in Medien

„Du brauchst nur die richtige Schlagzeile“, sagt mein Freund Jürgen. Na dann … (siehe oben)

Alle machen es doch so. Wir stecken in der schwersten politischen Krise seit dem (proklamierten) Ende des Kalten Krieges, und alles, was den Kommentatoren einfällt, sind reißerische Schlagzeilen und krude Theorien auf der Basis nicht verifizierter Berichte.

Und: man hat recht; so recht, dass es rechter nicht geht. Was im Umkehrschluss bedeutet: niemand hat Unrecht. Moment – das kann aber nicht angehen. Nur man selbst hat recht, die Anderen natürlich nicht! Und, so gern die Autoren der unabhängigen Presse das auch behaupten, es ist nicht nur der Mainstream, der sich in dieser Weise hervortut. Gewiss, wenn der SPIEGEL behauptet, auf seinen Kommentarseiten tummeln sich »organisiert auftretende, anonyme User, die schon seit Monaten jegliche Kritik an Russland mit einer Flut an Wortmeldungen in den Foren vieler Online-Medien kontern«, dann ist das schon starker Tobak. Doch auch in den unabhängigen Zeitungen und Blogs wird überwiegend auf der Basis subjektiver Interpretationen geschrieben; Fakten scheinen überflüssig geworden zu sein. Ich will hier keine Beispiele anführen, nur meinen Appell an die Autoren richten: auch wenn ihr keine professionellen Journalisten seid, beachtet die Grundregeln der journalistischen Sorgfaltspflicht. Dazu gehört insbesondere die gründliche Recherche und vor allem die Wiedergabe der vollständigen Information; was bedeutet, nicht einfach das wegzulassen, was einem nicht in den Kram passt.

Besonders auffallend ist die ungeheure Leichtigkeit, mit der manche Autoren vom bevorstehenden Weltkrieg schreiben, von Gleichschaltung und Faschismus. Es ist wohl anzunehmen, dass sie zu jung sind, um aus erster Hand von der historischen Wirklichkeit dieser Dinge erfahren zu haben. Mit jeder Generation verwischen die Begriffe mehr, und damit auch der mit ihnen verbundene Schrecken.

Die Leitpresse wird als Mainstream beschimpft, doch es wird übersehen, dass sich ein neuer Mainstream bildet: die oppositionelle Intoleranz. Putin ist der neue Heilige, und wer dagegen etwas sagt, gehört ganz klar zum Establishment. Für die Kommentatoren ist alles so klar und eindeutig, als wären sie enge Vertraute des russischen Präsidenten. Als wüssten sie, was ihm wirklich wichtig ist: der wirtschaftliche Aufschwung seines Landes, das Wohlergehen seines Volkes oder die Erweiterung seines Machtbereichs, weshalb er den Westen bittet… (siehe Überschrift). Das wichtigste aber kommt immer zu kurz: dass Putin eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine trägt. Ich kann nicht beurteilen, ob er Macht und Mittel hätte, diesen Krieg zu beenden, aber er könnte sich eindeutig gegen das Blutvergießen positionieren. Dass er dies nicht tut, macht seine Mitschuld aus, und die wird durch Verweis auf die Schuld Anderer nicht geringer. Wenn es Autoren gibt, die diese Mitschuld am Krieg als Kriegsverbrechen bezeichnen, so kann ich das verstehen.

Die Frankfurter Rundschau sah sich dieser Tage genötigt, zum Vorwurf der „gleichgeschalteten Medien“ Stellung zu nehmen. Wie Katja Thorwarth dort bemerkt, hat vor allem die Ukraine-Krise „unter der Leserschaft besonders viele Experten hervorgebracht, die die deutschen Medien zur differenzierten Berichterstattung für nicht befähigt halten.“ Ich selbst habe mich des Öfteren kritisch zu unserer Medienlandschaft geäußert (siehe z.B. hier) aber an dieser Stelle muss ich mal eine Lanze für die Journalisten brechen, wenn ihnen pauschal jede Unabhängigkeit abgesprochen wird und sie sogar der Kriegstreiberei bezichtigt werden. Gerade sie haben durch ihre Arbeit ein besseres Verständnis davon, was Krieg bedeutet, und niemand kann ernsthaft annehmen, sie würden sich Krieg wünschen, um vielleicht mal als embedded journalist den Pulitzer-Preis zu erringen. Mit Recht weist Frau Thorwarth ironisch darauf hin, dass Kommentatoren „die vielfältige Presselandschaft unserer östlichen Nachbarn“ gern außer Acht lassen. Man denke nur an die neuesten Attacken des Putin-Regimes gegen russische Blogger.

Wenn ich mir nun das Kommentargeschehen zu dem Beitrag von Katja Thorwarth ansehe, denke ich, sie wird sich jetzt vielleicht fragen, ob es Mühe und Zeit Wert war, ihn überhaupt geschrieben zu haben. Eine Kostprobe:

Frau Thorwarth, mir ist jetzt im ersten Moment nicht ganz klar, was Sie erreichen wollen mit Ihrem ‚Bericht‘. Zielen Sie darauf ab, eine Entschuldigung für gestrichene Kommentare durch Ihre Redaktion zu legitimieren oder was oder wie ? Es gibt doch in diesem System nicht eine Redaktion bzw. Korrespondent der schreiben darf was sie/ er will. Das ist Fakt ! Es existiert in dieser BRD keine Meinungsfreiheit. Alles wird gesteuert, das wissen Sie doch am Besten. Bis zu einer gewissen Grenze ist einiges konform, aber wehe es tritt jemand auf den Plan der mehr wissen will. Wir werden alle nur belogen.

