in Medien

Prof. Norbert Bolz ist in Deutschland als streitbarer Intellektueller bekannt. Zahlreiche Kritiker warfen ihm vor, nach „rechts“ gerückt zu sein, nachdem er sich der allgemeinen Gleichschaltung der Sprache nicht unterwerfen wollte. Bolz als „rechts“ zu bezeichnen ist für diejenigen, die ihn kennen, eher verwegen. Bolz ist ein gnadenloser Beobachter kommunikativer Prozesse. In einem Beitrag für „Achgut“ hat Bolz nun den Journalisten in den Leitmedien gezeigt, was er von ihnen hält. Oberlehrer seien sie.

Oberlehrerhaft die Welt erläutern

Wir zitieren hier nicht direkt aus dem Beitrag selbst, da die Botschaft unmissverständlich ist. Journalisten verstünden sich demnach in Deutschland inzwischen als Erzieher, Meinungserzieher. Zwischen Berichten und Meinungen bzw. Kommentaren würde nicht mehr sauer getrennt. Es seien immer die – hier quasi selbst ernannten – Eliten, die bei spektakulären Ereignissen politischer Natur von einem „Versagen der Eliten“ sprechen würden. Beispielhaft dafür steht der Wahlerfolg von Donald Trump, der vorher nicht vorhergesehen worden war. Die „Meinungsforscher“ lagen weit daneben. Hillary Clinton im übrigen bis tief in die Wahlnacht hinein auch noch.

Der „Brexit“ Großbritanniens wurde nicht korrekt hervorgesagt. Und schon wieder wird vor allem den „Eliten“ vorgeworfen, hier „versagt“ zu haben. Dabei haben die Meinungsforscher schlicht die ohnehin vorhandene Stimmung im Volk nicht richtig messen können. In Großbritannien wurde die EU schon immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge gesehen –  die Aufteilung zwischen „Für und Wider“ brachte in der Regel eine Gleichverteilung hervor.

Die AfD in Deutschland sei schon wieder ein „Versagen“, heuchelt es aus den Kommentaren. Dabei manifestieren sich in der Zustimmung, die diese Partei erfährt, schlicht Wünsche nach mehr nationaler Souveränität. Die „Eliten“ aber hätten zu wenig getan, so der immer wiederkehrende Vorwurf.

Die Begrifflichkeiten seien stets dieselben: „Rechtspopulismus“ auf der einen Seite, „Nachhaltigkeit“ auf der anderen Seite. Dies seien die zentralen „Vokabeln regierungstreuer Journalisten und Gefälligkeitswissenschaftler“.

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Kommentar

  1. Das Problem der westlichen Journaille lässt sich viel leichter beschreiben:

    Fremdsteuerung. DAS ist der Grund für das Zerwürfnis zwischen Volk und Medien. Alles andere, auch, was der Autor oben beschreibt, sind Symptome.

  2. Als erstes sind Journalisten keine Oberlehrer, das sind die Professoren, also die obersten Lehrer des Volks. Beide Berufszweige, die Journalisten genau wie die Professoren haben aber ein Problem. Das Problem der Augendienerei- also die Wahrheit zu verfälschen um somit den wichtigen Männern zu dienen. Beide Berufszweige haben, wenn sie der Augendienerei nicht frönen mit ungeheuren Problemen im Berufsleben zu rechnen. Es bleibt also wahrhaftig letztendlich ein und dasselbe Problem für alle Berufszweige, ob nun der Schreiberzunft, der Lehrerzunft, Richter, Polizei u.a. Verwaltungen, über Mittelständler, Bauern und Handwerker bis hinunter zu Angestellten, Arbeitern aber auch Arbeitslosen und vor allem die Rentner. Das Problem das all den Menschen, also dem Volk anheim ist, nicht zusammenzuhalten um damit eine Stärke zu erringen, die den Mächtigen , die das Augendienen belohnen, das Handwerk zu legen. Und das auf einem zivilen Weg, mit einer volksherrschaftlichen Verfassung