicht weiter. Weder den Linken, noch den Rechten und schon gar nicht den 90 Prozent, die überhaupt nicht zur Radikalität neigen. Offenbar soll diese totale Schafs-Mehrheit durch derlei tolle „SpeiGel“-Aufsätze polarisiert und zwangsgespalten werden. So erst schafft man richtig Unruhe, Angst und Hass. Goebbels hätte inzwischen größte Freunde an solchen Medien gehabt, die wirklich wie geschmiert funktionieren. Es wird Zeit sich mit der Mär von der Vierten Gewalt zu befassen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Der Spiegel ist im Grunde ein englisches Magazin. Trump hat eine gute Show gemacht und dem Volk aufs Maul geschaut. Es gab schon einen Film zuvor, Trump die große Show der ihn als rebellischen also sympatischen Jugendlichen schilderte der dort schon das sagte was er im Wahlkampf machte. Das Team von Trump passt. Michael Flynn traut sich zumindest seine Meinung zu sagen die für viele unpopulär ist. Die Medien wollen das ganze nur anheizen. Ulfkotte hat auch die ganze Zeit mitgemacht und sitzt nun saturiert in seinem Glashaus und zeigt mit dem Finger.

  2. Die Verarschungstheoretiker der Schnullermedien taumeln tatsächlich von einer Identitätskrise in die andere.
    Politisch ist nichts so wie es aussieht: kriegsgeile Grüne und Sozis und immer wieder besonnene und mahnende Stimmen aus dem rechten Lager.
    Von Hillary sagt man in den USA: talk left, act right. Hätte nicht Bill bei ihrer Wahl tatsächlich das Sagen gehabt ? Nach den Kennedys, Bushes und Clintons haben selbst die toleranten US-Amerikaner die Nase voll.
    Die medialen Wendehälse werden ihre beste Kür an den Tag legen, sobald Trump den Amtseid abgelegt hat.

  3. Angst verbreiten, da ist doch einer ganz groß drin und bekennt sich dazu, G.Soros. Trägt NP seinen Teil dazu bei?
    „10 Dinge, die Sie jetzt auf jeden Fall bunkern müssen!
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    Achtung: Der nächste Krisenfall steht bereits vor. Sie müssen sich jetzt vor…“
    Oder ist das reine wohlwollende Vorsorge und dient der Beruhigung?

    • Stimmt. Der förderte schon in der Ukraine Putsch, Krieg und Vertreibung.
      Heute investieren er und Konzerne dort in Grundbesitz (Ackerflächen), Trinkwasser… Menschen werden immer Nahrung brauchen und einfordern!

  4. Tolle Details (Clinton-Gezeter), von der die „Schnullerpresse“ uns natürlich nichts wissen lässt!

    Wenn Pressefreiheit nichts ist als die Freiheit der Eigentümer der Medien, ist sie die Freiheit dieser Machtgeier, ihre Redakteure mit Gewalt auf Linie zu halten! Gefragt sind dann keine klugen Journalisten, sondern Rampensäue, die gelernt haben zu lügen ohne rot zu werden.

    • Habe hier ein besonders dreistes Exemplar dieser Rampansäue zu bieten. Der Kommentar im Link unten, von Werner Kolhoff ist heute auch in der Druckversion der Westdeutschen Zeitung erschienen.
      Eine Ungeheuerlichkeit ohne gleichen! Nicht nur, dass dieser Kommentar durchgängig lügt, er stellt die Wahrheit und die Zusammenhänge geradezu auf den Kopf! Der Kommentar mit dem Titel: „Barak Obama- der Gute und die Bösen“ kann man u.a. folgendes lesen: „…sie alle haben sich ermuntert gefühlt, weil im Weißen Haus jemand regierte, der redete und nicht schoss.“ Das muß man sich vorstellen!
      Bitte unbedingt lesen – bitte lesen- bitte lesen!!!
      http://www.wz.de/home/leitartikel/barack-obama-der-gute-und-die-boesen-1.2318053

  5. das sollte strafbar sein. krankes stück kot da bei der wz. da fällt einem nichts mehr ein. wer ist denn hier der demagoge. Eigentlich jedes Wort zuviel.

    • Der Kommentar müßte eindeutig strafbar sein, weil hier klar zum Schiesskrieg u.a. gegen Russland aufgefordert wird!
      Dies dürfte nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, sondern ist Volksverhetzung und böswillige Irreführung des Lesers! Es zeigt, die Atlantik- Presse verfolgt antideutsche Interessen, die sie mit kriminellen Methoden und kriegerischer Gewalt durchsetzen will! Der Staatsschutz mus ermitteln, falls wir ein Rechtsstaat sein wollen!

  6. Von den Medien muss man inzwischen tatsächlich abstand halten. Es ist im grunde genommen momentan ja egal was man im Fernsehen anmacht, Jede nachrichtensendung ist aufs kränkste gepolt. Man kann inzwischen einfach keine zuverlässigen informationen mehr aus den Medien bekommen.

  7. Presse-das Recht weniger Reicher ihre Meinung zu verbreiten [O.L.], in der Brd u.a. Springer-, Bertelsmann-Konzern. Die Treffen der Kanzlerin+ beste Kontakte verdeutlichen, dass gemeinsame Interessen bestehen: Aufrechterhaltung der Ordnung, Unterstützung der Regierungspolitik, Mehrung der Profite. C.Zimmermann vom WDR bestätigte in einer niederl. Sendung: „in Richtung Regierung zu berichten.“ Als U.Ulfkotte auf Shells-Kosten in Nigeria mit Begleitung reiste, sieht man keine Umweltverschmutzung: „Gekaufte Journalisten.“ Dazu gehören die Staatssender (C.Kleber, P.Gerster: „Kandidatur-schalten sofort zur Kanzlerin“)-abstoßend.
    Verbrechen der Regierung, Rechtsbeugung werden vom Mainstream totgeschwiegen: „steht in keiner Zeitung.“