In dieser Art häufen sich Behauptung auf Behauptung, alles steht eindeutig fest. „Das ist doch Fakt“, nur die Fakten werden leider nicht vorgelegt.

Hat mal jemand darüber nachgedacht, dass – solange es Demokratie gibt – es immer die Presse war, die Schweinereien ans Licht gebracht hat? Wenn uns wirklich all die schlimmen Dinge bevorstehen, dann werden wir die Presseleute als wichtige Verbündete brauchen; und zwar vor allem den Mainstream! Denn die erreichen nicht nur ein paar tausend Leute, wie wir Blogger, sondern die Masse. Sie sind auch die einzigen, die sich wirksam mit dem politischen Lager anlegen können, mit Leuten, die sich soweit von der Lebenswirklichkeit entfernt haben, dass sie Not, Leid und Krieg als etwas sehen, das halt nur gescheit verwaltet werden muss. Denen sollte unsere gemeinsame Attacke gelten! Noch einmal möchte ich Katja Thorwarth Recht geben:

Zum Ärgernis wird es, wenn differenzierte Berichterstattung gezielt ignoriert und der inhaltsleere – und zumindest in Deutschland – vollkommen unberechtigte Vorwurf der Mediengleichschaltung Diskurse erschlägt, die den Raum dringender bräuchten.

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60 Kommentare

  1. Fürsts Aufruf zu mehr Distanz und Obkejtivität an die Autoren und Kommentatoren in der NeoPresse – besonders im Thema Ukraine – ist sehr berechtigt. Hier darf man ja nicht mal sagen, dass Putin selbst kein lupenreiner Demokrat und Menschenfreund ist, ohne übel aufzufallen!

    Auf der anderen Seite gibt es keinen Grund, die Haltung der Standardpresse in der Behandlung dieses Themas zu loben. Da wird doch gesiebt und unterschlagen, das einem übel werden muss! Auch ist es bedenklich, die Gefahren herunter zu reden, die durch die Natopolitik gegenüber Russland erzeugt werden.

  2. Natürlich sind viele Berichte emotionsgesteuert und laufen in eine gewisse Richtung. Aber hier wurde übertrieben pauschalisiert. Selbstverständlich ist man irgendwann verzweifelt und man entwickelt eine gewisse ´´Skepsis´´ gegen alles Etablierte. Aber selbst diese Skepsis ist in ihrem gesamten Umfang noch berechtigt. Außerdem sollte man vorsichtig sein unsere Medien mit den ´´oppositionellen Medien´´ gleichzustellen. Gerade da diese erst im Wachstum sind fehlen gewisse Einheiten und die Unterschiede in den Blogs sind groß. Die Massenmedien erreichen die Massen, allein deswegen haben sie besondere Sorgfaltspflichten, die sie nicht einhalten. Natürlich ist das auch im Osten so. Aber wir leben nunmal im Westen.

    • Putin als ernannter Politik-Darsteller seiner privaten Zentralbank spielt nur die Rolle, die ihm von den Drehbuchautoren zugebilligt wurde.
      Wir sollten nicht vergessen, daß alle Politiker nur Politikdarsteller ihrer privaten Rothschild-Zentralbanken sind, die die Länder als Firmen betreiben. Deshalb gilt in den Ländern Firmenrecht und steht in Ihrem Ausweis nicht Nachname sondern Name und der Firmenname ist groß geschrieben und auch die Staatsangehörigkeit wird mit DEUTSCH beschrieben. Kennen Sie einen solchen Staat?

  3. Der Artikel ist absolut sinnlos und keinen Cent wert, ihn hier zu veröffentlichen.

    Die Autoren der Mainstream-Medien sind Kriegshetzer und betreiben keine Recherche, sondern erzählen nur Propaganda! Sie sind nur das Sprachrohr des US-Regime’s und der NWO-Elite.

  4. Der Artikel ist an einigen Stellen zu einseitig:

    1) Diejenigen, welche den „Mainstream-Medien“ (Tagesschau, Spiegel, FAZ, etc.) einseitige Berichterstattung vorwerfen, sind keine homogene Gruppe. Da gibt es von durchgeknallten Verschwörungstheoretikern, emotional Empörten und Beunruhigten bis hin zu sachlich Analysierenden ein breites Spektrum. Das sollte man nicht ein einen Topf werfen.

    2) Natürlich sind viele der medienkritischen Kommentare auf den ersten Blick einseitig, weil sie ein Gegengewicht zu den faktenlos Putin angreifenden Artikeln schaffen wollen: Anti-Putin ist vertreten, also formulieren sie als „Putin-Versteher“ ohne ihn aber wirklich grossartig zu finden. Den meisten unterstelle ich aber eine ausgewogene Haltung.

  5. Recht haben oder nicht, ist keine Frage einer demokratischen Rücksichtsnahme (mal du, mal ich), sondern eine Frage der Faktenlage. Eine Tatsache über die zu streiten absurd wäre ist, dass gerade der Mainstream sich kaum mehr auf Fakten stützt. Dank des Internets und der Mehrsprachigkeit vieler Menschen stehen aber so viele alternative Informationsquellen wie nie zuvor zur Verfügung. Die Architekten der offiziellen Narrative verlieren die Kontrolle, der Journalismus in seiner bisherigen Form seine Glaubwürdigkeit und folglich Daseinsberechtigung. Der letztere muss sich neu erfinden und die Werte beherzigen, die Herr Fürst hervorgehoben hat. Die Massenmedien waren bisher IMMER die Einpeitscher wenn es um die Entfachung eines Krieges ging.

