in Medien

Ex-Politiker Merz adelt „rechtspopulistischen Block“ durch Ablehnung eines Preises

Viel Feind, viel Ehr. Friedrich Merz war mal Politiker der CDU. Ein Hoffnungsträger. Nun ist er für BlackRock tätig. Den größten Vermögensverwalter der Welt, der Zahlungsströme lenkt, die auch für die US-Regierung als Schuldner von US-Anleihen, die von vermögenden Adressen gekauft werden, wichtig sind. Die Abhängigkeit ist immens.

Friedrich Merz möchte den ihm zugedachten Ludwig-Erhardt-Preis nun nicht annehmen, weil dessen Vorsitzender Roland Tichy, der den Blog Tichys Einblick betreibt, möglicherweise in das rechtspopulistische Lager rutsche. Politiker der Bundestagshausmacht klatschen in die Hände und loben Friedrich Merz für diesen Schritt. Das sind diejenigen, die der langjährig erfolgreiche Journalist Tichy mit seinen Kommentaren sicher oft verärgert. Wir meinen: Viel Feind, viel Ehr. Wahrscheinlich wird Tichy sich darüber freuen, dass die Klasse der Polit-Herrschenden sich über ihn aufregt.

Lauterbach ist dabei…

Faktisch: Friedrich Merz hat den Preis am Montag abgelehnt. Die sonstigen Preisträger wollen nach einem Bericht des Handelsblatts auf dem aktuellen Stand ihre Preise nicht ablehnen. Allerdings sollen sie angekündigt haben, die Übergabe als öffentliche Plattform für die Darlegung „inhaltlicher Differenzen“ zum Vorsitzenden der Stiftung, also zu Roland Tichy, zu nutzen.

Weitere Verdächtige sind schon ausgemacht. Die Stiftung hat offenbar zu einer „Sitzung“ unter anderem auch den vormaligen Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler eingeladen. Einen Politiker, der eindeutig der liberal-libertären Szene zuzuordnen ist und für Tichys Einblick Kolumnen verfasst. Zeitkritische Kolumnen etwa gegen die Schuldenpolitik innerhalb der EU.

Derweil hat sich als einer der Beifallsspender für Friedrich Merz auch der von Kritikern als Speerspitze der moralischen Empörung ausgemachte Karl Lauterbach, „Gesundheitspolitiker“ und Vize-Fraktionsvorsitzender der SPD, zu Wort gemeldet. Roland Tichy sei immer „mehr rechtspopulistisch“. Die Absage „zeige Haltung“. Wohl war. Aber auch inhaltsleer. Denn jede Absage oder Zusage zeigt Haltung. Lauterbach benennt bei seiner Wertung auch nicht, wie er „immer mehr rechtspopulistisch“ nachmisst.

Da loben wir uns doch die nicht getwitterten Meinungshaltungen der alternativen Medien, wie wir und unter anderen auch Roland Tichy. Denn hier geht es um Nachrichten und die offenbar recht unbequemen Meinungen dazu.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Sehr geehrte Redaktion,

    dieser Artikel hinterlässt bei mir maximale Verwirrung!

    Schon in der Überschrift fängt es an. Da ist von einem „rechtspopulistischen Block“ die Rede. Etwa ähnlich dem „schwarzen Block“ der ANTIFA oder meinten Sie den Blog „Tichys Einblick“, von Roland Tichy – wie man an späterer Stelle lesen kann?

    Wenn ich an der Stelle von Friedrich Merz wäre, dann hätte ich den Preis auch abgelehnt. Schließlich weiß man nicht bei diesem „Ludwig-Erhardt-Preis“, was er wirklich darstellt.

    Ist nun der ehemalige Wirtschaftsminister und Bundeskanzler Ludwig Erhard der Namensgeber oder der von mir ebenfalls sehr geschätzte Komiker, Kabarettist und Schauspieler Heinz Erhardt.

    Euch jagt doch keiner!

    • Sehr geehrter Herr gerifreki,
      richtig, es geht eben gerade um diesen angeblichen „rechten Blog“ Tichys Eiblick, welcher eben gerade nicht mit ANTIFA etc. vergleichbar wäre. Wir berichten über die Reaktion von Friedrich Merz bezüglich dem ihm zugedachten Erhalt des Ludwig-Erhardt-Preises und was diese zu bedeuten hat.
      Was der Preis darzustellen versucht, lässt sich für den Preiträger, als auch für jeden interessierten Tichy-Leser schnell herausfinden. Wir danken Ihnen auch hier wieder für Ihre Meinung und für die Beteiligung am Gespräch.
      mit freundlichen Grüßen
      Ihre NeoPresse Redaktion

      • Sehr geehrte Redaktion,

        vielen Dank für die Rückantwort.

        Mit meinem, zugegebenen satirischen, Kommentar wollte ich Sie nur animieren, doch die selbst verfassten Artikel, mit einem gewissen Zeitabstand, vor der Veröffentlichung nochmals durchzulesen. Euch jagt wirklich keiner.

        Ich mache selbst genügend Schreibfehler, aber der ehemalige Wirtschaftsminister/Bundeskanzler und damit auch der nach ihm benannte Preis, schreibt sich „hinten“ wirklich nur mit einem einfachen „d“. Dagegen schreibt sich der Komiker „hinten“ mit „dt“.

        Man muss den linksrotgrünen Gutmenschen keinen unnützen Futterstoff liefern. Die sind momentan in ihrer Hilflosigkeit auf jeden Strohhalm, den sie ergreifen können, erpicht.

        Ansonsten, macht weiter so!

  2. Der „rechtspopulistische Block“
    ist nichts anderes als die Gemeinschaft des Widerstandes gegen den Globalisierungsfaschismus .
    Die transatlantischen Eliten, denen Friedrich Merz angehört — nicht zufällig dabei blackrock — sind dabei, ihren totalitären und zerstörerischen Weltmachtanspruch zu verlieren .

  3. An Brücke
    Recht so.
    Die Schwarmintelligenz der alternativ aufgeklärten ist nicht mehr aufzuhalten.
    Auch nicht mit klein Heikos NETZWERK DURCHSUCHUNGSGESETZ