in Medien

Das Magazin „Kontraste“ hat sich recht unrühmlich damit hervorgetan, Daten zu fälschen, bei denen es um die Anwesenheit im Bundestag bei Abstimmungen ging. Die AfD war ursprünglich, heißt es, angetreten, um sich nicht wie die Altparteien aus vermeintlicher Faulheit von den Abstimmungen fernzuhalten. Tatsächlich aber sei die Fraktion, so die Statistik, damit aufgefallen, dass die Abgeordneten „am häufigsten“ fehlen würden. Eine Fälschung, aufgedeckt von „Sciencefiles.org“.

Zeitraum und andere Einschränkungen

Die Erhebung ist insofern eine „Fälschung“, als sie statistisch betrachtet so seltsam ist, dass tatsächlich Absicht vermutet werden muss. Die Redaktion hat bei ihrer Untersuchung die Abstimmungen im Bundestag bewertet, die seit Mitte Oktober 2018 stattfanden. Dies ist insofern bedenklich, als der Bundestag am 12. Dezember 2017 zusammentrat.

Eine Erklärung dafür, warum der Zeitraum offenbar willkürlich verringert worden ist, findet sich nicht. Gezählt wurde allerdings nicht nur in einem zu geringen Zeitraum, sondern auch noch bezogen auf einen Ausschnitt der Abstimmungen – hier wurden nur die „namentlichen Abstimmungen“ im Bundestag bewertet. Es gibt zahlreiche Abstimmungen – mehr als 90 % sollen dies sein -, die nicht-namentlich durchgeführt werden. Tatsächlich sind bei den nicht abgegebenen Stimmen in dem Zeitraum, den die Kontraste-Redaktion wählte, die AfD-Anteile knapp am höchsten (13,57 % vs. 12,95 % beim Zweitplatzierten FDP).

Im gesamten Zeitraum aber wurde die „Linke“ als Fraktion mit dem größten Anteil der nicht abgegebenen Stimmen gezählt. Wir verstehen unsere Aufgabe hier nicht als Wahrerin der Interessen der AfD, allerdings wider Daten-Proben, die – offensichtlich – in bestimmter Absicht so erhoben wurden, um eine Fraktion in besonders ungünstigem Licht darzustellen. Tatsächlich erweist sich über den gesamten Zeitraum der bisherigen Legislaturperiode dann, dass die Grundaussage sogar falsch ist. Typisch, wie andere Fälle zeigen.

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Kommentar

  1. Die STASI ist wieder da! Merkel und ihr Hündchen Seibert mussten auf Grund einer Anfrage der AfD im Bundestag zugeben, das sie nur auf Grund einer Zeitungsmeldung ungeprüft von einer Hetzjagd in Chemnitz verbreitet haben. Aber keine Stellungnahme dazu. Kein Wort zu dem von einem Asylanten ermordeten Deutschen, eine Schande, wie unsere Chefin wie immer über ermordete Landsleute hinweggeht!