  6. Sorry, liebes neopresse.com-Team, aber dieser Artikel ist deutlich unter eurem Niveau. Bitte veröffentlicht doch in Zukunft wieder Berichte von Menschen die auch nur ansatzweise bereit sind über den Tellerrand zu gucken.

    • Lieber hans, da Sie offenbar im Namen der Leserschaft sprechen, möchte ich auch freundlich antworten: manchmal ist es ratsam, erst mal den Teller zu studieren, bevor man über seinen Rand hinaus schaut.

      • Ihr billiger Artikel ist in den Mainstream-Medien besser aufgehoben als hier.

        @NeoPresse

        Bitte veröffentlicht in Zukunft die Artikel dieses Mainstream-Autor’s nicht mehr! Danke!

        • Sie haben keinerlei Begründung für ihre Behauptung vorgelegt.

          Wenn jemand sagt „ich bin anderer Meinung“, dann erwarte ich irgendeine Argumentation, warum dem so ist. Wenn dieser Jemand diese Argumentation nicht liefert, ist seine Aussage nichts wert.

          Es spricht für neopresse.com, dass ihr Kommentar trotz seiner Substanzlosigkeit nicht zensiert wird.

          Natürlich ist es schwer, im Angesicht der gleichgeschalteten, einseitig gefärbten Mainstream-Berichterstattung dieser Tage nicht einfach „anti-alles“ zu sein, was deren Narrativen folgt. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine solche Einstellung, im Grunde genommen, genau das ist, was diese Mainstream-Berichterstattung eigentlich charakterisiert.

        • Wenn die freie Presse nicht dieselben Fehler wiederholen will wie der Mainstream und frei bleiben will, sollten ALLE Authoren veröffentlichen dürfen. Es reicht schon wenn andere bestens bekannte Verlage aus dem Mainstream Zensur betreiben und sich für fremde Agenden einspannen lassen. Ich werde in Zukunft sicher versuchen einiges davon stärker zu berücksichtigen was Herr Fürst in seinem Artikel schrieb.

      • 1. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich für die gesamte Leserschaft spreche.
        2. 1. Irakkrieg, Kosovokrieg, 9/11, 2. Irakkrieg, Finanz/Euro/Staatsschuldenkrise, Syrienkrieg, Ukraine..
        alles Weltpolitische Großereignisse, die in den Mainstreammedien sehr einseitig dargestellt wurden. Die von Ihnen geforderte Analyse machen manche Menschen schon seit mehr als 15 Jahren. Und bei jedem Großereignis ist das Ergebnis dasselbe. Der (deutsche) Mainstream ist von Propaganda durchzogen. Daher wirkt ihr Artikel auf derartige Menschen wie ein Haufen relativierender Mist.

  7. „…Putin eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine trägt.“

    Worin soll die eigentlich bestehen?

    „… aber er könnte sich eindeutig gegen das Blutvergießen positionieren. Dass er dies nicht tut, …“

    Sic ?

    Siehe hier:
    http://eng.kremlin.ru/news/22740

    oder hier:
    http://eng.kremlin.ru/news/22701

    Werter Herr kapitalismuskritischer Kapitalist,
    nein, wir werden nicht ausfällig werden – obwohl – wir geben es zu – uns die Zornesröte ins Gesicht steigt.

    mit höchst unfreundlichen Grüßen

    JH

  8. Ich persönlich stimme mit dem Artikel in einem Punkt übernein, in einem anderen überhaupt nicht:

    1) Es ist völlig richtig, dass Blogger und Kommentatoren genauso auf eine gewisse kritische Distanz achten müssen und sich an die Fakten halten.

    2) Der Mainstream macht sich eindeutig schuldig, da gibt es ÜBERHAUPT nichts zu verteidigen. Das ist völlig jenseits aller journalistischen Grundsätze und klare Kriegshetze. Man vergleiche die Berichterstattung mit der Hetze gegen Hussein, al-Gaddafi u. Co. Da besteht kein Unterschied. Und immer ist es zu einem Krieg gekommen.

    Der Artikel ist trotzdem erschienen, weil auf NEOPresse keine Zensur herrscht und auch kontroverse Meinungen erlaubt sind.

  9. der Artikel ist in manchen Teilen lesenswert wo es um journalistische genauigkeit geht ….

    aber internetseiten oder bloggern zu unterstellen das sie automatisch nur gegenpropaganda liefern klingt für mich wie eine ausrede um die eigene berufssparte zu verteidigen

    wir wurden jahrzentelange muss man fast schon sagen in weltpolitischen dingen belogen

    kosovo, irak, afghanistan, syrien, lybien …überall wurde friedensgebombt unter dem vorwand falscher gründe und der „renomierte Presse“ fällt nichts besseres ein als zu sgaen: na ihr seits aber auch nicht besser, ihr saugts euch das aus den fingern

    von älteren lügen rede ich mal nicht vietnamkriegsgrund oder mein liebling, umsturz im iran durch den schah

    die mainstreammedien…

    • Was die Berichterstattung über andere Konflikte angeht, bei denen die USA kräftig mitmischen, so glaube ich auch, dass diese mit Vorsicht zu genießen ist. Wer sich umfassend über die CIA_Aktionen vom 2. WK bis Anfang der 90er informieren will, dem sei William Blum, Killing Hope, empfohlen. Exzellent recherchiert und die Augen öffnend. U.a. über die Unterminierung einer unabhängigen Presse. Passt sehr zum hiesigen Thema.

