in Medien

Einer der bedeutenden Kritikpunkte an den öffentlich-rechtlichen Medien ist regelmäßig deren sogenannter „Haltungsjournalismus“. Belehrende Berichterstattung, etwa ersichtlich an der Diskussion zum Klimawandel. Die „FAZ“ ließ nun dagegen kommentieren. „Von der ARD lernen heißt, gehorchen lernen“, so teasert der Kommentar an.

„Vorschriften (…), dass es nur so kracht“

Der Kommentator Michael Hanfeld erinnert an das „Framing-Manual“, das Mitarbeitern der ARD nahegelegt wurde. Eine Technik, mit der die eigene Meinung oder Meldung in das richtige Licht gerückt werden könne. „Für derart Geschulte“, so Hanfeld, möge es – möglicherweise – „naheliegen, nicht nur zu wissen, was gut für uns, sondern uns auch vorzuschreiben, was wir tun und was wir lassen sollen.“

So etwa zitiert er aus einem Kommentar der „Tagesthemen“ durch die „Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio“ Kristin Joachim, die verlangte, Fliegen müsse teurer werden. Sie zitierte dafür eine 27-Euro-Flugreise von Berlin nach Köln, die günstiger sei als das entsprechende Bahnticket. Der hier rezitierte „FAZ“-Kommentar führt aus, dass der Volkswirt Niko Paech im Deutschlandfunk die Vorlage quasi aufgriff und die Hörer zu einem „Aufstand der Handelnden“ aufrief. Die CO-2-Steuer müsse nicht nur das Fliegen teurer werden lassen, sondern auch Fleisch, Wohnraum, Autofahren und überhaupt „überflüssigen Konsum“.

Kristin Joachim hatte wiederum, zitiert Michael Hanfeld, behauptet, „Der Mensch funktioniert eben nicht über Freiwilligkeit. Er will gezwungen werden.“

Ein starkes Stück, das die ARD sich dort leistet, so sinngemäß der „FAZ“-Kommentator. Das Erste ruft zu „Zwangsmaßnahmen“ auf. Das „Greta-Framing“, so fährt er fort, funktioniere offenbar. Die Skandinavierin hatte postuliert, sie wolle, dass „ihr in Panik geratet“. In dieser Panik scheint die ARD hier über ihre Kommentatorin – oder auch im Deutschlandfunk – das Augenmaß etwas verloren zu haben. Zwangsmaßnahmen zu fordern in einem öffentlich-rechtlichen Bezahl- und Informationsmedium ist irritierend. Das meinen auch wir – hier.

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Kommentar

  1. In einem Staat gibt es Regeln und Gesetzte die es uns ermöglichen sollen, ein gutes Leben zu führen. Dies kann nur Gewährleistet werden, wenn es an manchen Stellen Einschränkungen gibt. Dazu zählen z.B. zu schnelles Fahren oder der Konsum von Rauschgift. Handeln wir destruktiv gegenüber unserer Umwelt, welche uns Nahrung und Sicherheit bietet, muss der Staat dafür sorgen, dies zu vermeiden bzw. auf ein verkraftbares Maß zu verringern.
    Kann das über eine CO2 Steuer gemacht werden, müssen wir diese wohl zahlen! Fraglich ist nur, wie Effektiv so eine Stuer sein kann.

    • Es liegt auf der Hand das eine solche Maßnahme nicht zum Erfolg führt. Reduziert die Alkoholsteuer den Konsum, oder die Tabaksteuer? Nein. Die Leute rauchen auch noch wenn die Schachtel 10 Euro kostet. Bei einer Steuer geht es nicht um den Konsumenten, sondern darum Geld aus ihm herauszupressen. Der Beweis ist schnell erbracht:
      In China stehen 3000 + Kohlekraftwerke und niemand demonstriert für eine Steuer. Es werden nun 600 weitere mithilfe deutscher Unternehmen gebaut und niemand demonstriert.
      Es geht nicht um den Konsumenten, und nicht um die Umwelt, es geht immer ums Geschäft. Vor dem Hintergrund das Deutschland gerade Mal einen Anteil von 2-3 % am weltweiten CO2 hat wird das deutlich. CO2 hat zudem nichts mit Klimawandel zu tun.

    • Führende Wissenschaftler sagen das der Mensch keinen Einfluss auf das Klima hat. Und erst Recht nicht in Europa. Es geht darum den Menschen hier Energie zu entziehen und im Hamsterrad zu halten. Die Schere zwischen Arm und Reich zu vergrößern. Den Mittelstand so zu belasten, daß er bald auf Hartz4 Niveau ist. Arme Menschen haben kaum Zeit zu revolutionieren, sie sind mit Abstrampeln beschäftigt. Gleichzeitig lenkt man ab.
      Greata ist Thema weil Epstein in der Versenkung verschwinden soll, weil die Masseneinwanderung die Vergewaltigungen und Morde der „Fachkräfte“ untern Teppich sollen. Man will das es weiterläuft um die Kontrollen zu verstärken. RFID, Kameras, Bargeldverbot, Impfpflicht. Totale Versklavung. Und eine Elite die alles steuert.

    • Wow. Kommunismus-Framing in Reinform.

      Der Staat besteht aus der Bevölkerung. Diese zahlt Steuern um „gut“ leben zu können. Doch nicht die Politiker eines Staates sollen den Bürgern vorschreiben wie sie ihr leben „gut“ leben müssen!
      Die Regierung darf nicht überregulieren.
      Deshalb Volksabstimmungen für so wichtige Themen die die Bevölkerung betreffen und deren Leben einschränken sollen.
      Alles andere ist Bevormundung und hat nichts mehr mit Freiheit zu tun.
      Thema Rauschgift (böses Wort): Ein mündiger Bürger kann wohl selbst entscheiden welche Substanzen er zum entspannen oder um high zu sein zu sich nimmt. Wenn er im berauschten Zustand eine Straftat begeht sollte dieser natürlich hart bestraft werden.
      Über CO2-Klimaschwindel – No Comment!