in Medien

Gerade wurde dem deutschen Fernsehzuschauer mal wieder der amerikanisch breit grinsende „Transatlantiker“ Andrew B. Denison vorgesetzt, diesmal in der Sendung von Anne Will am 16.7.2014, 22.45 zum Thema:

„Vertrauen ist gut, Spionieren ist besser – Geht so deutsch-amerikanische Freundschaft?“

Die  Eigenwerbung des Amerikaners geht so (http://www.transatlantic-networks.de/?page_id=179):

„Dr. Andrew B. Denison ist Direktor von Transatlantic Networks, einem Forschungsverbund mit Sitz in Königswinter, Deutschland.

Er versteht seine Arbeit im Kontext der Transatlantic Networks als informationsvermittelnde und wissensbildende Analyse im Geflecht der transatlantischen Beziehungen. Ausgehend von einer breiten Definition der Außenpolitik, beschäftigt sich Dr. Denison insbesondere mit der Rolle der Vereinigten Staaten in der sich erweiternden Atlantischen Gemeinschaft. Hierbei liegt sein Schwerpunkt im Bereich der Geostrategie und Militärpolitik.

Die hiermit verbundenen Tätigkeiten reichen von wissenschaftlichen Forschungsaufträgen bis zur politischen Bildung und Medienarbeit. In diesem Zusammenhang arbeitet Dr. Denison mit verschiedenen Einrichtungen in Europa und den Vereinigten Staaten zusammen. Dr. Denison hält Vorträge über transatlantische Beziehungen bei Einrichtungen wie dem NATO Defense College in Rom, dem Marshall Europan Center for Security Studies in Garmisch und der Landespolizeischule in Sachsen, aber auch bei Gymnasien, Universitäten und auf Lehrerfortbildungen.

Dr. Denison dient oft als Kommentator in Funk und Fernsehen und streitet mit bei Talkshows wie Presseclub (ARD), 1910 (3sat), Quergefragt (SWR), Hart aber fair (WDR), Talk in Berlin (n-tv) oder Talk vor Mitternacht (NDR).

Von 1997 bis 2000 arbeitete er für Professor Karl Kaiser an der Universität Bonn als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Seminar für Politische Wissenschaft. Über zwanzig Aufsätze hat Dr. Denison auf Englisch sowie auf Deutsch veröffentlicht.

Dr. Denison erhielt seinen Ph.D. an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming.

Der überzeugte Transatlantiker Andrew Denison, aufgewachsen in Laramie, Wyoming, ist passionierter Fahrradfahrer und Bergwanderer, Ehemann und Vater zweier Söhne.“

Wer Denison zum Gespräch einlädt, weiß natürlich, dass es ihm nicht um eine transatlantische Partnerschaft geht. Seine einzige Aufgabe ist es, die Deutschen gefügig zu halten. Das machte er auch bei Anne Will mehr als deutlich. Deutschland muss es nach seiner Meinung einfach begreifen, dass es die amerikanische Herrschaft zu akzeptieren hat.

Die deutschen Gesprächspartner Frau Göring-Eckardt von den Grünen, Georg Masculo, der Leiter der Recherchekooperation von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung, Constanze Kurz vom Computer Chaos Club und selbst CDU-Clemens Binninger, Leiter des Parlamentarische Kontrollgremium, das für den Bundestag die deutschen Nachrichtendienste, machten klar, dass sie die umfassende Ausspähung Deutschlands durch die USA als einen Skandal empfinden. Denison schaut ihnen nur offen ins Gesicht und erklärt ihnen, dass sie dumm und naiv seien. Amerika könne Deutschland nicht trauen und müsse das Land daher immer weiter ausspähen. Da wurde selbst Anne Will ungeduldig, die längst weiß, dass sie Direktiven des Senders  zu befolgen hat, zu denen auch gehört solche Quasispione wie Denison einzuladen und entgegenkomend zu behandeln.

Wer aber so zur Spionage aufruft, ist kein Deut besser als der Spion selbst. Denison und allen, die unsere Gesetze nicht achten und uns nur beherrschen statt mit uns zusammenarbeiten wollen, gehört gesagt, dass wir sie hier nicht mehr haben wollen! Ami go home!

https://www.youtube.com/watch?v=xzvLeIs9tzg

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Reinhard Mey – Alles OK in Guantanamo Bay
    http://www.youtube.com/watch?v=7UvY1qV4tA4

    Also ich kann diese dekadenten Pseudodiskussionen zur Selbstprofilierung nicht mehr sehen – der Ekel wird da einfach zu überbordend.

    Frau Göring? Moment, waren es nicht die Grünen, die, zusammen mit Schröder an der Macht, der NSA Genehmigungen und Vollmachten erteilt hatten? Und jetzt macht sie ein auf entrüstet? Die Eroberung der Opiumfelder in Afghanistan noch nicht mitgerechnet. Mein Gott, ist das eine dekadente Mischpoke.

    Constanze Kurz – welch eine Frau! Intelligenz macht eine Frau noch fazinierender als ein Minirock! Und dann auch noch diese Alt-Stimme. Wahnsinn!

  2. Nun, es wird in DEUTSCH sowieso niemand gefragt, wenn etwas entschieden wird. Das liegt vermutlich an der BIZ, die große Steuerung als Privatbank der Zentralbanken, die die Länder als Firmen der privaten Zentralbanken betreiben. Wie jede große Zentralbank wurde sie vor einem großen Krieg 1930- von Hjalmar Schacht – und zur Kriegsfinanzierung gegründet, zahlt keine Steuern – soweit ich weiß. Auch der Vatikan wurde bereit ab 1830 von einer privaten Zentralbank übernommen und wird von der als Firma betrieben.

    Das glaubt sowieso keiner, aber es stimmt.

    • Für die Finanzierung des 1.WK wurde übrigens die private amerikanische Zentralbank gegründet FED. Aber auch die Russen haben ihre private Zentralbank, die im Prinzip den gleichen Leuten gehört, wie die amerikanische Zentralbank – Strohmänner mal weggelassen. Die Amerikaner könnten also gehen, die privaten Zentralbanken bleiben – was hat sich geändert?
      Es gibt übrigens nicht die Amerikaner, wie es auch nicht die Deutschen gibt, überall gibt es sehr nette Menschen, wenn man nur ein wenig sucht.

  3. Ist das hier die offizielle Homepage der „Lügenpresse“- und „Verschwörungspraxis“-Fraktion?
    Ich habe selten einen derartig undifferenzierten und gedanklich schlichten Artikel gelesen. PEGIDA lässt also auch hier grüßen.