  10. Den Appell, in jeder Lage möglichst objektiv zu bleiben und Informationen nicht mit Scheuklappen zu behandeln, kann ich nur unterstützen. Nur so kann man – egal ob als Blogger oder Journalist – glaubwürdig bleiben.

    Allerdings bin ich inzwischen davon überzeugt, etwas weiter als der Autor zu sein, wenn es um die Presse als 4. Gewalt im Staate geht. Das trifft weithin noch zu. Aber seit Anfang der 90er spätestens nicht mehr, was Osteuropa angeht. Während Jelzin die Verfassung brach und die Regierung in Moskau mit Panzern belagerte und dann putschte, schließlich alles, was Opposition war, in Stadien zusammengetrieben und „ausgesiebt“ wurde, mein Schwiegervater als Redakteur einer oppositionellen Zeitung sich wochenlang in Wäldern…

    • …musste, wurde Jelzin vom Spiegel als Demokrat gefeiert. Jetzt ist der Filz zwischen westlichen Thintkanks, Politik und Medien noch dichter geworden (siehe nur „Die Anstalt“ von Mai, auf YT noch vorhanden): Wenn es gegen Russland geht, gibt es keine 4. Gewalt mehr. Ich habe mich lange gegen diese Einsicht gewehrt, aber schließlich gab es keine gegenteiligen Anhaltspunkte mehr.

      Gabriele Krone-Schmalz und Peter Scholl-Latour bemängeln genau diese einseitige Berichterstattung der Maintreeam-Medien. Neopresse ist insofern ein notwendiges Gegengewicht zum Mainstream.

      Warum Putin am Krieg Schuld sein soll, ist mir nach 1.000 Artikeln immer noch nicht klar. Ich finde, dass Angreifer wesentlich mehr zum Krieg beitragen als Verteidiger.

  11. Ich bin ein bißchen verwirrt angesichts dieses Artikels. Fürst erwartet journalistische Sorgfaltspflicht von Kommentatoren? Ist ihm nicht klar, dass den Kommentatoren genau deswegen das Blech wegfliegt, weil die professionellen Journalisten eben ganz genau das nicht machen? Das ist doch gerade der Witz bei der Sache! Es gibt Legionen an Berufsschreiberlingen, die kein einziges Indiz anführen, geschweige denn belegen, und darauf lächerlichste und völkerrechtswidrige Sanktionen aufbauen. Nach meiner Überzeugung sind viele davon im post-autistischen Stadium angekommen. Da wird einerseits frei drauf los fabuliert, andererseits mit deutlichen und markigen Wort alles an Maßnahmen herbeigefordert, was zur weiteren Eskalation beiträgt…

  12. Und wie dünn seine Argumentation ist kann man daran sehen, dass er die Kommentatoren als zu jung ansieht. Herr Fürst, ich spreche Sie jetzt persönlich an: Wahrheit, Logik und Nachweisbarkeit sind Dinge, die nichts mit dem Alter zu tun haben. Möglicherweise taugen Ihre Argumente nichts. Nach meiner Erfahrung kann die Jugend sehr wohl damit umgehen. Und nun, Herr Fürst, haben Sie dem Fass den Boden aus: Sie geben Putin eine Mitschuld am Krieg, weil er sich nicht gegen das Blutvergiessen ausspricht? Wieder frei erfunden. Und da wundern Sie sich? Putin hat sich x-fach für eine sofortige Beendigung dieses Irrsinns ausgesprochen. Das ist alles so lächerlich, dass es eigentlich keinen Kommentar wert ist. Sie fordern Sorgfaltspflicht?? Ein Witz das

    • Ralo sagt: „Wahrheit, Logik und Nachweisbarkeit sind Dinge, die nichts mit dem Alter zu tun haben.“ – Aber Erfahrung schon. Meine Aussage bezog sich explizit auf den inflationären Umgang mit Begriffen wie Gleichschaltung und Faschismus, und der resultiert in der Tat aus unzureichender Kenntnis und Erfahrung. Man kann solche Begriffe nicht einfach nach Gusto neu definieren und ihnen damit die Wirkung entziehen.

      • Die Begriffe „Gleichschaltung“ und „Faschismus“ unterliegen derzeit tatsächlich einer gewissen Inflation (sind ja auch unscharfe Begriffe). Die USA wurde in zehn Jahren zu einem orwellschen Überwachungsstaat mit einem glasklaren Demokratiedefizit (siehe Princeton Studie: „USA an oligarchy“). Auch Brüssel bekleckt sich nicht gerade mit Ruhm als „lupenreine“ Demokratie. Beispiel: die EU Wahlen dieses Jahr und die Pöstchenschieberei ohne erkennbaren Zusammenhang zum Wahlergebnis. Dies nur zwei Beispiele aus vielen. Über die Frage ob unsere Medien gleichgeschaltet sind, braucht man objektiv gesehen nicht zu diskutieren. Das ist so offensichtlich. Es sind durchaus faschistoide Züge zu erkennen, nur halt in einer anderen Ausprägung als…

        • …39-45. Nicht unerwähnt sollte die Verschmelzung von Kapital und Staat bleiben. Während die o.e. Princeton Studie dies bereits den USA bescheinigt hat, so haben wir auch in der EU Monstrositäten geschaffen, die sogar Benito Mussolini vor Neid hätten erblassen lassen. Ich spreche den ESM an. Der Fond der das Anlageverlustrisiko institutioneller Anleger auf die Steuerzahler umwälzt. Geht man protestieren, wie es in den südlichen Ländern der EU andauernd geschieht, wird man zusammengeknüppelt – egal ob Kind oder Rentner. Kaum eine dieser Demonstrationen hat es in unsere Leitmedien geschafft. Dafür musste man schon RT oder CCTV einschalten um mitzukriegen was in der EU läuft!! Wenn die Leute sauer sind, dann aus gutem Grund.

