Gekaufte Journalisten: Die Lenkung der deutschen Massenmedien

„Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken“ nennt Udo Ulfkotte sein neuestes Werk und schafft es damit in sämtliche Bestsellerlisten. Medial wird die Abhandlung konsequent totgeschwiegen. Der ehemalige FAZ-Journalist erzhält von seinen Erlebnissen in der deuschen Pressewelt.

Lügen, Propaganda, Schmierereien

„Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden?“, fragt der Autor Udo Ulfkotte seine Leser im Klappentext, „dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen“. Er ist stolz auf sein neues Buch „Gekaufte Journalisten„. Zugegeben, Die Titel sind sehr polemisch gewählt, wiederpsiegeln aber den Inhalt. Es ist seine Abrechnung mit der deutschen Pressewelt. Er schäme sich mittlerweile dafür für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ gearbeitet zu haben. „Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereit“ heißt es in der Buchbeschreibung. Schwere Vorwürfe, die sich allesamt nur schwer bestätigen und widerlegen lassen, den Inhalt spiegelt die Beschreibung aber knallhart wieder.

„In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen“ posaunt Ulfkotte in die Welt hinaus. Und wahrlich, Vorwürfe gibt es zu genüge. Selbstverständlich sind die wenigsten einwandfrei belegt, wie auch? Es ist eine persönliche Erzählung über seine Zeit in der Presse und der Politik. Er berichtete von Schmierereien, Propaganda und externe Einflussnahme durch Geheimdienste und Politik. „Gekaufte Journalisten“  ist eine persönliche Medienthese gepaart mit eigenen Erlebnissen und Belegen. Lesenswert ist sie alleman, aber dennoch kritisch zu betrachten.

Der Bestseller von dem keiner weiß

„Gekaufte Journalisten“ belegt Platz 7 in der Bücher-Bestsellerliste von Amazon und es wird damit gerechnet, dass das über 20.000 mal verkaufte Buch bald in die Spiegel-Bestsellerliste aufgenommen wird. Doch die Existenz wird weiter totgeschwiegen. Berichte oder Rezessionen in den Blättern der deutschen Leitmedien gab es nicht. Warum sollten auch deutsche Journalisten über sich selbst urteilen können? Es ist eine komische Situation. – Man reagiert mit Schweigen.

Autor mit interessanter Biographie

Udo Konstantin Ulfkotte (* 20. Januar 1960 in Lippstadt) ist ein deutscher Journalist und Publizist, der vor allem zu den Themengebieten Nachrichtendienste und Islam veröffentlicht. Er lehrt (Stand 2013) an der evangelikal-presbyterianischen, vom Pietismus geprägten Olivet University in San Francisco. Im Oktober 1986 wurde er Mitglied der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), wo er bis 2003 dem Ressort Außenpolitik angehörte und sich besonders mit Afrika, den arabischen Staaten und den Vereinten Nationen beschäftigte.

Nach eigenen Angaben lebte er zwischen 1986 und 1998 überwiegend in islamischen Ländern (u. a. Irak, Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Oman, Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten und Jordanien) und bereiste über sechzig Staaten. Diese Aufenthalte hätten sein Islambild mitgeprägt. In einem Fernsehinterview gab er an, in dieser Zeit zum Islam konvertiert zu sein; heute versteht er sich als wiedergeborener Christ. Bereits während seines Studiums war er Mitarbeiter der Konrad-Adenauer-Stiftung und gehörte von 1999 bis 2003 dem Planungsstab der Stiftung an. Er war Referent der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, lehrte von 1999 bis 2007 im Fachbereich Betriebswirtschaft Sicherheitsmanagement an der Universität Lüneburg und war von Juni 2005 bis Juni 2006 Chefkorrespondent der Zeitschrift Park Avenue des Hamburger Verlags Gruner + Jahr.

Ulfkotte war 2006 Mitbegründer des rechtspopulistischen Vereins Pax Europa, aus dem er 2008, nach eigenen Angaben wegen dessen „zunehmend extremistischen Kurses“, wieder austrat. Bei der Wahl zur Bremischen Bürgerschaft 2007 unterstützte er die rechtspopulistische Wählervereinigung Bürger in Wut, der er im Juni 2007 beitrat. Die Deutsche Zentrumspartei gab vor der Hamburger Bürgerschaftswahl 2008 bekannt, dass Ulfkotte als parteiloser Kandidat auf Listenplatz 2 hinter dem Parteivorsitzenden Dirk Nockemann stünde, zur Wahl trat er aber nicht an. 2008 berichtete Die Welt von Morddrohungen gegen Ulfkotte und seine Frau im Zusammenhang mit einem auf YouTube eingestellten antiislamischen Video.  Ulfkotte hat mehrere Bücher vor allem zu den Themen Nachrichtendienste und Islamismus geschrieben. Er ist regelmäßiger Autor des Internetportals des umstrittenen Kopp Verlages.

„Über Udo Ulfkotte mag man die Augen verdrehen, er gehört zu der Sorte Vielschreiber, die ein Buch nach dem anderen aus dem Ärmel schütteln können, jeden Trend wittern und als „unbequeme Aufdecker“ im Hochfrequenzbereich reüssieren. Vorgestern Überfremdung (SOS Abendland, Albtraum Zuwanderung und Vorsicht Bürgerkrieg), gestern Finanzcrash (Mit Gold durch die Krise), heute Selbstversorgung (Mein Feld, mein Wald, mein Teich): Ulfkotte stellt zu jedem Thema ein süffiges Buch zusammen. Mit seinem neuen Titel – Gekaufte Journalisten – allerdings kehrt er zu seinen Wurzeln zurück“, schreibt“ Sezession.de“ über den Autor.

Das Buch ist für rund 20 Euro auf Amazon erwerbbar: <Gekaufte Journalisten>

QUELLEN:

http://www.amazon.de/gp/product/3864451434/
http://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Ulfkotte