in Medien

„Ich versuche eigentlich nur eine Information bekommen“ beginnt ein Mann mit niederländischem Akzent das Gespräch, „Wie stehen Sie zu dem Buch ‚Gekaufte Journalisten‘ von Udo Ulfkotte?“ Am anderen Ende sitzt eine Mitarbeiterin der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und blättert in ihren Unterlagen. „Dazu gibt es keinen Kommentar“ heißt es, „wir werden darüber nicht reden oder berichten“.

„Stimmt das alles was der Herr Ulfkotte in seinem Buch ‚Gekaufte Journalisten‚  sagt?“ – Die FAZ würde da nicht widersprechen. Nun werden sich einige Leser verdattert am Kopf kratzen. Ein Skandal-Buch eines langjährigen FAZ-Journalisten, der den deutschen Leitmedien sämtliche Vorwürfe an den Kopf wirft, die man sich nur vorstellen kann, wird weder medial auseinander genommen noch wird der Autor in Grund und Boden „debattiert“ bis er sich in keine Talk-Show mehr traut? Sie haben richtig gehört. Es gäbe keinen Kommentar von Seiten der FAZ erklärt Frau Kippa dem etwas verwundert klingenden Micha Kat am Telefon. Der Aktivist und Journalist Kat fragt nach: „Warum denn nicht?“ Es bleibt jedoch bei einem notdürftigen „Wir werden dieses Buch nicht kommentieren“.

Diese Haltung zieht sich durch sämtliche deutsche Leitmedien. Es befindet sich keine einzige Rezension, kein einziger Bericht noch nicht einmal ein klitzekleiner Kommentar auf irgendeiner Internet- oder Printseite eines Mediums, das mal als „leitend“ bezeichnen würde. Kurz und knapp: Das Buch wird totgeschwiegen, es existiert praktisch gar nicht. [NACHTRAG: Im „SWR2-Radio“ gab es ein 10 minütiges Gespräch das am Vormittag ausgestrahlt wurde]

Die Frage nach dem „Warum“ wird von der FAZ nicht beantwortet, relevant ist sie aber trotzdem. Immerhin ist das die Aufgabe der Presse, eben zu berichten, egal ob es einem nun gefällt oder nicht. Warum kommen die Leitmedien dieser Aufgabe also nicht nach? Über die Antwort lässt sich nur mutmaßen. Das Gefühl, dass man hier etwas nicht in die öffentliche Debatte tragen möchte, bleibt jedoch.

Eine ausführliche Rezension der NEOPresse finden Sie hier: <Gekaufte Journalisten>

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12 Kommentare

  1. wenn es nicht so traurig wäre, müsste man über dieses Video Tränen lachen. Allein die Tatsache, wie man in den Warteschleifen hängt, wenn man aus dem Raster der ‚political correctness‘ fällt. Unglaublich!

  2. „bevorstehender Bürgerkrieg in Deutschland – Udo Ulfkotte“ in diesem video, zu finden auf der youtube seite von dem user „Deutsches Reich“… nimmt herr dr. Ulfkotte in minute 8:13 stellung zu den vorwürfen des interviewers, dass es sowas wie eine zensierung in deutschen medien gibt,stellung….

    Da lügt uns doch dr. Ulfkotte ganz schön an….

  3. Warum muss dieses Buch auch von Kopp Verlag verlegt werden? Dies wirkt etwas unseriös, auch wenn der Inhalt stimmen mag – strategischer Fehler, leider.

  4. Entschuldigung, aber warum sollen sich diese Medien
    damit abgeben, darauf eingehen?
    Die Medien haben ein eigene Geschichte was die
    Verleumdung und Schlachtung von Büchern angeht.
    Totschweigen gehört ebenso zu dieser Methode.
    Johannes Mario Simmel wurde verunglimpft, von diesen
    Medien nicht akzeptiert weil er eine moralische
    Komponente in seinen Romanen hatte. Simmel
    war trotzdem erfolgreich.

    Durch diese Art des Bejammern entstehen selbst-
    gemachte Abhängigkeiten die gar nicht nötig sind.
    Wie wäre es mit etwas Unabhängigkeit, Emanzipation
    von diesen Medien in Zeiten in denen ohnehin
    z.B der Zeitungsverkauf deutlich sinkt? Wozu ist man
    ein unabhängiges Medium?

    • Ja, Udo Ulfkottes Buch ist nicht ohne Schwächen, sowohl vom Stil her, als auch in den Inhalten. Albrecht Müller kann ich aber in seiner Rezession zu „Gekaufte Journalisten“ den Vorwurf nicht ersparen, dass er sich auf Kosten eines Anderen profilieren möchte – nach dem Motto „ätsch ich hab es schon gewusst und weiß es besser und ich kann es besser“. ER hat kein solches Buch geschrieben. Trotz aller Widersprüche (finde jeder Leser sie heraus!) kann ich die Lektüre des Buches wärmstens empfehlen.

    • Ist ja schön das Albrecht Müller das alles schon seit 45 Jahren weis und nur müde lächeln kann. Und ja auch er betreibt Aufklärung, nur scheinbar seit 45 Jahren einiges zu leise wie mir scheint.
      Er schreibselt da auf den nachdenkseiten rum, und meint alles was dort mal veröffentlicht wurde ist sein Verdienst an der Menscheit und braucht nie wieder wo anders erwähnt werden. Soll er doch froh sein das auch andere (nach 45 Jahren!!!) auf den Trichter kommen, und ebenfalls die Bevölkerung aufklären wollen. Die einen machen es halt leise mit einem kleinen Blog und die anderen halt lauter und erfolgreicher. Sportlich fair wäre es gewesen sich zu bedanken das er mal wieder was zu schreiben bekommt. ;-)

  5. Die gesamte Mainstream-Presse scheint ein Drei-Affen-Bild vor sich zu haben. Aber da der allierte Medienvorbehalt bis 2099 gilt und 2005 der Besatzungsstatus um 50 Jahre verlängert wurde, wie den Adenauer 1955 um 50 Jahre verlängert hatte, ist auch kaum was anderes zu erwarten.

  6. Ich kann das Video in Deutschland nicht anschauen?

    „Dieser Inhalt ist aufgrund einer rechtlichen Beschwerde in dieser Landes-Domain nicht verfügbar.“ ??