      • Kenntnis stimmt, Erfahrung nicht. Es handelt sich ja um deiner Meinung nach falsche Begriffsanwendungen. Wenn wir von Faschismus reden dann meinen wir dies und das und halt nicht jenes und solches. Es geht um die Ungenauigkeit des Sprechens und damit der inkorrekten Analyse. Die angewendete Sprache ist in der politischen Sphäre nicht neutral, oft verbirgt sich schon ein Werturteil mit im Wort, welches wir auf eine Sache, einen Sachverhalt usw. anwenden, beziehungweise man kommuniziert die herrschende Ideologie mit, bestätigt die rassistischen, sozialen Klassifikationen, die in diesem gesellschaftssystem künstlich geschaffen werden als natürlich.

      • Daher kann man sich nicht auf ein Begriff ausruhen und meinen damit schon alles geklärt zu haben, sondern muss sich um ein Verstehen, die genaue Analyse einer Situation bemühen, muss die Systematiken, Motive erkennen, dies kann aber auch schon ein belesener 6-Jähriger leisten und bedarf nicht eines des „Lebens erfahrenen“ 80-Jährigen, der von politischen Zusammenhängen so recht keine Ahnung hat (siehe Altnazis). Ich kann z.B. die Funktion eines Kühlschranks verstehen ohne wirklich je einen gesehen zu haben. Die Erfahrung ist dann wiederum in der direkten Arbeit mit dem Gegenstand wichtig, im eintrainiert sein von Körperbewegungen, Abläufen.

  13. Ich finde es schon komisch, immer wieder auf sogenannnte Experten und Allwissende zu treffen, die alles wissen! Wie die Russen denken, wie die Russen leben…und so weiter! Wart ihr den alle schon mal da? Wart ihr in Lugansk oder Donetsk? Wart ihr auf der Krim und habt die Leute vor Ort gefragt? Ich denke mal nicht. Aber ich war da, ich habe Verwandte in Lugansk und die haben ein heiden Angst zu sterben und zwar nicht durch Russland, sondern ihre eigene Armee! Man trauert hier in Deutschland über MH17 Opfer, ja das ist auch eine Tragödie, aber wer trauert um die Toten Kinder in Lughansk, Kramatorsk und anderen Städten. Dieser Kommentar bezieht sich weniger auf den Artikel, aber ich kann das nur hier posten, weil Spiegel das sperrt!

    • GIbt es hier eine Möglichkeit, dass User ihre Kontaktdaten austauschen, ohne dass die ganze Welt das sehen kann (NSA ausgenommen)?

      Ich würde nämlich sehr gerne mehr von den Menschen erfahren, die in der Ostukraine leben, und von den Geschehnissen dort. Evtl. könnte, genug Zeit vorausgesetzt, auch eine Veröffentlichung kommen, in der solche Erlebnisse mit geschildert werden.

  14. Aber dieser Artikel sagt auch ganz eindeutig, dass man objektiv bleiben muss. Man darf nicht die selben Fehler machen, wie die Lügen-Journalisten, die dafür bezahlt werden. Schon allein die Faktenlage reicht aus, um Medienkampangnien zu entlarven. Es ist ja nicht so das sie alle lügen, zu bestimmten Themen recherchieren sie schon richtig, aber je nachdem welche Lobby-Gruppe sie gerade bezhlt, können das auch wie im Fall Russland einfach nur Lügen sein, die zu den im Dritten Reich ebenbürtig sind.

  15. Ich glaube es wäre angebracht, zu erörtern, woran es eigentlich liegt, dass sich immer größere Teile der Leserschaft der Mainstream-Presse empören.

    Persönlich sehe ich dafür folgende Gründe:

    1) Einseitige, gefärbte Berichterstattung und emotional gefärbte Artikel.
    ————————————————————————-

    Beispiel Ukraine-Narrativ:

    Alles, das nicht in das simple Schema „Westen gut, Osten böse“ passt, wird ungenügend thematisiert, meist sogar verschwiegen.
    Dass der Westen erhebliche Mittel dazu aufgewendet hat, die Regierung zu stürzen (- 5 Mrd. allein von Amerika *1 -) wurde kaum thematisiert. Die Rolle, die Herr Soros *2 gespielt hat, bzw. immer noch spielt, bleibt weitgehend unerwähnt…

    • Die 400 „Akademi“ Söldner, die Amerika geschickt hat, verkommen zur Randnotiz. Das „Pogrom“ Odessa *3 findet kaum Beachtung. Mitunter wird sogar ungeniert gelogen: >*5*7<.

      Berichterstattung sollte eben immer neutral und vollständig sein. Wenn über Dinge berichtet wird, die umstritten sind, sollten immer die Argumente aller Seiten erwähnt werden. Darüber hinaus, sollte auf Mutmaßungen, Spekulationen und emotionalen "Stil" generell verzichtet werden.
      Ist das nicht gegeben, empört sich der Leser zurecht.

      2) Inkonsistente Narrative
      ————————–

      In Israel "selbstverteidigt" sich eine hochgerüstete Hightech-Armee gegen "Terroristen". Death toll: ~60 "israelische…

    • Moralisten“ zu ~1850 „palästinensichen Terroristen“. Über 300 „palästinensiche Terroristen“-Kinder (!) sterben und jeder Leser, der sich darüber empört, wird als Antisemit diffarmiert. (Wo fragt die Mainstream-Presse nach der Verhältnismäßigkeit dieses Konflikts?) Gleichzeitig empört sich die Mainstream-Presse allerdings wegen der 300 Zivilisten, die beim MH17-Absturz ums Leben kamen. Wie passt das zusammen? Ist es etwa „wertvoller“ in der Ukraine zu sterben als anderswo, weil sich das besser instrumentalisieren lässt? Auch die Geschichte vom „entführten“ israelischen Soldaten gibt dem Leser zu denken: Hunderte Zivilisten sterben und die Presse thematisiert ausgerechnet die „Entführung“ (- eigentlich „Gefangennahme“ -), eines…

    • Soldaten – jawohl eines einzelnen Soldaten. Könnte es sein, dass hier versucht wird, Kriegsverbrechen der selbsternannt „moralischsten Armee“ der Welt zu legitimieren (Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser, etc)?
      Zurecht drängt sich dem Leser hier der Gedanke auf, die Mainstream-Presse betreibe Heuchelei und Doppelmoral.

      3) Zensur von Nutzerkommentaren bzw. Leserbriefen
      ————————————————-

      Die meisten Kommentare, die dem Argumentationsstrang der Mainstream-Artikel widersprechen, werden – einzig und allein deswegen – einfach zensiert. Es handelt sich bei den zensierten kommentaren keineswegs nur um „Beleidigungen“ *4. Wenn kritische Kommentare überhand nehmen, werden die Foren geschlossen.
      Wenn…

    • Wenn allerdings über Russland und China berichtet wird, wird die dortige Zensur (die unzweifelhaft betrieben wird) angeprangert. Auch das ist Heuchelei.

      Alles in allem: Der Grund, warum sich immer mehr Menschen von den Mainstream-Medien abwenden und beginnen, sich selbst zu informieren, ist einfach, dass die Mainstream-Medien die journalistischen Standards nicht einhalten und keinesfalls „neutral berichten“, sondern „emotional färben“ und sich deshalb zurecht dem Vorwurf der manipulativen Berichterstattung ausgesetzt sehen.

      Journalisten, die die Standards nicht einhalten, sind Schreibtischtäter und machen sich persönlich mitschuldig an den Folgen ihrer Berichterstattung.
      Wenn bspw. im Hinblick auf Israel geschönt darüber…

    • berichtet wird, wie dessen Bewohner in Angst und Schrecken vor Hamas-Raketen leben (wodurch ganze ~10 Leute starben (sogar übertrieben)), wie „nett“ dessen Armee vorgeht (Präzisionswaffen) und gleichzeitig die Toten in Gaza zu unkommentierten Zahlen verkommen, entzieht das den Befürwortern von Friedensverhandlungen die Basis und führt zu mehr Unrecht, mehr Leid, mehr Toten.
      Die Presse sollte ihre Kräfte einsetzen um Diskurse zu fördern, die die Leute zusammenbringen, anstatt sie durch einseitige Berichterstattung fortlaufend zu entzweien, bis sich die ‚Fronten‘ verhärten, bis kein Dialog mehr möglich ist.

    • Nachtrag zu „Zensur“:

      Eine besonders perfide Form der Zensur betreibt seit neuestem der Spiegel:

      Die Redaktion bzw. der Redakteur hat die Möglichkeit, Leserkommentare „lobend“ hervorzuheben bzw. mit einem grünen Marker zu versehen (siehe *1). Die auf diese Art „gelobten“ Leserkommentare erscheinen als erstes, um andere einsehen zu können, muss man auf „Alle Meinungen“ klicken.

      Natürlich entsprechen die „gelobten“ Kommentare der Linie des Artikels … Psychologisch bedeutet das: Der Leser liest die „gelobten“ Kommentare zuerst und empfindet die Meinungen, die diese widerspiegeln aufgrund des „Lobes der Redaktion“ als „wertvoll“, was ihn dazu verleitet selbst Kommentare ähnlichen Inhalts zu verfassen und abweichende…

  16. Sind die Printmedien nun Freund oder Feind? Wohl Beides, aber niemand weiß es so richtig.Printmedien brauchen aber Druckereien.o viele Druckereien gibt es in Europa gar nicht, die überhaupt in der Lage sind, deratige Massen von Papier schmutzig zu machen und deshalb rufe ich alle Drucker Europas, die noch eine Rest von Anstand besitzen, dazu auf, die Druckmaschinen zu sabotieren (kommt von sabou – Holzschuhe, die die Holländer aus Protest gegen die Industrialisierung in die Maschinen warfen).
    Ich habe meine Maschine heute bereits dauerhaft „stillgelegt“, eine sehr bekannte Tageszeitung erscheint heute nicht bzw. nur in Notauflage. Das ist mein Protest gegen diese ganze Scheiße. Liebe Drucker, macht mit und stoppt das Ganze an der Basis.

    • Respekt vor Ihrem Engagement für die echte Wertegemeinschaft!

      Wenn die Printmedien die Werte, mit denen sie sich schmücken, mit Füßen treten, ist es richtig, wenn jemand, der diese Werte schätzt und nach ihnen lebt, sie in einer solchen Aktion verteidigt.

      Meine Hochachtung!

  17. Nette Idee, aber leider die Balance nicht erreicht.

    Wenn die Presse nicht fähig ist Fakten zu präsentieren, dann sollte sie wenigstens die richtigen Fragen stellen.

    Stattdessen wird zusammen mit der „Politik“ blind drauf los geschossen – ohne gesicherte Fakten in der Hand.

    Zum Schluss wäre es mir fast egal wer an der Katastrophe die Hauptschuld trägt. Jedoch kann man nur aus der Geschichte lernen wenn sie halbwegs der Wahrheit entspricht. Von, auf Lügen basierenden, Tatsachen kann man keine vernünftigen Schlüsse ziehen.

    Beispiele:
    Wo sind die Aufzeichnungen des Flugschreibers?
    Wo sind die Satellitenbilder?
    Wo ist der Mitschnitt der Flugleitung/ des Fluglotsen?

    Welcher Journalist hat mal solche Fragen veröffentlicht?

  18. Der Autor hat insofern Recht, als dass er die oftmals mangelnden journalistischen Standards der „alternativen“ Medien anprangert. Ein weiteres Problem besteht m. M. n. in der „Aufmachung“ der alternativen Medien.

    Was denkt der „Normalbürger“, wenn er bspw. folgende Seite besucht?
    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/
    M. M. n. ist es ein Hauptproblem, dass „alternativen“ Medien eine geballte Ladung „alternativer Darstellungen“ auf den Leser einprasseln lassen, die der Leser allein aufgrund deren schierer Menge als unglaubwürdig empfindet. Deshalb gehen legitime Dinge, die diese „alternativen“ Medien ansprechen und die von den etablierten totgeschwiegen werden, wie
    http://alles-schallundrauch.blogspot

  19. „…, aber er [Putin] könnte sich eindeutig gegen das Blutvergießen positionieren. Dass er dies nicht tut, macht seine Mitschuld aus,…“

    An dieser Lüge kann man die ganze Qualität dieses Artikels erkennen und den geistigen Ursprung der ausgegebenen Desinformation nachverfolgen.

  20. Lieber Autor,
    dieser Artikel irritiert mich mich jetzt. Habe Sie bis dahin gerne gelesen. Nun sagen Sie, man dürfe nicht die Journalisten verteufeln, denn sie waren immer diejenigen, die uns vor Kriegen gewarnt haben. Ach, wie schön. Doch vergessen Sie selbst dem Ganzen noch hinzuzufügen. Diese Journalisten haben vergessen zu erwähnen, von wem diese Kriege ausgelöst wurden. Das wäre nämlich genau ihre Pflicht, das zu beleuchten und mich nicht einfach zu warnen, dass Obama das nächste Bömbchen abzuwerfen plant! In diesem Sinne ein Daumen runter!

  21. Sogesehen, Klaus Fuerst, war es schon in der ehm. DDR so:
    „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe!“

    Oder sind Sie der Meinung, es sei jetzt anders? Und, können sie sich als Institutsinhabeber eine andere Meinung überhaupt leisten, als die, die Sie geäußert haben? Sie verstehen Sponsorengelder)

    Der olle Lenin sagt einmal: „Die erste Freiheit der Presse ist es, kein Gewerbe zu sein“
    http://www.carta.info/51485/die-erste-freiheit-der-presse-ist-es-kein-gewerbe-zu-sein/

    Sogesehen hat er recht. Solange wie sich Journalisten mit ihrem Arbeitsverhältnis selbst erpressen oder erpresst werden können oder werden, gibt es nur sehr wenig Wahrheit im Journalismus – sondern nur Herrschaftsmeinung.

    Und mal hier…

    • „Sogesehen“ sind wir alle schuldig – nicht nur Journalisten, die nicht schreiben dürfen, was sie wollen und aus reinem Selbsterhaltungstrieb die Massen ins Unglück stürzen. – Ich nehme mich da selbst überhaupt nicht aus, denn es gibt vieles, dass man im Leben getan und gelassen hat, das einen später belastet … – Mit unserem dekadenten, auf Ausbeutung Schwächerer basierenden, „Erste-Welt-Lebenswandel“, den wir alleine nicht im Stande sind zu durchbrechen, erhalten wir den uns so verhassten Status quo. Unsere Arbeitsgeber sind keine Lämmer, unsere Kaufkraft können wir nur in unter unwürdigen Bedingungen produzierte Nahrung/Kleidung/Technik investieren, einfach, weil es keine Alternativen gibt …

  22. Die Medien verbreiten offensichtliche Lügen, Falschmeldungen und Propaganda ohne Kontrolle, ohne eigene Quellen, ohne ordentliche sorgfältige Überprüfung die eines echten Journalisten würdig wäre. Alle schreiben von einander ab, praktisch ohne Unterschied. Fehler werden nicht eingestanden, sie werden unter den Tisch gekehrt. Falschmeldungen werden nicht revidiert, sie werden einfach totgeschwiegen.

    Wenn das keine gleichgeschaltete Kriegspresse ist, JA WAS DENN DANN?

    P.S.: Soll Putin in der Hölle schmoren, gemeinsam mit den ganzen EU Faschisten und Obama. Es interessiert mich nicht. Das Ziel muss Frieden sein und nicht Krieg. Alle diese Hampelmänner braucht kein vernünftiger Mensch!

  23. Finde ich einen sehr guten Artikel denn er zeigt auch mir, einen mittlerweile sehr Russland freundlichen oder Amerika (fast schon feindlich gesonnenen) Menschen das man sich leicht emotional hinreißen lassen kann. Das ist allerdings einfach zu erklären wenn man doch permanent von monotoner Presse sprechen kann und ich mich persönlich angegriffen fühle belogen und betrogen zu werden. Ich bin das weder gewöhnt noch nehme ich das still hin von einem „freien“ demokratischen Staat wie hier permanent für Dumm verkauft zu werden. Sind wir ehrlich so ist die Presse gegenüber Russland eine Beleidigung an unseren Verstand. Und das kann man schon persönlich nehmen und sich automatisch resistent machen gegenüber eben denen die uns betrügen!

  24. Mit dieser Behauptung basteln Sie sich ihr eigenes Strohpüppchen ganz im Stil der Leitmedien:

    „Putin ist der neue Heilige, und wer dagegen etwas sagt, gehört ganz klar zum Establishment.“

    Die Sorte gibt es, ist aber nicht das Problem unserer Medien. Das Problem sind die vielen recht gebildeten, aufgeklärten, den westlichen Werten verpflichteten Leser, die mit differenzierten Begründungen und Quellenverweisen in den Foren auf die haarsträubenden Auslassungen, Verzerrungen und Lügen der Leitmedien hinweisen.
    Putinversteher, die auch Obamaversteher usw. sind. Die verstehen wollen was wieso passiert und wessen Interessen dahinterstehen.

    Das ist die Stammleserschaft von FAZ/SZ/Spiegel und co … gewesen.

    Man geht darauf nicht…

  25. Der Schreiber behauptet Putin sei mit Schuld am Krieg!
    Schreibt aber was von informieren!? Das hätte er mal besser aucht tun sollen! Was soll Putin sich noch alles biten lassen? Die Nato-Verbrecherbande hat schliesslich ihr Versprechen gebrochen sich nicht nach Osten auszuweiten und Putin hat das 8 Sattaen lang zugesehen, soll er warten bis die kriegsgeile Irren vor der haustür stehen?
    “ Die Leitpresse wird als Mainstream beschimpft…“(?)
    Aber andere Artikel, besonders, „Westliche Presse stimmt zum Kampf gegen Putin an“
    bestätigen das doch!
    Sieht nach weltfremdheit aus!
    Presseleute, sprich Journalisten werden gebraucht kein schreibenden Prostituierten! ! !
    Kriegshetze zu sehen und der blubbert was von verunglimpfung!?

  26. Unter „normalen“ Umständen wäre es richtig, auch Putin Schuld zu geben.

    Weil es eben „normal“ ist, viele Dinge NICHT zu wissen. Darum empfehle ich, sich mit Zbigniew Brzezinski und einem seiner Werke „The Grand Chessboard“ zu befassen. Muss man nicht kaufen, das Buch, im Internet findet sich genug, einem die Augen zu öffnen.

    Vor diesem Hintergrund gewinnen die Geschehnisse in der Ukraine eine ungeheure Klarheit und Transparenz. Und man erkennt, dass es sich hier nicht etwa um eine vielbeschworene Ausdehnungspolitik Russlands geht, sondern um seinen Kampf ums Überleben!

    Wenn sie diese Fakten kennen, wird Ihnen NIEMAND mehr was weißmachen können.

  27. Welche Pressefreiheit? Fakten? Bitte..geben Sie doch das Wort „Zensur“ im Zugsamenhang mit stern.de, spiegel.de, web.de etc ein. Sie werden schon nach wenigen Suchtreffern feststellen, dass dort jeweils das HAUSRECHT höher gewichtet wird als die Pressefreiheit. Ausgerechnet der Spiegel bei dem Wohl jegliche Kommentare zum Thema „israel“ unerwünscht sind schiebt es auf „Unbekannte“. Es wird erst überhaupt nicht die Möglichkeit eingeräumt seine Meinung zu sagen, da die Forumoption bei ISRAEL abgeschaltet ist. Nach heftiger Kritik werden mal 10 oder 2o Kommentare nach „Auswahl“ zugelassen. Wir können eine Meinung haben aber sollen sie nicht mit anderen teilen, auch im Bezug auf Russland und die Ukraine.

  28. Das Problem ist doch das Spiegel und Konsorten auch keine Fakten vorlegen.
    Die Ukraine war friedlich, hat billiges Gas und Kredite aus Russland gekriegt und wirtschaftlichen Handel getrieben. Dann kamen ein paar Spinner und haben auf dem Maidan mit Gewalt den Zambano gemacht, unterstützt mit Geld aus den USA.
    Erstaunlich ist das Fernsehen und Presse in Deutschland das mitmachen, man denke nur an den Fernsehmenschen der Prügel bezogen hat und zum Rücktritt gezwungen wurde nur weil er eine Ansprache von Putin übertragen hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=AF4VZ2CjoZs

    Die deutsche Journalie scheint auf Sado Maso zustehen da sie die Chaoten unterstützt, die sind ja noch in der Regierung.